nachdem der Mittwoch eigentlich nur damit gefüllt war, in ein Viertel zu fahren, in dem viele Autohändler nebeneinander sind, habe ich dort einige Zeit damit verbracht um festzustellen, dass es in der meinigen, unteren Preisvorstellung einfach nichts wirklich gutes gibt und so haben mich alle Händler doch darauf verwiesen die Anzeigen in Zeitungen, ebay und craigslist durchzuschauen und von Privat zu kaufen.
Den restlichen Mittwoch verbrachte ich also damit und habe ein paar Ansichtstermine ausgemacht.
Dann ging es noch mal ins RPAC ... dem größten Fitnesstudio auf dem Campus und in Amerika (wenn mich nicht alles täuscht) und dann früh ins Bett um für die Orientation, die Einführungsveranstaltung für die neuen, internationalen Studenten am Donnerstag fit zu sein.
Donnerstag
... da ging es dann also 6:30 AM aus den Federn um 7:30 vor Ort zu sein. In einem Auditorium wurde einem dann die Uni vorgestellt, was man zu erwarten hat und all der formelle Kram am Rande erläutert.
Auch einer Sicherheitsanweisung einer Polizistin konnte man lauschen, was aber wohl vornehmlich für all die jüngeren Studenten gedacht war, denn der Haufen aus internationalen Studeten hat sich zusammen gesetzt aus vielen jungen Studenten, die hier ihr Studium beginnen und 3 oder mehr Jahre vor haben zu bleiben. Der bedeutend kleinere Teil sind graduate students wie ich oder Austauschstudenten, die ein oder zwei Quarter (3 Monate) bleiben.
In den Pausen gab es dann Starbucks Coffee und Muffins ... das war dann also das Frühstück ... wie gesund. Und außerdem konnte man in den Unterbrechungen gut Netzwerken und die neuen Leute kennen lernen. Eine Sache, die ich gerade sehr brauche, da man sich doch dringend mal ablenken muss um nicht zu sehr an den Organisationsstress hier und die Daheimgebliebenen zu denken.
Nach dem Verzehr des Lunch-bags in der Sonne auf einer Wiese ging es wieder zum Programm mit der Vorstellung einiger Organisationen und Büros auf dem Campus, gefolgt von einem Workshop, in dem man lernte, dass es ganz okay ist, einen Culture-Shock zu erleben und wie man damit umgeht. Letztendlich dann wurden noch ein paar Kennenlern-Spiele veranstaltet und danach ging es mit einer sowas von amerikanischen und motivierten Studenten anderthalb Stunden über den Campus um die diversen Gebäude kennen zu lernen - this was awesome!
Zum Abend traf sich dann die frisch gefundene Gruppe (Chinesen, Japaner, Koreaner, Schweden, Dänen, Deutsche, Trinidad-Tobago_aner) um im Buffalo Wild Wings ein paar Hähnchenflügel zu genießen und den Tag abzurunden.
![]() |
| Orientation 2009-09-17 |
Freitag
Mein Freitag dann begann auch nach kurzer Nacht mit dem Besuch der Bank, denn unglücklicherweise war die vorläufige Account-Number, die mir am Montag gegeben wurde leider nicht die richtige, weshalb ich nach einigem hin und her auch noch schnell der Fulbright-Komission Mailen musste um das Geld doch noch anders umzuleiten. Glücklicherweise (?) hatte man dort noch garnix in die Wege geleitet weshalb kein großes Problem bestand und ich nun 10 Tage warten kann, bis mein Stipendium ankommt.
Danach ging es zum Professor meines Departments (Institut) um meine Kurse und meine Studienarbeit abzuklären. Ich wurde nett empfangen und belehrt mich nicht zu übernehmen und dazu angehalten mit einem anderen Professor bezüglich meiner Studienarbeit Rücksprache zu halten ... so werde ich diesen wohl nächste Woche mal aufsuchen, draußen, weit ab vom Campus, auf dem Flughafen der Uni.
Danach gab ich noch schnell ein paar Formulare bei der Universitäts-Kasse ab und ging zum Heimattelefonat in die Bibliothek wo ich zufällig auch gleich einen frisch kennen gelernten Austauschstudenten traf.
Nach vitalreichem Mittagessen im Cafe beim Sportcenter (RPAC ... sprich: Ar-Pack) gab es eine Infoveranstaltung für Austauschstudenten und dort gab es neben neuen Gesichtern zum kennenlernen auch eine hilfreiche Dame, die mir in Aussicht stellte, meine Gebühren senken zu können. Wir sind mal (aus Erfahrung) nicht zu zuversichtlich aber freuen uns dennoch.
Anschließend tätigte ich noch ein paar Transaktionen ... voll praktisch, dass man mit der DKB VISA Karte 4 mal hintereinander 800 US-Dollar abheben und dann aufs Bankkonto nebenan einzahlen kann :)
Darauf gings zum Treffen mit einem potentiellen Auto. Honda Accord LX Sedan ... Baujahr 1996 aber in guter Konstitution. Neue Bremsen und Reifen, Auspuff neu, Motor wie ein Kätzchen und die Automatik fährt sich flüssig. Einige Dellen hier und da, aber es ist ja nichts fürs Auge, es soll fahren. Außerdem ist es ein Pendler aus Kentucky, weshalb der Großteil der Meilen vom Highway kommen.
Ich darf mir das Wochenenede über Gedanken machen, freue mich aber, dass das erste Auto gleich so positiv wirkt und der Verkäufer so nett ist. Der Verkauft sein Auto, weil er ein neues zum Geburtstag bekam und zwei halt nicht braucht.
Kurz darauf schau ich noch einen Mazda an, der gleich mal das Gegenteil darstellt - ein kurzer Termin.
Abends geht's feiern mit den neuen internationalen Bekanntschaften ... erst Essen in einem Burger-Restaurant, dann in eine Tanz-Bar, wie sie die Amerikanischen Studies zu lieben scheinen - naja.
Samstag
... wurde kurz geschlafen und dann geklettert im ARC (Adventure Recreation Center) und anschließend die Pool, Bade und Saunagelegenheit des RPAC ausprobiert.
Abends waren Sandra, Hanna, Hiep und ich dann im Kroger Laden Nudeln und Alles für eine Soße aus Pilzen, Käse und Co. eingekauft und haben das dann bei Hiep im Studentenwohnheim gekocht. Bei gutem Californischen Wein und netten Gesprächen war der Abend ein wirklich schöner.
![]() |
| Night_Out+Saturday_ 2009-09-20 |
Mal schauen was der Sonntag bringt, bisher ist nur geplant, dass ich noch Lebensmittel einkaufe, bissle Sport machen gehe und Abends dann zu einer Veranstaltung für die internationalen Studenten gehe.
Unsere Checkliste für den Einzug im Haus habe ich mit meinen zwei Mitbewohnern heute auch ausgefüllt ... joa.
In dem Sinne wünsche ich mal allen das Beste für die kommende Woche.
Ciao und Shalom,
der Brezelbäcker


Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen