Freitag, 18. Dezember 2009

Noch 6 Tage bis Weihnachten ...

Halli, Hallo ...

"All my backs are packed, I'm ready to go" ... ja ... die warmen Wintersachen, Thermounterhose, Handschuhe und dazu noch Reiseproviant und Lebkuchen sowie Wein sind bereit um morgen früh ins Auto gepackt zu werden und somit eine 18 Tägige Rundreise von fast 3000 Meilen in Angriff zu nehmen.

Auch wenn der Wetterbericht einen Jahrhundertschneesturm für den morgigen Tag in Washington DC vorhersagt, werde ich morgen früh einfach mal schauen, was das Wetter hier sagt und wie weit ich dann voran komme ... immerhin sind es bis DC ja auch 400 Meilen ... da kann bis Mittag ja schon einiges gemildert sein ... lassen wir uns überraschen.

Ansonsten habe ich heute versucht, neben dem Packen, Waschen und Pie, Pa, Po ein bisschen Abstand vom Unileben zu bekommen ... und einfach, auch wenn das letzte Quarter garnicht lief, wie ich es mir von mir gewünscht hätte, das Jahr hinter mir zu lassen und mit guten Vorsätzen erst nach dem schönen Urlaub wieder daran zu denken, dass ich meinen Podex hoch bekomme und an der, nun bei der Uni Stuttgart auch angemeldeten, Studienarbeit schaffe.

Nun ja ... es sind also nur noch vier Tage und wenige Stunden, bis ich meinen Philipp am Flughafen JFK in New York abholen darf ... ich freue mich ... mein Herz hüpft!

Falls ich nicht noch mal dazu komme, zu schreiben (was auf so einer Reise ja schnell passieren kann) wünsche ich euch allen besinnliche Festtage und ein gesundes, neues Jahr.

Ciao und Shalom
der Brezelbäcker

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Noch 8 Tage bis Weihnachten ...

Hallöchen,

hier in Columbus wird es kälter, der Campus leerer, meine Motivation (die ich glaubte gefunden zu haben) wird doch geringer und ich freue mich einfach nur noch unbändig auf meinen Philipp ... unsere gemeinsame Reise und auch, die anderen lieben Freunde dabei wiederzusehen.

Nachdem ich also die letzten Tage, und wohl auch noch morgen, regelmäßig vor neun in der Thompson Library saß ... den Gedanken die diversen Dokumente zur Schubsteigerung durchzuarbeiten ... und doch nicht so viel schaffte, freue ich mich doch, dass der Sport im RPAC, oder Schwimmbad, oder wo auch immer nach wie vor Spaß macht und mir Kraft und Lebensfreude gibt.
Außerdem ist ja übermorgen Freitag ... und diesen Freitag habe ich bereits zum FREI-Tag erklärt. Da wird gepackt, geplant, entspannt um dann am Samstagmorgen in meinem nach wie vor zuverlässigen Honda zum David nach Washington D.C. aufzubrechen.

Ja, das wird schön ... irgendwie sollte ich, spätestens in New York dann noch warme Unterhosen und eine neue Jeans, sowie Handschuhe kaufen, da es in Montreal momentan schon -15 Grad sind ... brrrrrr.

Sicherlich werde ich nochmal vor Weihnachten was schreiben .. daher momentan nur warme Grüße an euch alle.

Ciao & Shalom
der Brezelbäcker

Montag, 14. Dezember 2009

10 Tage bis Weihnachten ...

Hallöchen alle zusammen,

die Finals-Week, also die Woche der Abschlussprüfungen liegt hinter uns und nun ist es an der Ohio State University ... leer.
Die Bibliothek schließt nicht mehr zwei Uhr nachts sondern sechs Uhr abends, das Sportzentrum hat nicht bis Mitternacht offen sondern nur noch bis 22 Uhr ... es wird Weihnachten.
Außerdem verabschieden sich einige der Internationalen Studenten mit dem scheidenden Quarter auch ganz nach Hause ... das ist schon schade und mal wieder kann man sagen ... wie schnell verging die Zeit?!

Nun ja .. aber mal etwas geordnet ...

Finals Week @ OSU
Die letzte Woche des Quarters ist an amerikanischen Unis immer etwas spezielles. In vier Tagen stehen für die meisten Studenten unzählige Abschlussarbeiten an, die wenigsten schlafen noch genügend und alle laufen irgendwie zwischen Uni-Cafeterien und Bibiothek wie Zombies umher und hoffen, den Stoff zur Prüfung irgendwie in ihren Kopf zu trichtern.
Nachdem für mich ja keine wirklichen Abschlussprüfungen anstanden, sondern nur ein Projekt und ein "Take-Home-Exam" zu bewältigen waren, befasste ich mich vergangene Woche mit der Formulierung meines Studienarbeitsthemas (endlich!). Außerdem stand ich ordnungsgemäß früh auf und fand mich in der Bibliothek ein um dort u.A. auch in einem Einleitungsbuch zur CFD zu lesen. Computational Fluid Dynamics, also Strömungslehre von der numerischen Seite her, das möchte ich ja ab Januar als Kurs belegen und deshalb lese ich im Buch von Anderson mal schon alles, was mich darauf vorbereitet ... es macht sogar Spaß und ich verstehe sogar, wie man die Navier-Stokes und Euler-Gleichungen herleitet ... faszinierend - vielleicht finde ich ja für das Winter-Quarter doch noch zur Motivation.

Als Ergebnisse der Uni-Woche kann man zusammenfassen:
  • Thema Studienarbeit: "design, implementation and evaluation of a passive thrust augmentation device for the SR-30 Turbo Jet"
  • Studienarbeit am ILA in Stuttgart akzeptiert - die Arbeit kann beginnen
  • Im Kurs Hypersonic Flows, den ich mir in Stuttgart anerkennen möchte ein Grade A bekommen (Bestnote ... scheint in Amerika also echt nicht schwer zu sein, solang man sich disziplinieren kann an den Homeworks dran zu bleiben).
  • Im Kurs Advanced Analytical Methods ein B+ kassiert (was ich definitiv nicht nachvollziehen kann ... ich war schelcht und könnte keinem etwas fundiertes darüber erklären) ... strange!
  • Mein GPA (Grade point average) ist somit 3.7 ... ganz akzeptabel.
  • Erkenntnis: Literaturrecherche ist ein langwieriger Prozess
  • Erkenntnis: Bibliotheken sind Lebensräume moderner Studenten
Chicago Ausflug
Nach einer Geburtstagsfeier einer Hongkong-Chinesin, einer verrückten Party in meinem Haus (das 100 Jährigen Geburtstag feierte) und dem erfolgreichen Versuch mit Ohrstöpseln wenigstens ein paar Stunden Schlaf zu bekommen, ging es am vergangenen Freitag um fünf in der Frühe Richtung Chicago.
Zusammen mit Hanna, Sandra und Jos wollten wir dort nach dem endenden Quarter zwei schöne Tage verbringen und ... so geschah es auch.
Anders als wenige Tage zuvor (in denen Illinois dem Schneechaos erlag) hatten wir freie Straßen, freie Sicht und wunderbaren Sonnenschein und konnten (mit der Zeitverschiebung um eine Stunde) um 11 Uhr, nach kurzem Frühstück in der Jugendherberge, beginnen die Stadt zu erkunden.
Mit dem zweitgrößten Nahverkehrsnetz in den USA (nach New York) ging es "downtown", in das Häuserschluchten-Meer (ERLEBNIS!) und dann ins Museum ... anschließend durch die Parks, an den Lake Michigan und dann wieder in das Viertel unserer Herberge, um dort zu Abend zu essen und den Abend in geselliger Vierrerrunde über etwas Wein gut ausklingen zu lassen.
Am zweiten Tag ging es dann noch mal durch die Innenstadt, auf den Hankock Tower (nun, nicht für mich, das mache ich in drei Wochen mit Philipp lieber zu zweit) und durch die Großstadt ... einfach so genießen, dass man in Chicago ist.
Auch ein Schneemann wurde gebaut und nach rund 31 Stunden in der "Windy City" ging es dann im Honda zurück nach Columbus ... und auch die Fahrt noch ein mal durch die ganze Skyline war ein schöner Abschiedsanblick ... und zu wissen im Januar mit Philipp nochmal dort zu sein ... ein schöner Ausblick.
Chicago Wochenende Dezember 2009

Abschied und letzte Woche in Columbus
Nach Ankunft aus Chicago zwei Uhr morgens am Sonntag bestand der Tagesplan dann aus Ausschlafen, Wäsche waschen und Sport, bevor es am Abend dann mit dem Hiep und seiner Freundin - die ihn aus Deutschland besuchte, damit Sie zusammen nach New York und dann nach Hause fliegen können - in die Cheesecake Factory ging.
Das gemeinsame Essenw ar toll und es ist schön, dass die Amerikaerfahrung auch mit dem Kennenlernen solch interessanter Menschen verbunden bleiben wird.
Anschließend ging es mit den anderen internationalen Studenten noch ins "Out-r-Inn" (Bier ab einem Dollar) und dann spät Nachts ins Bett.

Für die letzte Woche, bevor ich mich am Samstag dann zum David nach Washington und somit auf meine Weihnachtstour begebe, steht nun eigentlich nicht mehr so viel an.
Zum einen verabschiede ich die Urlauber, die über Weihnachten weg fliegen und sage "Auf Wiedersehen" zu den irgendwie lieb gewonnenen Menschen, die man so schnell dann doch nicht wieder sieht.
Ansonsten sollte ich zumindest ein, zwei Tage in meine Studienarbeit investieren, das Jahr an der Uni dann auch geistig irgendwie abhaken und dann mal die Unterlagen und alles andere für die Rundreise zusammen suchen.

Und wenn die Zeit auch einfach so vorranschreitet ... ab Samstag ist Urlaub angesagt und die Reise über DC, New York, Boston, Montreal, Chicago mit Freunden und MEINEM MANN, wird eine wunderschöne Zeit bringen ...

Freuen wir uns mit einem
Ciao & Shalom
euer Brezelbäcker

Dienstag, 8. Dezember 2009

Noch 16 Tage bis Weihnachten ...

Hallo mal wieder,

einige Zeit ist ins Land gegangen und nun muss mal wieder berichtet werden, was seitem passierte.

Moritz zu Besuch / Washington / Boston
Ja, die letzten Tage im November kam der liebe Moritz aus Stuttgart zu Besuch - das gab Kraft und hat Spaß gemacht.
Nach einer langen Reise wurden ein paar Bierchen getrunken und mir schöne Andenken der lieben Freunde aus Stuttgart überreicht. Auch ein warmer Pullover von Philipp war dabei und viele schöne Worte ... das zeigt einem, welch schöne Menschen man schon lieb gewinnen konnte über die vergangenen Studienjahre.

Am Wochenende des 21./22.11. ging es dann mit sechs stündiger Autofahrt, die ohne Pinkelpause und mit einer Tankfüllung bewältigt wurde, zum David nach Washington D.C., wo wir drei (Sandra, Moritz, ich) erst mal mit Kaffee und Kuchen begrüt wurden - top!
Mit der U-Bahn ging es dann in die Stadt und zu den Standard-Touri-Geschichten rund um die "Mall" ... also Weißes Haus, Washington Monument (der Obelisk), Kriegsdenkmal, Lincoln Memorial, Kennedy Center, Watergate Hotel und schließlich nach China Town zum Abendessen.
Am Abend ging es dann auf eine nahezu rein deutsche Studentenparty ... das war schon abgefahren und irgendwie einseitig ... aber auch gut zu sehen, dass Landsmänner und -frauen immer irgendwie zueinander finden.
Nach Bettruhe und super gemütlichem und guten Frühstück ging es dann auf die Museums-Meile, ins National Space Museum, ins Smithsonian und noch zur Aussicht auf die alte Post.
Mit den letzten Stückchen Apfelkuchen verabschiedeten wir uns dann von David und seinem Vermieter (Michael ... sehr zuvorkommend) und machten uns zurück nach Columbus.

Washington_DC_Donald 2009-11-23

Die folgenden zwei Tage zeigte ich dem Moritz dann ein wenig den Campus, eine Vorlesung und wie ich so in der Stadt lebe. Wir hatten Zeit um auch gemütlich mal einen schönen Film zu schauen und uns mental wieder zu finden ... Außerdem waren wir ein bisschen Klettern und in der Shopping Mall.

Am Mittwoch Morgen konnte es dann, gegen acht Uhr zu viert auf die Reise nach Boston gehen. Moritz und ich wurden wieder um Sandra und Hanna ergänzt und unsere 13-stündige Autofahrt verlief mit einigen Stops relativ reibungslos (viel Regen, nur kurz Stau), so dass wir gegen neun Uhr Abends bei Rilana ankamen, die uns ihre Gastfreundschaft eröffnete.
Am Abend stieß man dann mit Wein an, erzählte Geschichtchen und kam auch Geistig wirklich an.
Am Thanksgiving Donnerstag (immer der letzte Donnerstag im November) schlenderten wir dann durch die Stadt, an den Hafen und genossen die Leere, da alle Geschäfte geschlossen waren.
Am Nachmittag dann begannen wir unseren dicken Truthan und alles andere rund um das Festmahl zuzubereiten und konnten nach schönen gemeinsamen Stunden in der Küche ein herrliches Essen genießen - definitv ist so ein gemeinsames, auf Essen ausgerichtetes Fest genau das Richtige für mich ;-)
Am Freitag danach - Black Friday - boomen die Geschäfte mit satten Rabatten und nach einem Trip zu Cambridge, Harvard und MIT ging es auch für uns ans Einkaufen und zum Abend in bessinlicher Runde wieder an die Reste des Vortages.
Am Samstag gab es einen Ausflug an das "Cape Cod", das direkt am Atlantik, schönen Stränden und elitären Plätzen die Reichen Amerikas beheimatet und wirklich ein paar schöne Aussichten und Möglichkeiten zum Spazieren und Abschalten bietet.
Der letzte gemeinsame Abend wurde dann noch mal feucht fröhlich begangen und am nächsten Morgen konnte man, bei herrlichem Wetter und (wie die Tage zuvor) nach reichlichem und guten Frühstück die Heimreise nach Columbus antreten.
Anders als auf dem Hinweg leitete uns das Navi dieses Mal über 8 Stunden durch den Bundesstaat New York, was unsere Autobahngebühren etwas erhöhte ... aber immerhin kamen wir heil und mit vielen schönen Erinnerungen zurück.

Thanks Giving

Für Moritz und mich blieb dann noch der letzte gemeinsame Morgen in Columbus zum ruhigen Frühstück und um fest zu stellen, dass wir nicht genug Zeit hatten um als gute Freunde viele nötige Dinge auszutauschen ... das muss ich mir zu Herzen nehmen und in Zukunft bei solchen Gelegenheiten stark bedenken.
Ansonsten kann ich sagen dass Boston und Washington sehr schöne Städte sind und definitv schön zum darin leben. Zwar scheint Milch in Ohio (sooo viele Kühe) sowie Benzin und Lebenshaltung in Columbus sehr erschwinglich zu sein ... aber vom Lebensqualitätsfaktor sind die anderen Städte wohl weit mehr vorn.

Nun ja ... der Moritz wurde noch mit ein paar hiesigen Medikamenten und Campell's Tomato Soup in den Flieger gesetzt und für mich blieb die Wehmut sowie die Vorfreude, dass zu Weihnachten der nächste Besucher kommt :)

Die letzten Uni-Wochen
Nach den Thanksgiving-Feiertagen stand wieder die Realität an und um ehrlich zu sein riss diese mich gehörig nach unten. Dank viel Zeit zum Nachdenken (die ich mir nahm), gute Gespräche mit Freunden hier und zuhause, realisierte ich, was im vergangenen Semester nicht wie gedacht lief, womit ich mich abfinden muss und was ich an meinen Anforderungen ändern muss, um die noch folgenden Monate hier erfolgreich und vor allem glücklich zu überstehen.

Für meinen falsch gewählten "Advanced Analytical Methods" Kurs, der einfach über meine Fähigkeiten ging und mich nicht interessierte, stellte ich meine letzte Projektarbeit ohne großen Anspruch fertig - Resüme: das nächste mal besser Auswählen.

Für meinen Kurs in "Hypersonic Flows" waren die letzten Hausaufgaben und das Final teilweise sehr hart, hoffentlich kommt aber eine Note heraus, die gut genug ist, dass ich mir den Kurs wie gewollt in Stuttgart anrechnen lassen kann.

Was meine Studienarbeit angeht, so zeigt sich hier mein wirkliches Defizit des letzten Terms ... meine Motivation war teilweise nicht vorhanden und daher erfolgten einige wegweisende Gespräche mit meinem hiesigen Betreuer. Zusammengefasst unterstützt er mich sehr und weiß, dass meine Situation schwer sein kann, gibt mir aber auch eine arbeitsreiche Perspektive und mittlerweile bin ich auch wieder zuversichtlich und willens diese für die kommenden zwei Terms hier an der OSU zu bewältigen.
Deshalb bin ich in der Finals-Week, in der eigentlich alle hier wie verrückt auf ihre letzten Prüfungen lernen, ich aber ja eigentlich keine Verpflichtungen mehr habe, sowie in der nächsten Woche, wo wohl schon alle Studenten nach hause gehen werden, guter Dinge, mich in meine Studienarbeit einzuarbeiten, einzulesen und vielleicht schon mal erste Schritte aufs Papier zu bringen.

Vorweihnachtswochen - abseits der Uni
Was die Themen außerhalb der Uni angeht, so standen neben den bereits angesprochenen, großen Nachdenke-Stunden, auch andere Dinge an.

Ein Ausflug zum Zoo, der hier jeden Winter mit abertausenden von Lichtern geschmückt wird (atemberaubend) sowie eine Einladung zum Brunch bei einem Schweizer Design Professor waren schöne Ausgleichspole.

Des weiteren wird diesen Freitag/ Samstag ein Zweitages-Trip nach Chicago unternommen, bei dem Hanna, Sandra, Jos und ich ein bisschen die Stadt kennen lernen und uns vom Quarter erholen werden.

Außerdem traf ich weitere Reisepläne, um die bereits vorhandene Wintertour mit meinem Philipp noch zu erweitern.
Am Samstag vor Weihnachten wird es zum David nach D.C. gehen, und über Baltimore und Philadelphia finden wir uns dann in New York ein, wo am 23. zum einen der Hage zu der Truppe stößt, insbesondere aber auch nach über 100 Tagen wieder das schönste Päärchen der Welt vereinigt wird ;-) ... nach vier Tagen New York nehmen wir dann Rilana (die aus Miami nach New York kommt) mit und fahren nach Boston, wo wieder ihre Gastfreundschaft genossen wird. Kurz vor Silvester geht es dann richtig in den Norden, nach Kanada, Montreal, wo sich die Gruppe dann auflösen wird und Hage und David nach Kalifornien fliegen und für Philipp und mich in Montreal, den Niagara Fällen und schließlich Chicago noch ein mal schöne, zweisame Tage bevorstehen.
Am 5. Januar, wenn das Quarter an der Uni schon wieder zwei Tage läuft, geht es dann - hoffentlich hoch motiviert - ans Werk in Columbus und wir hoffen mal das aller Beste.

Alltägliches
Tja ... ansonsten bleibt zu sagen:
  • Heizkosten steigen, aber wirklich teuer ist Energie halt nicht hier. Momentaner Mietpreis: 300,- (rent) + 48,- (utilities) + 12 (internet) = 360 USD = 243 EUR
  • Unser Haus ist dieses Jahr 100 Jahre alt geworden.
  • Mein Auto hat einen Ölwechsel bekommen - rund 50 USD und viele Hinweise, was ich doch wechseln sollte ... aber mein Honda läuft gut ... das passt! Außerdem stellte ich fest, dass ich bereits Winterreifen fahre - top!
  • Die alljährlichen Weihnachtskarten sind in Produktion.
  • Mein Nike+ Running-Chip gab den Geist auf - ich plane keinen Ersatz, momentan unterstützen mich ohnehin all die Geräte im RPAC zum Einschätzen meiner Fitnessleistung.
  • Einige der hiesigen Bekanntschaften verabschieden sich mit dem Ende des Quarters zurück in ihre Heimat - mal gespannt, wie das dann wird mit dem Rest, der hier bleibt :)
Das wäre dann erstmal alles, was mir einfällt. Zusammen mit der Bilderauswahl werde ich wohl zwei Stunden hier in der Bib auf diesen Eintrag verwendet haben - also hoffe ich er gefällt allen ...

In dem Sinne schon mal weiße, besinnliche und warme Weihnachtszeit

Ciao & Shalom
der Brezelbäcker

PS: Die Rivalität zwischen der Ohio State University und der Michigan State University, die sich insbesondere im Football austrägt, wird stets vor dem finalen Spiel gegeneinander mit einen Traditonellen "Mirror-Lake-Jump" begangen ... wer mag schaue -> hier <- .

Mittwoch, 18. November 2009

Weniger als 40 Tage bis Weihnachten ...

Hallöchen ...

ja, das Jahr und damit auch das "Term" an der Uni neigen sich dem Ende zu.
Hier heißt es also noch drei Wochen lernen und dann eine Woche "final exams" schreiben und dann kann die Vorweihnachtszeit genossen werden und der Partner dann zu Weihnachten begrüßt werden.

Aber davor steht noch viel Stress an hier im Unileben und machmal, ganz ehrlich, tue ich mich schwer, diese ganzen Dinge hier zu handhaben. Sicher lerne ich dabei viel über mich, meine Grenzen, meine Sicht der Dinge und, wie die Welt so funktioniert ... das ist wohl gut, machmal ist es aber, zugegebener Maßen, einfach ein bisschen zu viel.
Damit sich hier jetzt keiner Sorgen macht, sage ich gleich auch mal, dass ich ja bisher schon viele Dinge bewältigt habe, da werde ich das amerikanische Unisystem auch packen ... und außerdem unterstützen mich ja alle ... die besten Freunde, der beste Partner, die besten Eltern ... was will ich mich also beschweren.

Nun ja, aber nun ein kurzer Rückblick, was die letzten Tage passierte:
  • Di: Geburtstagsparty gegegeb mit Hawaii-Toast, Apfel-Streuselkuchen, Glühwein und lieben Gästen -> reingefeiert
  • Mi: Ice-Hockey-Game angeschaut ... Columbus-Blue-Jackets waren schlecht
  • Fr: Ausgegangen zum Margarita-Trinken mit Hanna und Melanie
  • Sa: Ausflug ins "German-Village" zusammen mit Hanna gemacht ... All-You-Can-Eat bei "Schmidt's Sausage Haus" ... Suaerkraut, Würste und Co. ... abends in einem schlechten Club gewesen
  • So: Kochen mit Melanie für unsere Gäste ... Flädle-Suppe, Arme Ritter, Linsen mit Spätzle, Apfelstrudel ... alle haben genossen
  • Mo: Der Unialltag holt mich ein ... außerdem kaufe ich einen Rad-Mutter-Schlüssel und tanke Luft für meine Reifen
  • Di: Frisör für umsonst, danach kaufe ich Schlafsacke und Luftmatratze für anstehende Ausflüge ... dann schaue ich meine Bremsbeläge an (top in Schuss!) danach stelle ich fest, dass mein Motor Öl braucht.
  • Mi: Meine Kurse fordern viele Hausaufgaben ... mein Körper fordert, dass die Uni bald aus ist.





Tja ... das mal so der Kurzabriss.
Am Freitag kommt der Moritz in die USA und dann geht es für Sa/So nach Washington D.C., den David besuchen.
Ich freue mich schon sehr ... ich glaube den besten Freund im Land zu haben, kann meiner Stimmung nur gut tun ... und es gibt ja so viel zu erzählen und zu besprechen.

In dem Sinne mache ich mich jetzt mal kurz an meine zum verzweifeln ausschauenden Hausaufgaben und sage

Ciao & Shalom
der Brezelbäcker

Montag, 9. November 2009

Bericht statt Lernen ...

Hallo Freunde der Weihnachtszeit,

es ist Montagabend und was könnte man besseres machen ( ... hmm ... lernen) statt hier das Blog upzudaten ... mir fällt nichts ein, also leg ich mal los.

Die letzte Woche
... endete noch ganz überschaubar. Zum einen legte sich das Wetter noch mal richtig ins Zeug und erreichte 20° ... ja ... Celsius ... und das ließ dann vieles leichter erscheinen.
Am Freitag kam dann noch eine Angestellte des "Institute for International Education", also quasi von Fulbright, an die Ohio State University und hat noch mal ein paar Dinge zur Visum, Arbeit und Co. erzählt. Das meiste war bekannt, aber es war schön, nach fast zwei Monaten endlich mal zu sehen, dass es auch andere Fulbright Studenten an der OSU gibt.
Definitiv ist die Bindung zwischen Fulbright und der OSU alles andere als gut ... aber meine ganzen negativen Eindrücke diesbezüglich schreibe ich lieber am Ende meines Aufenthalts mit etwas Distanz nieder.

Am Nachmittag fuhr ich Melanie, so nett wie ich bin, zur Führerscheinstelle, damit sie sich ihren deutschen Führerschein in eine Ohio drivers license umschreiben kann. Das ist übrigens neben Deutschen nur noch für Japaner und ein weiteres Land möglich, dass ich vergessen habe. In der Tat eine sehr praktische Sache ... verglichen mit David in Washington (der braucht Drogen-Umgangsseminar, SSN und einen Test) oder Hage in Kalifornien bin ich echt froh, dass es für Deutsche in Ohio nur einen Besuch und 23 Dollar kostet.

Am Abend ging es mit Hanna, der Schwedin in "The BOX" ins Kino ... interessanter Film von den "Donnie Darko" Machern. Anschließend ging es mit dem Auto dann zurück ins Univiertel und noch ins "Mad Mex" zu 24 oz (0,7 l) Margerita für 6 Dollar sowie zu drei Stunden schönem Gespräch.

Wochenende
Am Samstag gegen 10 Uhr ging es dann, wie am Vorabend spontan beschlossen bei bestem "Sonnenbrillen und T-Shirt Herbstwetter" ins 1,5 h entfernte Hocking Hills ... eine Art Naturschutzgebiet ... sogenannter State Park, in dem es einige Felsformationen, Wasserfälle, Wanderwege, einen See und Tiere gibt ...

Hocking_Hills 2009-11-07

Nach sechs Stunden ging es dann zurück in die Hauptstadt Ohios und nach einem guten, selbstgekochten Abendessen dann noch in das "Bodega" eine Bar, um mit einigen anderen deutschen, schwedischen, amerikanischen, brasilianischen und sonstigen Austauschstudenten ein paar Bier zu trinken und sich gut zu unterhalten.

Am Sonntag wollte ich mal ganz motiviert sein, packte meinen Laptop, Bücher ... stampfte in die THompson Library, holte noch einige reservierte Bücher vom circulation desk ab und setzte mich in den großen Lesesaal ... dann verbrachte ich 3 Stunden damit, mich über Latex einzuarbeiten ... war deprimiert, dass ich mit der geschwindigkeit eines Säuglings des Schreibens in dieser Textverarbeitungsumgebung mächtig zu werden schien und zu allem Überfluss setzte sich dann auch noch die Lüftung in Gang um zum einen meine Schleimhäute nahezu auszutrocknen und zum anderen mich dazu zu bewegen alle meine Kleidung wieder anzuziehen ... Klimaanlagen und das Amerikanische Wärmeempfinden ... das bleibt für mich ein Buch mit 7 Siegeln.
Jedenfalls gewann die Raumbelüftung der Thompson Library ... ich ging ... zum Sport ins RPAC und anschließend nach Hause, wo die Familie von Gabriel das Haus füllte.
Erst wurde mir gesagt, dass man es ja verstehen könne, dass ich kein amerikanisches Brot möge ... dann sympathisierte man noch mehr mit mir und erklärte mir, dass zuvor alle bei "Schmidt's" essen waren ... hmm ... german sausage ... und dann wurde über den frisch entdeckten Serienmörder aus Cleveland diskutiert und sich gefragt, ob es sowas auch in Deutschland gäbe ...
da konnte ich natülich locker im "Serienmörder-Quartett" mitspielen ...

Naja ... die Runde löste sich auf, ging zu Dominics Konzert und ich zur Schwedin, wo wieder mal die Fünfergruppe zusammen Abend aß ... Köttbullar und Kartoffeln ... lecker.

Wochenbeginn
Der Montag brachte dann erst mal ernüchternde Erkenntnisse:
  • Kein Kaffee im Haus
  • Kein Joghurt, keine Bananen mehr da
  • Nichts wirklich zum Mittagessen
So kam es dann auch, dass die Produktivität für mein Matlab-Programm entsprechend gering war, ich aber immerhin meine Kurswahl für das Winter-Term voranbrachte und einige Mails schreiben konnte.
Nach Abstecher bei Starbucks (Kaffee!) in dem mir eine Mitt-40er-Bediening sagte, dass ich mit meinem "W"enti doch gleich so Deutsch klang und sie mit ihrem Mann, der Soldat war, ja auch mal da stationiert war ... toll! ... jedenfalls ging es nach diesem Umweg zur Uni, kurz Vorlesung in Hypersonic Flows und danach zurück nach Hause, kurzer Plausch mit den Mitbewohnern ... zwei Briefe aus der Malbox auf den "Mittwoch öffnen Stapel" gelegt und dann Hanna zu "Time Warner Cabel" gefahren damit sie ihren Internetanschluss kündigen kann und danach hatte "Giant Eagle" eine Stunde Zeit meine Anwesenheit im 24/7 Supermarkt zu genießen ...
Schließlich brauchte ich ja einige Dinge für meine Party (ich feiere am Dienstag in meinen Geburtstag hinein ... der hier ja Veteranentag, also Feiertag ist)...
Es wird Toast Hawaii geben, Streuselkuchen und Glühwein, wobei letzterer natürlich mit Gewürzen selbst hergestellt werden muss ... herausfordernd aber nachdem ich für eine dreistellige Summe Lebensmittel (auch für die ganze nächste Woche natürlich, also nicht wirklich teuer) eingekauft habe, freue ich mich, morgen fast den ganzen Tag zu backen, aufzuräumen, zu kochen und dann kurz zur Uni, zum Sport und dann feiern ...

In dem Sinne,
ich denke an euch
Ciao & Shalom
der Brezelbäcker

PS: Ach ja, die Mauer wurde heute in Columbus wieder aufgebaut ... zwar zum Gedenken, aber das ist schon eine merkwürdige Idee ... naja, ich hab mein Grafitti, eine Friedenstaube hinzugefügt und ein Stück echte Mauer berührt.

PSS: Ich esse gesund ... voila:

Donnerstag, 5. November 2009

Lebkuchige Überraschung ...

Hallöchen,

da kommt man nach Uni und Sport nach Hause und was sieht man im Wohnzimmer stehen ... ein riesiges Packet aus Deuschland ...

Na da hab ich mich aber gefreut und frage mich, welch schöne Lebkuchen da wohl drin sind:
Ich habe mich jedenfalls mal wieder riesig gefreut ... dass ich Post bekomme, das liebe Menschen an mich denken und dass ich die liebsten und unterstützendsten Eltern habe, die ich mir hätte wünschen können.

Danke Mutti, danke Vati.

Es grüßt mit
Ciao & Shalom
der Brezelbäcker

Mittwoch, 4. November 2009

Halloween-Wochenende ...

Halli, Hallo,

nachdem die letzte Woche sich dem Ende neigte und am Freitag noch bei mir im Haus schön Kürbisse geschnitzt, Suppe gekocht und Kostüme gebastelt wurden, konnte man mit den hier gefundenen Freunden gemütlich über ein paar Gläschen Wein ins Wochenende schlittern, für das ich mir einfach mal nichts für die Uni und stattdessen nur Spaß vorgenommen hatte ...


Samstag
So ging es am Samstagmorgen dann mit etwas Rest-Kater vom Wein in den Knochen und einem abschreckenden grauen Himmel raus in die Kälte, denn mit Hanna, der Schwedischen Austauschstudentin hatte ich Karten für das Football-Spiel von OSU (unserer Unimannschaft ... GO BUCKS!!!) gegen New Mexcio State University gekauft - es war ein 20 $ Schnöppchen ("believe me ... it was a steal").
Die Stimmung im Stadion war schon bewundernswert und dennoch verfolgt man das Spiel, das vier mal 15 Minuten mit dauernden Unterbrechungen geht, eher nebenher und sieht Football eher als Sozialevent, an dem gegessen, getrunken und geredet wird ... definitv interessant, das EIN MAL mitzuerleben.
In der großen Pause hat dann die Marching-Band passend zu Halloween einige Grusel-Film-Soundtracks mit passender Choreografie gespielt ... sehr witzig, sehr unterhaltsam.



Am Nachmittag legte ich dann die letzten Handgriffe an mein Kostüm an und war nach kurzem Bier-Kauf-Zwischenstopp bereit zur Party zu gehen ...
Nachdem auch die anderen bei Sandra im Studentenwohneim fertig geschminkt wurden ging es über Umwege zum Haus einige Design-Studenten und insgesammt war der Abend recht unterhaltsam (wohl auch, weil ich meinen Platz in der Küche zwischen Biernachschub und Keksbasis gefunden hatte) allerdings sind die Amerikaner eindeutig sexuell ausgerichtet, was HAlloween angeht ... naja, was solls ...
Gegen drei Uhr morgens, was dank Zeitumstellung eigentlich zwei Uhr war, ging es gemeinsam mit den anderen Austauschstudenten nach Hause und dann gemütlich zum Schlummern.





Sonntag
Müde aber mit schlechtem Keks-Gewissen ging es aus den Federn, und dann nach Kaffee und Müsli recht schnell zum RPAC um ein bisschen SPort zu machen.
Danach gings mit Gabriel (Mitbewohner) und seiner Freundin ins Auto und im schönsten, sonnigen Herbstwetter in einen Vorort, um meinen einen Mitbewohner (Dominic) bei einer Jazz Performence mit seinem Quintett zu hören ... es war super athmospährisch ... super begabt.


Abends ging es dann zu Seth, einem Design Studenten nach Hause, denn wir hatten ja am letzten Sonntag begonnen, regelmäßig in kleiner Runde zu kochen und uns zu besuchen ... und so gab es, nachdem zuletzt Ravi was indisches bereitet hatte dieses mal Bohnen, Hänchen und gestampfte Kartoffeln ... lecker ... und die Gespräche wieder mal sehr gut.

Wochenanfang
Die Woche begann dann mit einigen Nachforschungen in der Bibliothek, einigen Vorlesungen, einem schlechten Midterm-Exam, das ich zurück bekam (60 von 100 Punkten) und einigen Arbeiten im Labor an der Turbine.
Endlich läuft alles, auch die Schubmessung und die Datenaufnahme ... und so habe ich nun die AUfgabe mir zu überlegen, wie ich die Daten auswerten und präsentieren möchte (Zyklusrechnung ...) und ja ...
Außerdem habe ich zu einem Hereinfeiern in meinen Geburtstag am nächsten Dienstag eingeladen, denn am Mittwoch ist hier Veteranen-Tag ... also frei ... dass ich das an meinem Geburtstag mal erleben darf, hätte ich auch nicht gedacht.

Außerdem habe ich den Zigarettenanzünder in meinem Auto repariert ... bzw. ich habe herausgefunden, dass ein Lötpunkt gebrochen ist ... und nun ist alles mal so zusammen gebunden bis ich eine Lötmöglichkeit finde (nur ohne Strom ist das NAvi halt schnell tot und das ist nicht gut ... vor allem nicht, da ich in drei Wochen nach Washington und danach nach Boston fahren will).
Ja ... nun werde ich noch einige Reiseplanungen machen (Thanksgiving - Boston, Weihnachten - NY) und dann noch mal meine Unisachen ordnen.

Morgen wird ein normaler Uni-Tag, ich möchte danach Sport machen und dann ins Kino und am Freitag kommt eine Fulbrightverantwortliche auf den CAmpus und außerdem sollte ich bis dahin wissen, ob ich am Wochenende einen Ausflug mache ... Lust hätte ich.


Es güßt mit
Ciao & Shalom
der Brezelbäcker

PS: Ich höre Weihnachtslieder ... in Dtl. gibt es bestimmt schon Spekulatius ... hier nicht.

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Eine arbeitsreiche Uniwoche ...

Hallo aus der Hauptstadt Ohios,

da ich gerade in der Unibibliothek sitze, versuchen wir heute mal einen Beitrag zu schreiben, der ganz ohne Umlaute auskommt ... wuenscht mir viel Erfolg :-)

Das Wochenende
Am Samstag wurde ein bisschen gelernt, dann am Nachmittag ging es zum Pumpkin Festivall, das in der Stadt Circelville (45 minuten von Columbus entfernt) schon hundert Jahre existiert.
Nach dem Genuss von Kaffee mit Kuerbis, sowie einem Kuerbiskuchen und Kuerbisblueten ging es wieder nach Columbus und dort wurde im Haus der Nachbarn noch gut gefeiert - sehr praktisch, wenn man im Nachbarhaus feiert ... man kann einfach gehen, wenn es einem zu langweilig wird.

Am Sonntag ging es dann direkt morgens in die Bibliothek um noch ein bisschen fuer das Midterm in Analytische Methoden zu lernen ... zwischendrin wurde mit der Hanna Mittagspause gemacht und Abends ging es dann noch zum Sport.

Montag
Nach ein bisschen Lernen am Morgen ging es ins Labor um endlich den Schluessel fuer den Turbinenpruefstand zu finden und in der Tat ... er wurde gefunden ... somit kann also endlich die Turbine hochgefahren werden ... aber das wird erst spaeter in der Woche geschehen.
Dann ging es kurz einen Burito bei Chipotle essen und dann in die Lecture um zu erfahren, dass es kein midterm geben wird, sondern, dass es ein Test wird, den man mit nach Hause nehmen kann ... super .. und angesichts der infinitesimal kleinen Tische im (Zitat des Profs) "crappy classroom" auch sehr entgegenkommend.
Abends wurde noch mal ein bisschen fuer das andere Midterm gelernt ... mit dem lieben Philipp die Unterkunft fuer Montreal recherchiert und gebucht und dann ging es ins Bett.

Dienstag
Morgens in der Bibliothek gelernt, dann Mittagessen mit Hanna, anschliessend das tolle Midterm in Analytische MEthoden, dass sicherlich keien Glanzleistung war ... und zum Ausgleich ging es dann ins RPAC ... Joggen, dabei Brothers Sisters auf dem iPod schauen (ich liebe diese Serie!) und dann zu einem guten Abendessen heim.

Mittwoch
Ich habe das Bad geputzt, was auch mal dringend noetig war ... danach ging es wohl verdient ... zur Uni, um das Midterm entgegen zu nehmen und dem einfach didaktisch schlechten professor zwei Stunden zu lauschen.
Danach wurde im Labor endlich der erste Testlauf mit der Turbine gefahren und ... es geht ... ich druecke drauf und es geht ... wunderbar.
Nun muss das Ding mal geputzt werden, einige Vorrichtungen noch eingebaut werden (Geblaese im Abzug, um die Abgase auch wirklich nach Draussen zu bekommen) und dann kann ich endlich mal ueberlegen, was ich denn nun forschen will an dem Ding ...
Anschliessend ging es heim, telefonieren und dann drei Stunden am "take-home-midterm" rechnen.

Donnerstag
Heute suche ich in der Bibliothek nach einem wissenschaftlichen "paper", ueber das ich im Kurs fuer Analytische Methoden einen Report schreiben muss ... da das Paper am besten mit Transformationen und dergleichen ein Problem loesen soll, ist es wirklich Arbeit, etwas passendes zu finden .... und bisher ist es mir noch nicht geglueckt.
Dafuer habe ich mich im Facebook abgelenkt, versuche in meinem Department einen kleinen Nebenjob zu finden um meine Gebuehren fuer Winter und Spring-Term zu reduzieren und muss sowieso gleich aufbrechen um die Turbine zu putzen.
Hoffen wir mal, dass der Tag noch gut wird ... aber ich plane nachher zum Sport zu gehen und treffe mich zur Wochenende-Trip-Planung mit Sandra und Hanna in einer Bar ...

Wir hoffen das Beste und in dem Sinne
Ciao & Shalom
der Brezelbaecker

Samstag, 24. Oktober 2009

Wie die Woche noch lief ...

Hallo,

es ist Samstag und mein Frühstück ist fast beendet. Gleich werde ich mich an das Lesen einiger Bücher und SKripte machen um mich langsam für die zwei Zwischenprüfungen am Dienstag und Mittwoch vprzubereiten. Vorher aber noch ein kurzer Rückblick.

Mittwoch
Vorlesung, Sport und Abends nettes Telefonat mit der Freundin aus Boston, um die Thanksgiving Sachen und andere Dinge rund um geplante Ausflüge zu besprechen.
Außerdem kam mein Navigationsgerät ... super Sache.

Donnerstag
Nachdem ich wieder mal in die Bibliothek ging, um zu lernen, und außerdem noch meinen 20 Dollar "mail-in-rebate" verschickt hatte (um vom Hersteller des Navigationsgerätes mal gleich 20 Dollar zurück zu bekommen) ging es in die Vorlesung und am Abend mit Hanna, Melanie und Hiep ins Kino zu Paranormal Activity - hier in den USA gerade ein must-see ... "see the movie everybody is talking about".
Nun ja ... war ganz nett anzuschauen, mich selbst gruselte es aber erst die letzten 20 Minuten.
Es war nett.
Danach ging es dann noch für einen Drink in eine Bar im "Short North" ... einem Stadtteil zwischen Unicampus und donwtown ... der schon etwas homo-freundlicher ist ... so war es dann auch die Bar in der wir uns aber dann auch gleich wohl fühlten und noch gut unterhielten.

Freitag
Nach etwas späterem Aufstehen, einem ausgedehnten Chat und etwas Nahrung ging es an die Uni zum Prof, der meine Studienarbeit betreut ... und mir leider nur mitteilte, dass zwar der Druckregler nun funktioniert, er aber den Hauptschlüssel zur Turbien noch nicht gefunden hat ... langsam dreh ich ein bisschen hohl, wenn ich hier nicht bald mal regelmäßig und auf mich selbst gestellt was für meine Studienarbeit arbeiten kann ... ich weiß ja genau, warum ich experimentelle Arbeiten nicht mag ... weil man selbst die einzige Person ist, auf die man sich halbwegs verlassen kann.
Naja ... da es auch noch wie aus Kübeln regnete und meine Schueh nach einem Jahr tragen langsam schlapp machen musste nach Sport im RPAC auch noch dies erledigt werden.
Da der Hiep am Donnerstag sein Handy im Kino liegen ließ, konnte man das wenigstens zu einem netten Trip zur Shopping Mall machen.
Der Nachmittag und Abend war dann leider nicht mehr der Rede wert ... Hab einen Freund zum Flughafen gebracht und ansonsten keine Lust mehr zum Ausgehen downtown gefunden.

In dem Sinne hoffen wir auf einen guten Samstag und erfolgreiches Wochenende.

Ciao & Shalom
der Brezelbäcker

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Ein guter Dienstag ...

Halli, Hallo,

ja, der gestrige Dienstag war ein sehr guter.

Ich habe endlich mal probiert, morgens direkt in die "Thompson Library" zu gehen und es doch glatt geschafft mein Skript zu Hypersonic Flow komplett nachzuarbeiten ...
Nach einem kurzen Mittagssnack in der Sonne des herbstlichen Campus, ging es dann zur Vorlesung, in der ich sogar endlich mal das meiste verstand (Kurvenintegrale in der komplexen Ebene ... eigentlich nicht sooo schwer und in der Tat nützlich).

Anschließend ließ ich mir noch einige Unklarheiten der aktuellen Hausaufgaben vom Professor erklären ... fühlte mich kurzzeitig wieder mal etwas "dumm" weil ich vergessen hatte, dass man zum Nachweis, dass eine Funktion analytisch ist, halt einfach ihre Ableitung bildet und untersucht ... aber gut.

Zuhause nach schönem Herbstspaziergang angekommen setzte ich mich an die noch fertigzustellenden "problems" des "homework set" und verabredete mich auf einen Ausflug zur Cheesecake Factory mit dem Hiep ... dadurch hat man dann auch die nötige Motivation, besagte Aufgaben schnell durchzuziehen.

Also wurden Hausaufgaben erledigt, dann noch schnell im Design Studio vorbei geschaut ... und schon beeindruckend, was die Industrial Design Students an Vorstellungs- und Schöpfungskraft haben ...

Nun ja ... der Abend mit gutem Essen und guter Unterhaltung rundete sich dann gut ab ...

Die Woche schickt sich also an, gut zu werden, insbesondere, weil heute sonnige 75°F anstehen.

In dem Sinne
Ciao & Shalom,
der Brezelbäcker

PS: Faustregel --> °Fahrenheit - 30 und dann halbieren ==> ° Celsius (passt ungefähr)

Montag, 19. Oktober 2009

Ein "no-specialties" Wochenende ...

Hallo meine Lieben,

heute kommt mal wieder ein Update, dass es vielleicht nicht bräuchte, aber da Ihr alle gerne lest, bitte schön!

Ach ja, ich möchte unter all euch Lesern heute mal den Ralf persönlich ansprechen, weil er seinen Namen sonst nicht im Internet liest ... auf diesem Wege noch mal Alles Gute und viel Gesundheit zu deinem Ehrentag - nächstes mal gratuliere ich dann zeitnah.

Joa ... was gibt es also Neues, nach dem letzten Update am Donnerstag?

Freitag
Nachdem meine Mitbewohner wieder gegen neun das Haus verließen und ich mich nach Obst, Joghurt, Kaffee und Nachrichten gerüstet für den Tag fühlte setzte ich mich an die letzten Hausaufgaben vor dem Midterm (der Zwischenprüfung) für meinen Kurs Hypersonic Flow.
Nach anderthalb Stunde waren die Blätter mit meiner Meinung nach richtigen Lösungen gefüllt und genau richtig erschien der "postman" auf der Veranda ... mit meinem 36 $ Autoradio von ebay, mit dem ich dann endlich nicht nur die Radiosender hören muss, sondern dank Line-Eingnag jegliches mobiles Abspielgerät anschließen kann.
Das Anschließen musste dann aber noch warten, bis ich mich im JOS körperlich ertüchtigt hatte und zuhause mit hausgemachtem Chilli den Magen gefüllt hatte.

Danach also wurde ein bisschen geschraubt, gedreht, isoliert ... und dann ging erstmal ... nichts mehr mit Radio ... hmm ...
Also ein bisschen Ratlosigkeit, hilfsbereite, aber nicht nutzbringende Kommentare von Dominic (der Jazz-Major Mitbewohner) und da es Pläne für den Abend gab ging ich erst mal mit Dominic in den Kroger (der Supermarkt ums Eck) um Spirituosen einzukaufen ... das durfte ich ja dann auch für ihn mit erledigen ... da ich ja über 21 bin.

Ich zog danach weiter mit Melanie, einer Design Studentin aus Deutschland, die hier ihren Master macht, um mit Jos (Niederlande) und Sandra (Böblingen) einen netten ABend bei Film und Trinkspiel zu verbringen.

Samstag
Preiset die Familie Cariotti ... die Eltern und der Bruder von Dominic waren zu besuch und haben entschieden, dass die Heizung angestellt werden muss ... wir frieren also nicht mehr :)
Außerdem griff Mama sofort zum Spühllappen ... und ich bin der letzte, der einer erwachsenen Frau da reinredet ...
Nach kurzem "small-talk" (das können wir ja jetzt, nach einem Monat USA), widmete ich mich meinem Auto, um stolz herauszufinden, dass die Sicherung (wir lernen Englisch: the fuse) das Problem war. Also endlich, nach dreimaligem an und abschließen alles innen eingebaut und zum Auto-Zubehör-Kauf aufgebrochen. Neben dem Sicherungssammelsorium auch gleich mal noch zuverlässige Schrauben fürs neue Nummernschild mitgenommen und ... am Nachmittag stand dann also das mit Radio funktionstüchtige, angemeldete Auto da.
Der Rest des Tages war eher bescheiden, einzig eine Recherche zu Unterkünften in Chicago mit der lieben Rilana, die gerade in Boston wohnt, sei hier zu nennen.
Der Weg ins Bett war ... da alle Leute wie verrückt lernen ... die einzige Alternative.
(an der Stelle denke ich auch an Moritz und Philipp, die mich von ihrer Sportler-Party angerufen haben ... es ist schön, dass es solche Freunde und lieben Menschen gibt :))

Sonntag
Die Sonne lacht ... aber es ist freeeee-zin-cold ... Wie dem auch sei ... Joggen ist angesagt ... und zu meiner Überraschung ist Marathon auf der Hauptstraße ... nun gut ... die Leute lass ich hinter mir und suche mir zum ersten mal hier den Weg zur Natur, zum Fluss, dort entlang an bunt-gescheckten Bäumen ... es war traumhaft und das Beste, was der Start in den Tag haben kann.
Nach wärmendem Wasser und Frühstück, einem schönen Telefonat und dem Bestellen eines günstigen Navigationsgerätes (49 USD ... da sagt man nix) versuchte ich mich an meinen anderen Hausaufgaben für Advanced Analytical Methods ... und war nur zu einem drittel Erfolgreich ... warum demotiviert mich sowas immer.
Unternehmen möchte auch keiner was ... aber immerhin ist die Vorlesung morgen abgesagt ... per e-mail ... ein Notfall ... wir hoffen das Beste.

Ich hoffe für mich, auf einem motivierenden Montag.

Montag
Von Motivation keine Spur ...
Die Hausaufgaben stecken fest, lust für die Midterms nächste Woche zu lernen finde ich nicht.
Nach aufmunternden Telefonaten mit Mama, Papa und Philipp beschließe ich, das HAus zu verlassen und im Labor vorbei zu schauen.

Herr Haritonidis (wir erkennen, ein Grieche, der nächstes Jahr pensioniert und um liebsten wieder an seinem Boot in Griechenland schrauben möchte) hat einen neuen Druckregler geordert, ankommen wird er hoffentlich diese Woche.
Sollten wir damit endlich die nötigen 150 psi (10 bar) zum Starten der Turbine aus unserem Kompressor schleusen können, stellt sich die Frage, ob wir den Hauptschlüssel zum Prüfstand haben ... heutige Recherche in annähernd 50 Schubladen lieferte folgendes Ergebnis:
Viele Schlüssel, wenig Beschriftung, viele Vermutungen, kein passender Schlüssel.
Nun ja ... ich sprach mir noch von der Seele, dass ich nicht recht weiß, wie die Perspektive mit der Studienarbeit sei ... er munterte auf ... gab eine mögliche Richtung ... wir warten auf den Drucksensor.

Anschließend blieb der Weg zum Professor der Analytischen Methoden erfolglos ... also frage ich morgen erst, wie ich bei den Hausaufgaben weiter machen soll.

Nach Heimattelefonat (hallo Philipp, hallo Ralf) und 45 Minuten im Postamt (schlimmer als in Deutschland) ging es trainieren ins RPAC. Freude ... endlich habe ich einen Platz mit Cardiogeräten gefunden, an dem man nicht gezwungen ist, auf einen TV Bildschirm zu starren.
Sorry, aber wenn ich mir alle 10 Minuten Werbung von fettiger Pizza oder über einen Wunder-Wischmopp anschauen muss, schafe ich es nicht, mein Laufpensum zu erledigen.
Nun ja ... das ist ja jetzt aus der Welt geschafft ... und mit der neuesten Folge Brothers & Sisters auf dem iPod vergeht das einstündige Steppen auch wie im Flug.
Anschließend noch an die Gewichte und danach im strahlenden Herbstwetter nach Hause, zum Kroger und dann schön Fisch mit Gemüse gegessen.

Nun Sitz ich hier
... FedEx sagt mein low-cost Navi ist auf dem Weg zu mir
... mein Magen ist gefüllt
... meine Hände sind warm

Ich werde die Tagesthemen anwerfen und mir einen Tee machen ... dann noch was lesen und hoffen, dass der morgige Dienstag den "drive" weiterführt, den der Montag nach Sport und Co. endlich geschaffen hat.

Ich liebe euch.

Ciao & Shalom,
der Brezelbäcker

Donnerstag, 15. Oktober 2009

WIeder nur ein kurzer Statusbericht ...

Hallo mal wieder,

auch dieses mal leider nur kurze Worte aus der Hauptstadt Ohios:


  • Montag und Dienstag habe ich den Computer im Propulsion-Lab eingerichtet und frage mich nun, ob ich die Standard-Software nehmen oder doch lieber eine eigene LabView-Umgebung aufstellen soll.
  • Neben Vorlesungen war ich am Montag auch noch Schwimmen ... kost hier ja alles nix im grüßten Fitnesstudio der USA (okay, man zahlt jedes Quarter verplfichtend seine 85 USD, und die muss man ja nutzen).
  • Am Dienstag bekam ich meine ersten Hausaufgaben in Advanced Analytical Methods zurück ... 30/30 Punkten ... meine Stimmung steigt wieder.
  • Ebenfalls am Dienstag ging es ins Easton Town Center ... ein Shopping-Dorf ... viel zu viel ... danach noch eine Stunde im Walmart viel zu viel eingekauft.
  • Mittwoch kam Regen und Kälte über uns und ich holte den Freund der Schwedin vom Flughafen ab (die Schwedin hat nun wahrscheinlich die Schweinegrippe ... mir geht's aber gut.)
  • Ebenfalls Mittwochs gings noch zu einem Treffen der GLBT hier ... aber das war eher lau ... dafür mit kostenloser Pizza ... dementsprechend bin ich danach noch zum Jesse Owens South Recreation Center um zu Joggen, dabei Tagesthemen zu schauen und mich anschließend gut zu fühlen.
  • Donnerstag (also heute) begrüßte mich der Tag mit Regen und seit 10 Uhr bin ich endlich im vollen Besitz meines Honda Accords ... nach einem Besuch im BMV (Bureau of Motor Vehicles, wir erinnern uns) einigen Steuern, Gebühren und bereits bis November 2010 verlängerten Nummernschildern (auf denen Stolz steht ... Ohio, birthplace of aviation).
  • Nach Hausaufgabenabgabe und Vorlesung ging es eben, eingeladen vom International Office der Uni zum Abendessen und nettem Plausch mit einigen anderen internationalen Studenten. Ich hatte immer noch Hunger, also gab es Grits with Strawberries ... Grießbrei mit Erdbeeren ... und damit schwand dann auch die Lust auf Hausaufgaben ... also bin ich nun im Bett.
Nun nich einige andere Erkennisse:
  • Benzin und Milch kosten gleich viel: 0,43 Euro pro Liter (2,40 USD/gal)
  • Eine Drivers-License ist mitunter das bessere Ausweismittel als ein Schwedischer Führerschein (vor allem wenn die Walmart Kassiererin daraufhin den Alkoholverkauf verwehrt)
  • Buritos bei Chipotle sind wie Sandwich bei Subway ... nur leckerer.

In dem Sinne
Ciao & Shalom,
der Brezelbäcker

Sonntag, 11. Oktober 2009

Kurze Meldungen ...

Hallöchen,

die Woche war mit interessanten Dingen gefüllt:

  • Ich habe mich dafür entschieden ein Studienarbeitsthema bezüglich einer Mikrogasturbine durchzuführen und langsam beginnt alles anzulaufen - ein konkretes Theme steht aber noch nicht.
  • Mein Hypersonic Flows Kurs läuft gut, der Advanced Analytical Methods ist sehr fordernd.
  • Sport treiben macht hier nach wie vor Spaß.
  • Am Dienstag hörte ich vom Psychology Club einen Vortrag über Human Sexuality - sehr interessant.
  • Am Donnerstag waren wir in einer Bar/ Disco ... Erkenntnisse: laut, günstig, amerikanisch.
  • Der Freitag war voll mit Hausaufgaben.
  • Samstag startete mit Sonne pur an kalter Luft, Frühsport und endete mit Chipotle (mexikanisch), Starbucks und dem Film Distric 9 - sehr empfehlenswert.
Jetzt ist Sonntag, ich lese ein paar Dinge meiner Hypersonics Vorlesung nach, schaue, wie ich meinen iPod ans Autoradio anschließen kann und werde nachher mit schwedischer und deutscher Freundin und dem Lonely Planet einige Wochenendtrips planen.

Es grüßt mit
Ciao & Shalom
der Brezelbäcker

PS: NIEMALS (!!!) versuchen nach einem Heimspiel auf der High St mit dem Auto zu fahren ... verdammt.

Montag, 5. Oktober 2009

Cedar Point ... ein Achterbahnerlebnis in 9 Stunden ...

Hallöchen Welt,

ja ... gestern war der perfekte Tag um gegen acht Uhr morgen mit dem Auto nach Cedar Point - einem Vergnügungspark am Erie See im Norden Ohios - aufzubrechen.
Zu fünft haben wir dort das ideale Wetter (wechselhaft bewölkt, etwas frisch, kein Regen) abgepasst um so an all den Attraktionen von Achterbahn zu Geisterhaus, niemals mehr als 15 - 20 Minuten zu warten - und anhand der vorgesehenen Zäune konnte man erahnen, dass man hier bei schönem Sommerwetter mitunter 5 Stunden auf eine Achterbahnfahrt warten kann.
Aber nicht mit uns ... wir haben in der Tat alle uns gefallenden Achterbahnen (Roller Coaster) fahren können, und die besten spgar zwei, drei mal ... amazing.

Anbei seht ihr ein paar Bilder von (unter anderem) folgenden Roller Coastern:
  • Magnum XL-200 - 205 Fuß (63 m), 195 Fuß Falldifferenz, 72 Miles per Hour (116 km/h)
  • Mantis - 145 Fuß, 137 Fuß Falldifferenz, 103 Fuß Looping, 60 mph, 360° Turn, alles STEHEND!
  • Maverick - 105 Fuß, 100 Fuß Falldifferenz mit 95° Angle of Descent (!), Zwei Beschleunigungen (auf 57 mph und 70 mph)
  • Millenium Force - 310 Fuß, 300 Fuß Fall (91 m), drei Hügel, 92 mph (150 km/h)
  • Top Thrill Dragster - 420 Guß, 400 Fuß Fall (122 m) , 270° Drehung, ABSCHUSS MIT 120 mph (193 km/h) !!!
  • Wicked Twister - Zwei mal 450° Drehunge, 5 mal ABSCHUSS !!! 50 mph (vorwärts) , 63 mph (rpckwärts), 69 mph (vor) , 72 mph (rück), 62 mph (vor)
Es war der Wahnsinn ... und dazu haben wir noch mindestens 10 weitere Achterbahnen geritten ... Atemberaubend das mal mitgemacht zu haben und auch, dass man eben NIRGEDS warten musste. Dann macht es auch richtig Spaß, dass man für seine 30-45 Dollar Eintritt auch wirklich was geboten bekommt.

Cedar_Point 2009-10-05

Neben den Roller Coastern gab es nämlich noch genügend anderes: Riesenräder, Spukhäuser (wir waren in dreien ... voll lustig), diverse Karussels ...

Ja, muss man sicherlich mal erlebt haben ... es war ein toller Sonntag und umso schwerer fällt es jetzt, mal wieder Unikram zu machen.
Gut, mein Professorengespräch wegen Studienarbeit hab ich auf morgen verschoben, hab jetzt also noch (ahh ...) nur noch eine Stunde für die eine Hausaufgabe ...

In dem Sinne
Ciao & Shalom
der Brezelbäcker

Samstag, 3. Oktober 2009

Kurze Tour ...

Hallöchen,

anbei eine kurze Hausführung.

Teil I/II
Teil II/II

Nähere Infos zum Wochenverluf gibts dann ein anderes Mal.

Ciao & Shalom
der Brezelbäcker

Dienstag, 29. September 2009

Kurse ausgedünnt, Professorengespräche, Einkaufen ...

Hallöchen mal wieder,

ja, die zweite Woche mit Kursen an der Uni ist angebrochen und nachdem meine Entscheidung bezüglich meiner Aktivitäten gefallen ist, teile ich feierlich mit, wie meine Kursliste aussieht bis Anfang Dezember (dann ist das Autumn Quarter nämlich schon rum):
  • Hypersonic Flow I
  • Avanced Analytical Methods
  • Independant Study
Macht insgesammt 10 Credit Points, also genau so viel, wie ich mindestens machen mus (laut Visabestimmung).
Grund dafür, dass ich nur zwei Kurse neben meiner Studienarbeit (die Independant Study) mache, ist, dass ich mit dem System aus Hausaufgaben und konstanter Mitarbeit noch warm werden muss und außerdem den Arbeitsaufwand bezüglich der Studienarbeit noch nicht recht abschätzen kann.
Hinzu kommt, dass eigentlich keiner der mich wirklich interessierenden Kurse dieses Quarter angeboten wurde, weshalb ich dann im Winter und Frühjahr wohl eher noch zulegen werde, wenn dann die numerischen Sachen und CFD angeboten werden.

Bezüglich der Studienarbeit habe ich diese Woche gespräche mit vier Professoren und werde mich danach dann für eine Arbeit festlegen (müssen). Problematisch ist hier momentan, dass zwei Herzen in meiner Brust schlagen.
Zum einen würde ich gerne ein forderndes Thema wählen, was gleichzeitig aber auch viel Freizeit abverlangen wird - und gerade die braucht man ja, wenn man neben der Uni noch Land und Leute kennen lernen möchte.
Bisher steht noch ein Gespräch aus, und bereits zwei Themen könnten in betracht kommen. Zum einen einen Mikrogasturbinen-Laborprüfstand für die Lehre in LabView zu steuern (das kommt den Stuttgartern vom ILA schon sehr bekannt vor) oder in CFD eine komplexe Ringkanalrechnung zu Ablösephönomenen im Kompressor zu bewerkstelligen ... und bei letzterem meinte der Professor schon, dass es zeitlich eng werden kann.
Nun schau ich mal, was der Freitag bei der Professorin im Bereich Aeroakustik bringt und dann sehen wir weiter.

Darüberhinaus möchte ich noch kurz ein paar Bilder aus dem Supermarkt hier ums Eck zeigen:




In dem Sinne, guten Hunger sowie
Ciao & Shalom
der Brezelbäcker

Sonntag, 27. September 2009

Der Student als Kunde ...

Ja, hier ist es so ...

Am heutigen Sonntag habe ich mit drei Professoren einen E-Mail Austausch gehabt ... Sie haben also auch geantwortet.
Die Bereitschaft für die (zahlenden) Studenten da zu sein ist also definitiv eine schätzenswerte Sache im System hier.
Die Hausaufgaben machen zwar immer noch keinen Spaß, aber ich stellte vorhin (nach 4 Stunden Arbeit dieses Wochenende) fest, dass die Abgabe erst nächsten Montag ist und das zu nutzende Programm noch im Unterricht erklärt wird.
Mit dem Wissen konnte ich also beruhigt die Schwedin von der Greyhound Busstation abholen und nun noch in Ruhe einen Tee trinken, bevor ich in Bett husche um morgen zu Bank, Uni-Büro, Professor Meeting und Unterricht zu gehen.

Ciao & Shalom
der Brezelbäcker



Cereals soweit das Auge reicht ...

Hallöchen,

fast nichts anderes gibt es hier in so reichhaltiger Auswahl wie Frühstücksflocken ... oder Cornflakes, was auch immer der Colksmund dazu sagen mag.

Bisher habe ich es geschafft, fast nur ungezuckerte Produkte heim zu bringen.
Hier mal ein visueller Eindruck meiner aktuellen Errungenschaft (neben den Haferflocken, die ich jeden morgen in mein Obst-Joghurt-Frühstück einbaue:
Außerdem haben wir seit heute auch eine funktionierende Kaffeemaschine im Haus, obwohl ich nicht weiß, wie sehr ich davon gebrauch machen werde. Denn auf meinem direkten Weg zum Campus liegen mehrere Kaffee-Shops und davon ein Starbucks ... und den halben Liter Brühkaffee (0,6 l = 20 fl oz) für unter 2 Dollar zum mitnehmen ... mit dem Konsumentenflair von Starbucks ... das MUSS ich mir ja geben :)

Außerdem habe ich nun auf meinem iPod eine Starbucks application ... also ... ja ... awesome.

Aber ich sollte meine Hausaufgaben machen ... bis später.

Ciao & Shalom
der Brezelbäcker

Bild-Quelle: http://en.wikipedia.org/wiki/File:Wiki_cheerios.jpg

Endlich Möbel ... aber Regen en Masse ...

Hallo ihr Lieben,

nachdem der Donnerstagabend doch länger wurde (dank Trinkspielchen mit ein paar Freunden), stand ich am Freitag dann gegen 9 Uhr auf, und begab mich gegen 10 dann im Honda Accord erst mal zur Tankstelle.

Was für ein Erlebnis ... hier kann man eigentlich nur mit Kreditkarte direkt an der Zapfsäule bezahlen ... sonst wird man dumm angeschaut.
Also 12 Gallonen Bleifrei in den Tank und dann ab auf die Interstate 71 Richtung Süden.

Knappe 2 Stunden später war das IKEA, wie man es überall auf der Welt findet vor mir und der Magen wurde gleich mal mit HotDog und Kaffee gefüllt.

Die Einkaufsliste wurde dann abgearbeitet, aber natürlich auch einige Artikel zusätzlich in den Korb gelegt. Anschließend dann die Regale nach den Teilen abgesucht und nach knapp einer Stunde waren dann Bett, Matratze, Kissen, Decke, Tisch, Stuhl, Schrank und diverse andere Dinge für rund 500 USD gekauft - puh ... gerade noch so der Betrag auf der Debit Card.

Dann hieß es alles im Auto zu verstauen - ein Klacks ... und dann gabs Kötbullar und Co. zum Mittag. Schnell noch eine Umfrage mitgemacht und nen gratis Eis abgestaubt und eine Kleinigkeit für die Schwedin im Shop mitgenommen.

Im strömenden Regen ging es dann nach einigen Umwegen zurück nach Columbus und der Eindruck, dass das Auto eigentlich sehr gut fährt, der blieb zurück.

Der Abend bestand dann aus Aufbauen und schließlich der Belohnungspizza nebst GinTonic zusammen mit den Mitbewohnern.
Classes_Campus_IKEA 2009-09-26

Der Samstag dann war eher mau, sehr verregnet und einfach unglaublich demotivierend, was die Hausaufgaben für einen Kurs angeht.
Nur das Telefonat mit Philipp und der anschließende Sport (diesmal im Jessy Owens South) konnten ein bisschen die Stimmung retten, aber letztlich wars nen doofer Samstag.

Der Sonntag begann dann relativ ausgeglichen, aber das desillusionierende Wahlergebnis tat gleich wieder sein Übriges dazu.
Außerdem muss die nächste WOche geplant werden und die Hausaufgaben stehen nach wie vor an ...

Arg ...

Euch mal ein gutes Finish der Woche.

Ciao & Shalom
der Brezelbäcker

Donnerstag, 24. September 2009

Ich bin so ein Konsument ...

Hi, Hi,

ja ... es ist schrecklich mit mir.
Nachdem ich richtig gefallen an meinem Kurs "Advanced Analytical Methods" gefunden habe, in dem wir mit MathLab im Kurs die verschiedenen Gleichungslösungen angehen werden und in dem die Note sich aus Mid-Term, Hausaufgaben und einem Projekt (statt Final Exam) zusammen setzt, ist es über mich gekommen und ich spürte, mich für die vergangene Semesterarbeit (ihr wisst, ILA Vertiefung) zu belohnen.
Und da es hier einen Computerladen quasi auf dem Heimweg gibt, fiel für 299 $ ein iPod touch mit 32 GB der 3. Generation in meine Tasche. Dazu gab es dann noch ein nettes Cover und nachdem das Skype-Programm drauf installiert war dann gleich mal noch die Deutsche Festnetznummer für die Zeit meines Aufenthaltes.
Denn ich werde, dank Kursen und Studienarbeit ja stets auf dem (fast vollständig mit WLAN versorgten) Campus sein und somit kann mich jeder aus Deutschland zum innerdeutschen Festnetzpreis erreichen ... awesome ... isn't it.

Naja ... morgen wird dann noch die andere Spielerei (der Honda) eingeweiht und im IKEA noch mal wohl 500 Dollar für die Einrichtung auf den Kopf gekloppt.
Aber morgen sind bei mir keine Kurse, die Einrichtung zu besorgen und Auto zufahren da freu ich mich ja lange schon drauf, also wirds ein super Tag werden.

Ihr hört von mir.
Ciao & Shalom
der Brezelbäcker

Das Campusleben ...

Hallöchen,

mal ein kurzes Update aus der Lobby der 24/7 Engineering Library.

Meine Kurse, die ich derzeit erst mal eine Woche besuchen werde:
  • Fundamentals of Fluid Mechanics
  • Hypersonic Flows I
  • Deformation & Flow Theory
  • Advanced Analytical Methods
  • Aerodynamics of Chemically Reacting Fluids
Wenn ich nächste Woche dann alle mal besucht haben werde, und in einigen sogar schon Hausaufgaben abgegeben habe, werde ich wohl zwei oder drei davon streichen, da ich ja nebenher noch eine "Individual Study" durchführen möchte, was meiner Studienarbeit entspricht.

Zu eben dieser Studienarbeit saß ich gerade mit einem Professor hier zusammen und neben viel Support, sowie der Aussicht, dass man in seinem Labor einige experimentelle Untersuchungen bewerkstelligen könnte, kamen wir zusammen zu dem Schluss, dass es, da ich auch Kurse höre, wohl besser ist, wenn ich an einem eher weniger experimentellen Theme und dann dafür auch vor Ort am Campus (und nicht am Uni-eigenen Flughafen) arbeiten kann.
Also wird er morgen bei der Fakultätssitzung mal bei den Kollegen fragen und hoffentlich kann ich dann in der nächsten Woche mit meinem dann zuständigen Prof ein bisschen an dem Thema anfangen.
Soweit sind aber hinsichtlich der Studienarbeit alle sehr unterstützend und auch einen Büroplatz im Department sucht man für mich ... great.

Außerdem laufen die Kurse ganz gut, bisher musste ich nicht wirklich ein tueres Buch kaufen und zu meiner positiven Überraschung scheinen einiger meiner Kurse sich thematisch tatsächlich mit den an der Uni Stuttgart angebotenen zu decken ... wär ja super, wenn der liebe Herr Krämer die am Ende wirklich anerkennt.

Tja ... ansonsten muss ich heute neben dem Kauf eines Skriptes noch eine Menge Formulare für Fulbright ausfüllen und raus bekommen, wie ich mit meiner "Wunder-Karte" namens Buck-ID hier kopieren kann.

Nun werd ich aber erst mal etwas Essen gehen, dann noch den letzten Kurs für diese Woche besuchen und dann vielleicht eine Runde mit dem Auto drehen um dann für morgen für die 100 Meilen zum IKEA fit zu sein.

Es grüßt mit
Ciao & Shalom
der Brezelbäcker

Mittwoch, 23. September 2009

Jetzt geht die Uni los ...

Mann, Mann, wie die Zeit verfliegt.

Aber hier mal ein "catch-up" bezüglich der letzten Tage.

Sonntag
Ja, ich war dann in der Tat noch einkaufen, nachdem es tatsächlich hier jetzt auch mit regnen begonnen hat. Außerdem ging es am Abend zum Training ins RPAC und direkt danach auf ein paar Stücken Pizza, Getränke und ein bisschen Show zu wieder mal einer Veranstaltung für alle internationalen Studenten. Glücklicherweise gab es die im Trockenen, so dass man diesbezüglich keine Bedenken haben musste.
Anschließend ging unser kleines deutsch-niederländisch-schwedisch-amerikanisch-brasilianisches Grüppchen dann noch zum Biertrinken ins "out-r-inn" wo es am Mug Day den Nachfüllbecher ab 1 $ gibt ... naja ... dann halt auch ein sehr dünnes Bierchen.
Aber ich habe mich blendend mit einer in Politik angagierten Amerikanerin unterhalten ... es war also gut!

Montag
Kein Sonnentag, aber wen störts ... es war Beginn der Welcome-Week, denn seit Sonntag sind 10.000 Studenten mehr auf dem Campus ... die freshmen sind da und für diese und alle anderen haben sich gleich mal alle möglichen Gruppen angepriesen, die man neben dem Unterricht besuchen kann. Vom Fechten, Curlen und anderen Sportarten, über Amnesty, die Parteinahen Gruppen bis hin zum BBQ-Club ... es gibt hier für JEDEN was.
Also wurde auf einige Gruppen (Curling, Astronomy, Mountenairs, GBLT, Psychology...) gleich mal die Mailadresse hinterlassen um dann später noch aussortierten zu können aber erst mal die Aussicht zu haben, gut unterhalten zu werden, auch wenn man mal nicht lernt.
Daneben gab es Hotdogs, Eis und lauter anderen Kram und Give Aways, und all das im Regenstrom ...
Nach kurzem Abküheln in klimatisierter Bibliothek, die gerade fertiggestellt wurde, ging es zum Stadion der Footballmannschaft, wo wieder gegessen wurde ... und dann war auch erst mal Ruhe angesagt, denn irgendwann muss man seinen ganzen STUFF ja auch mal zuhause ablegen.
Abends ging es dann noch mal zu viert in die Bar vom Sonntag.

Welcome-Week_Monday 2009-09-21

Dienstag
Nach Frühsport im RPAC ging es direkt danach zur "Buck-i-Frenzy" ... das hieß: Give-Aways, kostenloses Essen, Gewinne, nen gratis Haarschnitt ... alles, was man sich so an komerz für die Zielgruppe Student vorstellen kann. AWESOME.
Am Nachmittag ging es dann noch zum International Students Office wo es ... tadda ... Ice-Cream gab. Natürlich mit Topping und Lowing (sprich unten ne Banane, nen Brownie, dann das Eis und dann Soße und geraspelte M&M's ... awesome ;-)).
Der Tag rundete sich bei mir ab mit einem Besuch bei der Bank sowie dem Kauf eines Honda Accord EX Sedan ab. Gegen 9 Uhr gab es dann "Ed Wood" als Film auf Großbildleinwand im Freien und dazu ... Eis ... oh my gosh.
Dann aber ging es für alle früh ins Bett, denn der Tag der ersten Unterrichtsstunden des "Autumn Terms" stand an ...
Mon-Tue-Wed 2009-09-23

Mittwoch
Der "first classes day" also ... der bei mir unschön begann und zwar mit Aufstehen um 6:30 AM.
Damit man pünktlich gegen acht bei der Zulassungsstelle ist (wo man ja noch mit dme Bus hin muss), nur um zu erfahren, dass man erstmal nur ein 30-Tage-Nummernschild bekommt, weil sie das Auto noch mal vor Ort sehen möchten ... naja ... anyway ... Versicherung gilt auch seit heute, das temporäre Schild ist im Fenster ... ich könnte los fahren.
Aber erst mal geht's zur Uni, die ersten zwei Kurse besuchen.
Für die Insider: "ME 705: Fluid Mechanics", was der Hälfte von Strömungslehre I+II entspricht, und ich wohl nur als "pass and fail" besuchen werde, um die Terminie mitzubekommen und wieder ins Thema zu gelangen. Danach gab es noch "AER ENG 775: Hypersonic Flow I" was verspricht wirklich ein etwas anspruchsvollerer Kurs aus der Strömungslehre zu werden.
Soweit besticht erstgenannter Kurs mit einem charmanten Dozenten mit indischem Background (siehe Zitat der Woche) und zweiterer mit einem fundierten Altherren, der dankenswerter Weise auch kein teures Fachbuch, sondern ein 11 Dollar Skript nutzt - great.
NAch kurzem Plausch mit zwei erstjahres Graduate Students aus dem Aeroengineering department, die mir gleich mal sagten, dass ich vom Witz her auf ihrer Wellenlänge läge, ging es heim, Sachen sortieren, telefonieren, mit den Mitbewohnern plauschen und gleich dann noch ins RPAC mit der Schwedischen Studenting, die als einzige neben mir heute nicht auf dem Kings of Leon Konzert ist, für das es uns zu blöd war 2 Stunden am Montag für Freikarten anzustehen.

Morgen beginnen die Classes wieder um Neun ... wir sind gespannt.

Ich liebe euch

Ciao & Shalom,
der Brezelbäcker

Sonntag, 20. September 2009

Orientation ...

Hallöchen,

nachdem der Mittwoch eigentlich nur damit gefüllt war, in ein Viertel zu fahren, in dem viele Autohändler nebeneinander sind, habe ich dort einige Zeit damit verbracht um festzustellen, dass es in der meinigen, unteren Preisvorstellung einfach nichts wirklich gutes gibt und so haben mich alle Händler doch darauf verwiesen die Anzeigen in Zeitungen, ebay und craigslist durchzuschauen und von Privat zu kaufen.
Den restlichen Mittwoch verbrachte ich also damit und habe ein paar Ansichtstermine ausgemacht.
Dann ging es noch mal ins RPAC ... dem größten Fitnesstudio auf dem Campus und in Amerika (wenn mich nicht alles täuscht) und dann früh ins Bett um für die Orientation, die Einführungsveranstaltung für die neuen, internationalen Studenten am Donnerstag fit zu sein.

Donnerstag
... da ging es dann also 6:30 AM aus den Federn um 7:30 vor Ort zu sein. In einem Auditorium wurde einem dann die Uni vorgestellt, was man zu erwarten hat und all der formelle Kram am Rande erläutert.
Auch einer Sicherheitsanweisung einer Polizistin konnte man lauschen, was aber wohl vornehmlich für all die jüngeren Studenten gedacht war, denn der Haufen aus internationalen Studeten hat sich zusammen gesetzt aus vielen jungen Studenten, die hier ihr Studium beginnen und 3 oder mehr Jahre vor haben zu bleiben. Der bedeutend kleinere Teil sind graduate students wie ich oder Austauschstudenten, die ein oder zwei Quarter (3 Monate) bleiben.

In den Pausen gab es dann Starbucks Coffee und Muffins ... das war dann also das Frühstück ... wie gesund. Und außerdem konnte man in den Unterbrechungen gut Netzwerken und die neuen Leute kennen lernen. Eine Sache, die ich gerade sehr brauche, da man sich doch dringend mal ablenken muss um nicht zu sehr an den Organisationsstress hier und die Daheimgebliebenen zu denken.

Nach dem Verzehr des Lunch-bags in der Sonne auf einer Wiese ging es wieder zum Programm mit der Vorstellung einiger Organisationen und Büros auf dem Campus, gefolgt von einem Workshop, in dem man lernte, dass es ganz okay ist, einen Culture-Shock zu erleben und wie man damit umgeht. Letztendlich dann wurden noch ein paar Kennenlern-Spiele veranstaltet und danach ging es mit einer sowas von amerikanischen und motivierten Studenten anderthalb Stunden über den Campus um die diversen Gebäude kennen zu lernen - this was awesome!

Zum Abend traf sich dann die frisch gefundene Gruppe (Chinesen, Japaner, Koreaner, Schweden, Dänen, Deutsche, Trinidad-Tobago_aner) um im Buffalo Wild Wings ein paar Hähnchenflügel zu genießen und den Tag abzurunden.

Orientation 2009-09-17

Freitag
Mein Freitag dann begann auch nach kurzer Nacht mit dem Besuch der Bank, denn unglücklicherweise war die vorläufige Account-Number, die mir am Montag gegeben wurde leider nicht die richtige, weshalb ich nach einigem hin und her auch noch schnell der Fulbright-Komission Mailen musste um das Geld doch noch anders umzuleiten. Glücklicherweise (?) hatte man dort noch garnix in die Wege geleitet weshalb kein großes Problem bestand und ich nun 10 Tage warten kann, bis mein Stipendium ankommt.

Danach ging es zum Professor meines Departments (Institut) um meine Kurse und meine Studienarbeit abzuklären. Ich wurde nett empfangen und belehrt mich nicht zu übernehmen und dazu angehalten mit einem anderen Professor bezüglich meiner Studienarbeit Rücksprache zu halten ... so werde ich diesen wohl nächste Woche mal aufsuchen, draußen, weit ab vom Campus, auf dem Flughafen der Uni.

Danach gab ich noch schnell ein paar Formulare bei der Universitäts-Kasse ab und ging zum Heimattelefonat in die Bibliothek wo ich zufällig auch gleich einen frisch kennen gelernten Austauschstudenten traf.

Nach vitalreichem Mittagessen im Cafe beim Sportcenter (RPAC ... sprich: Ar-Pack) gab es eine Infoveranstaltung für Austauschstudenten und dort gab es neben neuen Gesichtern zum kennenlernen auch eine hilfreiche Dame, die mir in Aussicht stellte, meine Gebühren senken zu können. Wir sind mal (aus Erfahrung) nicht zu zuversichtlich aber freuen uns dennoch.
Anschließend tätigte ich noch ein paar Transaktionen ... voll praktisch, dass man mit der DKB VISA Karte 4 mal hintereinander 800 US-Dollar abheben und dann aufs Bankkonto nebenan einzahlen kann :)

Darauf gings zum Treffen mit einem potentiellen Auto. Honda Accord LX Sedan ... Baujahr 1996 aber in guter Konstitution. Neue Bremsen und Reifen, Auspuff neu, Motor wie ein Kätzchen und die Automatik fährt sich flüssig. Einige Dellen hier und da, aber es ist ja nichts fürs Auge, es soll fahren. Außerdem ist es ein Pendler aus Kentucky, weshalb der Großteil der Meilen vom Highway kommen.
Ich darf mir das Wochenenede über Gedanken machen, freue mich aber, dass das erste Auto gleich so positiv wirkt und der Verkäufer so nett ist. Der Verkauft sein Auto, weil er ein neues zum Geburtstag bekam und zwei halt nicht braucht.

Kurz darauf schau ich noch einen Mazda an, der gleich mal das Gegenteil darstellt - ein kurzer Termin.

Abends geht's feiern mit den neuen internationalen Bekanntschaften ... erst Essen in einem Burger-Restaurant, dann in eine Tanz-Bar, wie sie die Amerikanischen Studies zu lieben scheinen - naja.

Samstag
... wurde kurz geschlafen und dann geklettert im ARC (Adventure Recreation Center) und anschließend die Pool, Bade und Saunagelegenheit des RPAC ausprobiert.
Abends waren Sandra, Hanna, Hiep und ich dann im Kroger Laden Nudeln und Alles für eine Soße aus Pilzen, Käse und Co. eingekauft und haben das dann bei Hiep im Studentenwohnheim gekocht. Bei gutem Californischen Wein und netten Gesprächen war der Abend ein wirklich schöner.

Night_Out+Saturday_ 2009-09-20

Mal schauen was der Sonntag bringt, bisher ist nur geplant, dass ich noch Lebensmittel einkaufe, bissle Sport machen gehe und Abends dann zu einer Veranstaltung für die internationalen Studenten gehe.
Unsere Checkliste für den Einzug im Haus habe ich mit meinen zwei Mitbewohnern heute auch ausgefüllt ... joa.

In dem Sinne wünsche ich mal allen das Beste für die kommende Woche.

Ciao und Shalom,
der Brezelbäcker