Lange Zeit ist hier nichts geschrieben worden, dafür ein großes "Tschuldigung".
Aber Hallo erst mal!
Die letzte Woche, oder sagen wir besser die Tage seit meinem Geburtstag waren sehr gefüllt mit schönen und interessanten Ereignissen, die allerdings gleichsam auch verhindert haben, dass ich groß zum Schreiben hier gekommen bin. Eine Mandelentzündung, die ich mir dazu noch vergangene Woche holte und erst seit Montag mit Antibiotika bewirke, trug ihr Übriges zur Situation bei.
Wie dem auch sei, versuchen wir zu rekapitulieren.
Der Geburtstag - Dienstag, 11. NovemberSuper Tagesbeginn! Erstmal von der lieben Andrea beglückwünscht werden, mit gutem, selbstgemachten Käsekuchen und Kaffee beglücken lassen und ein Morgensschwätzchen halten. Dann vom Liebsten angerufen werden und mit zuckersüßen Grüßen in den Tag entlassen werden ... schön. Danach ging es unter die Dusche und an den Herd um einen Streusel-Apfelkuchen zu backen - für die Freunde an der Uni - und dann kam der liebe Molle zum Kaffee und Kuchen vorbei ... ein Ständchen hat er mit Ukulele auch noch gebracht ... wunderbar!
Gemeinsam ging es an die Uni (erst zum dritten Vorlesungsblock natürlich) um dort noch anderen Leuten den Tag zu versüßen.
Nach der gemeinsamen Mensa ging es dann die Konstruktionsabgabe vom WS 06/07 für die privaten Unterlagen abzuholen und dann zum Arbeiten am Institut. Kurz danach ging der Abend dann auch schon weiter mit der Kinogruppe und dem Partner. Es ging ins Kino zum James Bond Film.
Mit einer ruhigen Runde im "Bett" bei nem Schweppes klang der Geburtstag aus und er war so wunderprächtig, wie vorgestellt.
Mittwoch, 12. NovemberEin bisschen Uni, dann nach der Mensa noch in eine Übungsstunde, die aber eher mau verlief, weil vollgegessen und unmotiviert. Dann gings nachhause zu nem Schlückchen Kaffee. Im Gespräch mit der Andrea entdeckten wir dann das Potential unser Wohnzimmer weiter zu verbessern und so verschlug es uns den Rest des Nachmittags ins "idee" um irgendwas mit einem Bilderrahmen zu basteln.
Naja ... ein Käsebrot und eine S-Bahnfahrt später hieß es dann auf der Vereinssitzung noch den Drittsemestern etwas über die Konaufgabe zu erklären und dann war der Abend auch schon besiegelt.
Donnerstag, 13. NovemberUni am morgen, dann Mensa, dann Zahnarzt. Letzteres glücklicherweise komplikationsfrei, da man nix gefunden hat. Am Abend dann den liebsten getroffen und glücklich gewesen.
Freitag, 14. NovemberAufstehen und Arbeiten gehen ... mal wieder. Am Institut gibt es ja immer was zu tun. Allerdings musste ich mich kurz nach Arbeitsbeginn absetzen um in die Prüfungseinsicht der Luftfahrtantriebe zu gehen. Sagen wir mal, die Einsicht war bequemer als die Prüfungssituation und jetzt hoffen wir mal, dass man da noch ein zwei Punkte, die zur nächsten Notenstufe fehlen, herausschlagen kann.
Nach einigen Happen in der Mensa und Arbeiten am Institut ging es dann früh nach Hause um noch drei Bierkästen vom Edeka in die Wohnung zu bewegen und ein paar Bahnen im Schwimmbad zu drehen. Anschließend noch schick mach und dann durften die Gäste kommen.
Alle liebeswürdigen Menschen, die so nett waren, mir den Abend zu versüßen ... mit ihrer Anwesenheit und ihrem Lächeln sei hier noch mal gedankt und auch für alle dieser tollen Geschenke (Alkoholika konnt ich leider nicht mehr fotografieren).

Der Abend endete am Morgen des Samstags, liebevoll angekuschelt an einen wärmenden Menschen.
Samstag, 15. NovemberNach schlaftrunkenem Bäckerbesuch und genüsslichem Frühstück ging es ran an die Spuren der Nacht. Leergut, Pfand, Putzen, Abspühlen und mittendrin noch Wäsche Waschen, Waschmaschine umstöpseln und Kuchen backen ... ja .. denn am Abend stand eine Abschiedsparty an, auf die man durch den Partner eingeladen war und da möchte man ja nicht mit leeren Händen kommen. Nachdem alles erledigt war kam auch schon die Zeit, um zu besagtem Abendplan zu schreiten und dort hat man wieder mal nette Menschen kennen gelernt und gute Gespräche geführt. Aber auch hier war das Ende des Abends wieder das Beste, weil es in zweisamkeit geschah.
Sonntag, 16. NovemberNicht wirklich ausgeschlafen aber doch mit guter Laune ging es nach dem gemeinsamen Frühstück ins Schwimmbad und danach direkt zu einem Geburtstags-Kaffeeklatsch eines Freundes von Philipp. Ohne mich absichtlich zu wiederholen .. aber auch hier war wieder eine Hand voll interessanter, neuer Leute kennen zu lernen, was immer wieder sehr erfrischend ist.
Leider schwebte noch ein Termin am Abend über mir, weshalb ich mich leider früher als gewollt absetzen musste.
Mit dem Michael sollten noch ein paar Sachen zum Auslandsstudium durchgesprochen werden und so war das dann.
Als aber auch das erledigt war und eigentlich der Berg voll arbeit noch auf dem Schreibtisch lag zog es mich nirgendwo anders hin als wieder zu Philipp ... so ist es halt!
Montag, 17. NovemberHallo Alltag, hier bin ich ... und ich hab was mitgebracht ... ne üble Mandelentzündung.
An der Uni durch zwei Vorlesungen gehangelt, dann über die Mensa zum Arbeiten ans Institut, dort dann vor Schmerzen doch lieber eher gegangen und den Weg in die neu gewählte, Allgemeinmedizinerpraxis gesucht. Mit Hoffnung, dass statt dem Drüsenfieber doch nur eine Mandelentzündung der Übeltäter ist sowie mit 15 Euro weniger im Geldbeutel ging es nach Hause um die erste Antibiotikatablette seit drei Jahren einzuwerfen. Dann nur noch ins Bett, kurz einen Vortrag für den darauffolgenden Abend verfasst und dann mit der Stimme des Liebsten im Ohr sanft entschlummert.
Dienstag, 18. NovemberKeine Wunder waren zu erwarten, von daher hämmerte die Mandel von links immernoch bei jedem Muskelzug ... wie dem auch sei ... nach zehn Stunden schlaf muss man raus aus dem Bett und so hab ich mich zumindest noch geistig fit durch anderthalb Vorlesungen und eine Mensa getragen. Mit einer Hand voll sinnlosem Knabberzeug ging es dann bei hellichtem Tage wieder ins Bett, um erneut eine Präsentation fertig zu machen, dann aber ruhig eine Folge Desperate Housewives anzuschauen und allmählich die Besserung zu spüren.
So gestärkt konnte es dann gegen halb acht auf einem schönen, gesprächsstarken Spaziergang zur Feuerlein-WG, bestehend aus Katrin, Josua und Michael, gehen. Dort stand Nummer zwei an Fachvortrag an, den ich über Andreas Hofer halten durfte. Und wie es die neu gegründete Tradition wollte, wurde von den Gastgebern für Kulinarisches gesorgt - Fondue. Lecker mit viel Fleisch, vielen Soßen und herrlichem Wein.
Nach der Präsentation folgte ein leckeres Dessert und wie immer ein interessantes Gespräch, bei dem man merkte, wie schön es doch ist einfach nur gute Zeit mit guten Freunden verbringen zu können.
Mittwoch, 19. NovemberWer lange feiert kann auch früh aufstehen ... naja ... zumindest, wenn man sich fit fühlt nach dem Wecksignal, kann man es ja mal probieren und so ging es früh zu den drei Vorlesungen. Nach der Mensa dann zum Job am Institut und anschließend direkt zur EUROAVIA Sitzung um über das zurückliegende Fachpraktikum in Hamburg, bei Airbus, zu reden.
Mit knurrendem Magen gings dann heim und anschließend, weil man den Philipp ewig schon nicht gesehen hatte, dann zum Liebsten, der nicht nur seinetwegen, sondern auch wegen der Wahl zum Vorstand genügend Gründe zum Feiern hatte .... schön war das!
Donnerstag, 20. NovemberDrei Vorlesungen, eine Mensa, einige Geschenke aus den sagenumwobenen "Uni-Tüten" und ein Nachmittag an dem man endlich mal wieder seine Mitschriebe sortieren, Wäsche abhängen und zusammenlegen und sein Blog füllen konnte. Gleichsam standen die Vorbereitungen für das Labor am darauffolgenden Tag an und auch die konnten gemeistert werden. So kann es dann morgen ans ITLR gehen um ein wenig mit siedendem Wasser zu spielen und einen Fön über Metallplatten zu halten ... ach ja ... ein Studium und das Studentendasein ... wundervoll.
In dem Sinne, euch allen soviel Grundzufriedenheit wie mir und
Ciao und Shalom,
der Brezelbäcker