Hallo liebe Freunde,
manchmal vergesse ich doch glatt, dass es Mittwoch, 12 Uhr mittags ist ...
Doch dann höre ich die Warnsirenen in Columbus und ich weiß Bescheid :)
Hier gibt es nämlich nach wie vor ein Warnsystem, dass jeden Mittwoch getestet wird ... Und vor drei Wochen haben wir es hier auch alle ausserhalb der Testzeit zu hören bekommen, als wir alle gewarnt wurden wegen eines möglichen Tornados für eine halbe Stunde nicht nach draußen zu gehen ...
Das mal zu eurer Info am Rande
Ciao und Shalom
Der Brezelbäcker
Mittwoch, 16. Juni 2010
Dienstag, 15. Juni 2010
Fertig ... Freizeit ... Ferien ...
Hallo liebe Leute,
seit letztem Mittwoch ist die Studienarbeit elektronisch in Stuttgart und als Ausdruck in Ohio abgegeben - ich bin frei.
Seitdem verbringe ich den Tag mit Ausschlafen, gutem Essen, Sport, etwas Lesen, etwas Aufräumen und Packen und ein paar Reiseplanungen.
Es haben mich nun die großen Probleme des Lebens eingeholt, dinge wie - Wieviele T-Shirts packe ich ein oder die Anschaffung eines Wandladegerätes für den iPod touch ... eine super Sache, da ich so mobil online sein kann ohne meinen Laptop mitnehmen zu müssen.
Außerdem finden sich stück für Stück nutzlose Sachen im Papierkorb ein und die restlichen Dinge in meinen beiden Koffern/ Taschen, die ich gegen Ende der Woche hier zurück lassen werde um nur mit meinem Rucksack nach San Diego aufzubrechen.
Am Sonntagabend werde ich dort eintreffen und am nächsten Morgen planmäßig vom Alex, einem Fulbright Bekannten im Mietwagen abgeholt ... nach drei Tagen sollte es dann weiter nach Las Vegas gehen, wo ich auf die Hanna treffe, um dann, wie geplant, unseren Jackpot abzuholen ;-)
Weiter wird es dann über den Grand Canyon nach San Francisco und abschließend nach Seattle gehen - natürlich, der Geburtsstadt von Starbucks und Microsoft ...
Ich hoffe ich kann euch auf dem Weg oder dnach dann mit vielerlei Bildern und Erlebnissen begeistern und sage für den Moment erst mal ... aus der fuecht warmen Hitze Columbus'
Ciao und Shalom
der Brezelbäcker
PS: Meine momentane eher geringe Auslastung erkennt man auch rechts an den Filmen, die ich zuletzt angeschuat habe ... deutliche Aktivität dort ->>
seit letztem Mittwoch ist die Studienarbeit elektronisch in Stuttgart und als Ausdruck in Ohio abgegeben - ich bin frei.
Seitdem verbringe ich den Tag mit Ausschlafen, gutem Essen, Sport, etwas Lesen, etwas Aufräumen und Packen und ein paar Reiseplanungen.
Es haben mich nun die großen Probleme des Lebens eingeholt, dinge wie - Wieviele T-Shirts packe ich ein oder die Anschaffung eines Wandladegerätes für den iPod touch ... eine super Sache, da ich so mobil online sein kann ohne meinen Laptop mitnehmen zu müssen.
Außerdem finden sich stück für Stück nutzlose Sachen im Papierkorb ein und die restlichen Dinge in meinen beiden Koffern/ Taschen, die ich gegen Ende der Woche hier zurück lassen werde um nur mit meinem Rucksack nach San Diego aufzubrechen.
Am Sonntagabend werde ich dort eintreffen und am nächsten Morgen planmäßig vom Alex, einem Fulbright Bekannten im Mietwagen abgeholt ... nach drei Tagen sollte es dann weiter nach Las Vegas gehen, wo ich auf die Hanna treffe, um dann, wie geplant, unseren Jackpot abzuholen ;-)
Weiter wird es dann über den Grand Canyon nach San Francisco und abschließend nach Seattle gehen - natürlich, der Geburtsstadt von Starbucks und Microsoft ...
Ich hoffe ich kann euch auf dem Weg oder dnach dann mit vielerlei Bildern und Erlebnissen begeistern und sage für den Moment erst mal ... aus der fuecht warmen Hitze Columbus'
Ciao und Shalom
der Brezelbäcker
PS: Meine momentane eher geringe Auslastung erkennt man auch rechts an den Filmen, die ich zuletzt angeschuat habe ... deutliche Aktivität dort ->>
Sonntag, 6. Juni 2010
Fast fertig ...
Hallo leibe Leute,
es ist Sonntag, und ich sitze wohl zum letzten mal an einem Wochenende ernsthaft in der Thompson Library auf dem Campus. Nachdem letzte Woche die Kurse zuende gingen und für mich zwei Abgaben und eine Abschlussprüfung anstanden, bin ich jetzt mit drei mal A als Note belohnt und habe meinen Unterricht in Amerika abgeschlossen.
Gleichsam war am Freitag mein letztes Gespräch mit dem Professor der meine Studienarbeit betreut, worin wir besprochen haben, welche Dinge in meinem Bericht noch korregiert, ergänzt oder behoben werden müssen. Eine Beurteilung wird mein Professor dann aus seinem Ruhestand in Griechenland, wo er diesen Sonntag hin aufbricht, elektronisch an mein deutsches Institut schicken. Für mich heißt das noch bis mitte der nächsten Woche in eher mäßigem Tempo einige Tippfehler beheben, Paragraphen neu ordnen und einige Rechnungen überarbeiten. Dann werde ich zwei Kopien drucken, im hieisigen Department abgeben und dann sollte ich Ende der Woche auch meine Studienarbeit abgehakt haben. Die Endversion wird dann elektronisch nach Stuttgart geschickt und dann heißt es im Juli nur noch eine Präsentation dazu halten.
Somit bin ich also momentan sehr entspannt, arbeite so 4 - 6 Stunden am Tag an dem Bericht zu meiner Arbeit und gehe ansonsten Sport, Film (gestern Sex and the City 2 - empfehlenswert) und Freunden nach ... ach ja, und ich versuche Tornadowarnungen und Sturzregen zu überleben ... denn die zurückliegende Woche war irgendwie sehr wechselhaft ... mal total heiß und feucht, dann Sturzregen in ungeahntem ausmaß und dazu dann noch heulende Sirenen ... verrückt ... aber groß passiert ist nichts (hey, schließlich bietet unsere Bibliothek mindestens drei Plätze die Tornadosicher sind). Außerdem habe ich mir gestern endlich mal wieder einen Friseur gesucht, was bitter nötig war.
Ja ... darüberhinaus sollte ich dann nächstes Wochenende langsam anfangen zu schauen, was ich wie zusammen packe, bevor es dann ja am 20. Juni nach San Diego und dann 16 Tage auf Reise an der Westküste geht.
Werde mich sicher nochmal melden und mache mich jetzt mal ans Bearbeiten meiner Niederschrift.
Hier noch ein paar zusammenhangslose Fotos ... erst Kunstausstellung meines Photoshop Kurses (unter anderem) ... dann Pancake Breakfast vor der Bibliothek.





Es grüßt mit
Ciao & Shalom
der Brezelbäcker
es ist Sonntag, und ich sitze wohl zum letzten mal an einem Wochenende ernsthaft in der Thompson Library auf dem Campus. Nachdem letzte Woche die Kurse zuende gingen und für mich zwei Abgaben und eine Abschlussprüfung anstanden, bin ich jetzt mit drei mal A als Note belohnt und habe meinen Unterricht in Amerika abgeschlossen.
Gleichsam war am Freitag mein letztes Gespräch mit dem Professor der meine Studienarbeit betreut, worin wir besprochen haben, welche Dinge in meinem Bericht noch korregiert, ergänzt oder behoben werden müssen. Eine Beurteilung wird mein Professor dann aus seinem Ruhestand in Griechenland, wo er diesen Sonntag hin aufbricht, elektronisch an mein deutsches Institut schicken. Für mich heißt das noch bis mitte der nächsten Woche in eher mäßigem Tempo einige Tippfehler beheben, Paragraphen neu ordnen und einige Rechnungen überarbeiten. Dann werde ich zwei Kopien drucken, im hieisigen Department abgeben und dann sollte ich Ende der Woche auch meine Studienarbeit abgehakt haben. Die Endversion wird dann elektronisch nach Stuttgart geschickt und dann heißt es im Juli nur noch eine Präsentation dazu halten.
Somit bin ich also momentan sehr entspannt, arbeite so 4 - 6 Stunden am Tag an dem Bericht zu meiner Arbeit und gehe ansonsten Sport, Film (gestern Sex and the City 2 - empfehlenswert) und Freunden nach ... ach ja, und ich versuche Tornadowarnungen und Sturzregen zu überleben ... denn die zurückliegende Woche war irgendwie sehr wechselhaft ... mal total heiß und feucht, dann Sturzregen in ungeahntem ausmaß und dazu dann noch heulende Sirenen ... verrückt ... aber groß passiert ist nichts (hey, schließlich bietet unsere Bibliothek mindestens drei Plätze die Tornadosicher sind). Außerdem habe ich mir gestern endlich mal wieder einen Friseur gesucht, was bitter nötig war.
Ja ... darüberhinaus sollte ich dann nächstes Wochenende langsam anfangen zu schauen, was ich wie zusammen packe, bevor es dann ja am 20. Juni nach San Diego und dann 16 Tage auf Reise an der Westküste geht.
Werde mich sicher nochmal melden und mache mich jetzt mal ans Bearbeiten meiner Niederschrift.
Hier noch ein paar zusammenhangslose Fotos ... erst Kunstausstellung meines Photoshop Kurses (unter anderem) ... dann Pancake Breakfast vor der Bibliothek.
Es grüßt mit
Ciao & Shalom
der Brezelbäcker
Freitag, 28. Mai 2010
Sieben Tage Studium ...
Hallo an alle,
es bleiben mir noch sieben Tage halbwegs aktives Studieren an der Ohio State University und von daher heute mal ein etwas Universitärer Eintrag.
Am Montag kam Conan O'Brian am Campus vorbei und gab eine kostenlose Show für alle Studenten ... zwei Stunden voller guter Witze ... dazu muss man sagen, dass Conan O'Brian bis vor kurzem eine Late Night Show bei NBC hatte (sowas wie die Harald Schmidt Show) und dann unglücklich gefeuert wurde ... nun tourt er durch Amerika und die OSU war eine Station und ... ja ... leider auch die einzige Uni, die er besuchte, die noch "in session" ist ... das heißt, alle anderen Unis sind schon lange in der Sommerpause, hier wird noch studiert.
Und damit ihr seht, wie sich die Studenten an der Uni dennoch den Tag und die Zeit neben dem Lernen vertreiben, hier ein kleines, Image Video aus der neuen "Ohio Union", einem Gebäude, dass nur für die Freizeit der Studenten gedacht ist.
Der ältere Herr am Ende des Videos ist übrigens Gordon Gee, der höchstbezahlte, öffentliche Universitätsprofessor Amerikas. Er bekam 2009 $802,125 basisgehalt und kompensations und bonuszahlungen zu $1.6 million. Man sollte ergänzen, dass ihn das TIME magazine aber auch zum besten college professor gekürt hat und er eine viertel millionen spendet ...
Den Song im Video kennt sicher fast jeder und wie zu vielen anderen Partieliedern der 80/ 90er gehen die College Studenten einfach sehr gut ab ....
Nun ja ... das also als kurzer Exkurs zum Thema: "Wir lernen mehr über die OSU".
In meinem Leben gab es die vergangenen Tage folgendes:
Man sieht also, mir geht es mittelmäßig entspannterweise gut ... die Sonne bruzzelt vom Himmel und macht das Joggen machmal etwas auspowernder als sonst aber im großen und ganzen geht es mir sehr gut und ich blicke dem Ende des US-Studiums und dem genuss eines Urlaubsmonats mit 16 Tage Reisen an der Westküste entgegen.
In dem Sinne
Ciao & Shalom
der Brezelbäcker
es bleiben mir noch sieben Tage halbwegs aktives Studieren an der Ohio State University und von daher heute mal ein etwas Universitärer Eintrag.
Am Montag kam Conan O'Brian am Campus vorbei und gab eine kostenlose Show für alle Studenten ... zwei Stunden voller guter Witze ... dazu muss man sagen, dass Conan O'Brian bis vor kurzem eine Late Night Show bei NBC hatte (sowas wie die Harald Schmidt Show) und dann unglücklich gefeuert wurde ... nun tourt er durch Amerika und die OSU war eine Station und ... ja ... leider auch die einzige Uni, die er besuchte, die noch "in session" ist ... das heißt, alle anderen Unis sind schon lange in der Sommerpause, hier wird noch studiert.
Und damit ihr seht, wie sich die Studenten an der Uni dennoch den Tag und die Zeit neben dem Lernen vertreiben, hier ein kleines, Image Video aus der neuen "Ohio Union", einem Gebäude, dass nur für die Freizeit der Studenten gedacht ist.
Der ältere Herr am Ende des Videos ist übrigens Gordon Gee, der höchstbezahlte, öffentliche Universitätsprofessor Amerikas. Er bekam 2009 $802,125 basisgehalt und kompensations und bonuszahlungen zu $1.6 million. Man sollte ergänzen, dass ihn das TIME magazine aber auch zum besten college professor gekürt hat und er eine viertel millionen spendet ...
Den Song im Video kennt sicher fast jeder und wie zu vielen anderen Partieliedern der 80/ 90er gehen die College Studenten einfach sehr gut ab ....
Nun ja ... das also als kurzer Exkurs zum Thema: "Wir lernen mehr über die OSU".
In meinem Leben gab es die vergangenen Tage folgendes:
- Präsentation über Turbulenz der Vulkane erfolgreich gehalten.
- Poster für den Finalen Bericht im Fluent Kurs nahezu fertig.
- Letztes Experiment zur Studienarbeit erfolgreich abgeschlossen und angefangen im Labor aufzuräumen.
- Wie bereits gesagt bei Conan O'Brian gewesen am Montagabend sowie im Film "Prince of Persia" in der Mitternachtsvorstellung von Donnerstag auf Freitag.
- Heute Fäden ziehen lassen, Wunde heilt super.
Man sieht also, mir geht es mittelmäßig entspannterweise gut ... die Sonne bruzzelt vom Himmel und macht das Joggen machmal etwas auspowernder als sonst aber im großen und ganzen geht es mir sehr gut und ich blicke dem Ende des US-Studiums und dem genuss eines Urlaubsmonats mit 16 Tage Reisen an der Westküste entgegen.
In dem Sinne
Ciao & Shalom
der Brezelbäcker
Freitag, 21. Mai 2010
... Verletzungsbedingte Pause ...
Hallo liebe Leser ...
(vorab schon mal ... mor geht es sehr gut ... keine Sorge)
es ist Freitagabend und der Tag brachte zum Ende noch etwas Turbulenz mit sich.
Beim Rumwerkeln im Labor und kräftigen ziehen an einem Rohr rutschte ich ab und das Schicksal wollte es wohl, dass ich mich an einem dahinterliegenden, schwarfkantigen Dunstabzugsrohr gehörig schnitt. Das rechte Handgelenk war wonnig rot am tropfen aber mit ein paar tatkräftigen Fingern der Linken hand und ordentlich Druck war dann auch der blutenden Vene erstmal ein Ende gesetzt.
Die anderen Leute im Labor nebst meinem Professor haben dann ganz ingenieursmäßig eien Druckverband aus Duck-Tape drumgewickelt und dann konnte es auf in die Notaufnahme gehen.
Definitiv gibt es hier mehr Bürokratie und schnelle Hilfe sieht auch anders aus ... nun ja, nach einer Stunde sah ich dann den Doktor und es wurde betäubt, gespühlt, gespühlt, gespühlt und mit acht Stichen genäht.
Dazu bekam ich noch ein Kompliment, dass wohl nur Ärzte oder Serienmörder aussprechen können ... "oh, you have a healthy and thick skin layer" (ja, ihre hautschicht ist wunderbar gesund und dick) ... super! Naja ... das highlight war dann aber wohl, als nach dem Nähen noch mal vom Doktor auf der sich ausbeulenden Wunde gedrückt wurde und eine Fontäne aus Blut über seinen Weißen Kittel, und sein gesicht sowie den halben Raum ging ... top! ... aber wie er ja selbst festgestellt hat ... "you had a heavy bleeder in there" ... (da war ein guter Bluter drin") denn eine Vene war ja wohl getroffen. Glücklicherweise aber nichts weiter, keine Arterien, keine Bänder, keine Nerven ... also wieder mehr Glück als Verstand.
Jetzt noch minimale Wundpflege und in 7 - 14 Tagen die Fäden ziehen und damit ein weiterer Meilenstein meiner Unfallhistorie. Ich bin nun ganz gut versorgt, mir schmerzt nichts und die Wunde sollte in Null komma nichts geheilt sein.
Nun ja ... mein Professor, der mich während des ganzen Trips begleitete brachte mich dann noch mal zurück ins Labor um kurz aufzuräumen und meine Sachen zu holen und der Rest des Abends ging dann über den Supermarkt/ Apothelke (Wechselverbände) nach Hause zu Fernsehn, Pizza und Wein (guter Wein ... also ... sehr guter Wein ... verschnitten aus Zinfandel, Merlot und Mercato ... grandios).
Und daher habe ich Zeit und werde mal die letzten zwei Wochen zusammenfassen, bzw. den aktuellen Stand geben.
Ich freue mich über beides ... dass ich alles hier so erlebte, wie ich es erlebte, und, dass ich bald wieder bei sehr lieben Menschen in meinem sher gemochten Deutschland bin.
Anbei noch ein paar Bilder



und ansonsten
Ciao & Shalom,
der Brezelbäcker
PS: Der Film "A Single Man", diesen Mittwoch umsonst an der Uni gesehen ... hat das potential einer meiner neuen langzeit Favoriten zu werden.
(vorab schon mal ... mor geht es sehr gut ... keine Sorge)
es ist Freitagabend und der Tag brachte zum Ende noch etwas Turbulenz mit sich.
Beim Rumwerkeln im Labor und kräftigen ziehen an einem Rohr rutschte ich ab und das Schicksal wollte es wohl, dass ich mich an einem dahinterliegenden, schwarfkantigen Dunstabzugsrohr gehörig schnitt. Das rechte Handgelenk war wonnig rot am tropfen aber mit ein paar tatkräftigen Fingern der Linken hand und ordentlich Druck war dann auch der blutenden Vene erstmal ein Ende gesetzt.
Die anderen Leute im Labor nebst meinem Professor haben dann ganz ingenieursmäßig eien Druckverband aus Duck-Tape drumgewickelt und dann konnte es auf in die Notaufnahme gehen.
Definitiv gibt es hier mehr Bürokratie und schnelle Hilfe sieht auch anders aus ... nun ja, nach einer Stunde sah ich dann den Doktor und es wurde betäubt, gespühlt, gespühlt, gespühlt und mit acht Stichen genäht.
Dazu bekam ich noch ein Kompliment, dass wohl nur Ärzte oder Serienmörder aussprechen können ... "oh, you have a healthy and thick skin layer" (ja, ihre hautschicht ist wunderbar gesund und dick) ... super! Naja ... das highlight war dann aber wohl, als nach dem Nähen noch mal vom Doktor auf der sich ausbeulenden Wunde gedrückt wurde und eine Fontäne aus Blut über seinen Weißen Kittel, und sein gesicht sowie den halben Raum ging ... top! ... aber wie er ja selbst festgestellt hat ... "you had a heavy bleeder in there" ... (da war ein guter Bluter drin") denn eine Vene war ja wohl getroffen. Glücklicherweise aber nichts weiter, keine Arterien, keine Bänder, keine Nerven ... also wieder mehr Glück als Verstand.
Jetzt noch minimale Wundpflege und in 7 - 14 Tagen die Fäden ziehen und damit ein weiterer Meilenstein meiner Unfallhistorie. Ich bin nun ganz gut versorgt, mir schmerzt nichts und die Wunde sollte in Null komma nichts geheilt sein.
Nun ja ... mein Professor, der mich während des ganzen Trips begleitete brachte mich dann noch mal zurück ins Labor um kurz aufzuräumen und meine Sachen zu holen und der Rest des Abends ging dann über den Supermarkt/ Apothelke (Wechselverbände) nach Hause zu Fernsehn, Pizza und Wein (guter Wein ... also ... sehr guter Wein ... verschnitten aus Zinfandel, Merlot und Mercato ... grandios).
Und daher habe ich Zeit und werde mal die letzten zwei Wochen zusammenfassen, bzw. den aktuellen Stand geben.
- meine Studienarbeit wurde heute mit 71 Seiten als Entwurf meinem Prof gegeben, zur Druchsicht.
- Mein Schubverstärker ist vollständig gebaut, hat aber in der ursprungsversion gut 4 % weniger Schub geleistet. Nach verkürzung auf die halbe länger hatten wir dann gut 3% Schubgewinn und nochmaliges halbieren brachte dann eine Nullrunde ... hmm ... das als Ergebnis jetzt in en richtigen Kontext zu bringen ist das Zeil der nächsten 14 Tage die mir noch bleiben.
- Der Fluent Kurs neigt sich dem Ende zu und die Ergebnisse langer Iterationen laufen langsam zusammen. Nun muss bis nächstes Wochenende das Präsentationsposter gestaltet und die Daten aufbereitet werden ... viel zu tun.
- Der Turbulenz Kurs brachte einen weiteren Test mit sich ... der war härter als der erste, aber zum Teil hab ich was gewusst. Nun kommt hier noch meine Präsentation nebst Bericht über Turbulente Strömung bei Vulkanen ... Abgabe/ Präsentation ist am Mittwoch ... auch viel Arbeit vor uns.
- Im Photoshop Kurs läuft alles rund ... das macht zumeist Spaß und ich lass mich nicht stressen.
- Was die Reiseplanungen angeht, so habe ich mich mit Hanna, einer Freundin hier zu folgendem entschlossen. Wir treffen uns in Las Vegas (vorher bin ich noch bei einem Freund in San Diego für 4 Tage) und bleiben dort 3 Nächte in einem Hotel auf dem "Strip" ... dann geht es einen Tag an den GRand Canyon und danach direkt er Bus weiter nach San Francisco für 3 Tage ... dann per Flugzeug nach Seattle wo wir bis zum Independence Day (4.Juli) bleiben und dann am nächsten Tag wieder nach Columbus fliegen um mir noch anderthalb Tage Zeit zum packen und abreisen zu geben.
Ich freue mich über beides ... dass ich alles hier so erlebte, wie ich es erlebte, und, dass ich bald wieder bei sehr lieben Menschen in meinem sher gemochten Deutschland bin.
Anbei noch ein paar Bilder
und ansonsten
Ciao & Shalom,
der Brezelbäcker
PS: Der Film "A Single Man", diesen Mittwoch umsonst an der Uni gesehen ... hat das potential einer meiner neuen langzeit Favoriten zu werden.
Sonntag, 9. Mai 2010
... bin wieder da ... hier im Blog ...
Hallo Leute,
nach langer Funkstille bin ich wieder da ... ja ... es hat gedauert ... es war lang und es war schwer ohne meine Beiträge ... aber nun sind es keine 60 Tage mehr, bis ich zurück nach Deutschland komme und außerdem für mich keine vier Wochen mehr bis der ganze amerikanische Studienkram durch ist.
Die letzten Wochen waren "tight" wie der Amerikaner sagen würde. Viel Einsatz an der Uni um die Studienarbeit und andere Projekte voran zu bringen. Gleichzeitig Stress dabei das Auto endlich zu verkaufen und auch sonst alles einfach so am Laufen zu halten ...
Wie ist also der aktuelle Stand? ... Nun ja ... der Schubverstärker ist so gut wie einsatzbereit. Es fehlt nur noch die Einlaufkontur und dann können Daten gesammelt werden. Dann noch das ganze in Textform bingen und abrunden ... 3 Wochen ...!
Der Turbulenzkurs an der Uni läuft gut und macht Spaß ... dort ist am Montag die vierte und lette Hausaufgabe fällig (die schon erledigt ist) und dann bleiben noch zwei Wochen um eine Präsentation über Turbulenz bei Vulkanströmungen anzufertigen.
Im Fluent Kurs läuft das Projekt auch gut ... da führe ich ja CFD Rechnungen an dem Schubverstärker meiner Studienarbeit durch ...
Ansonsten ... ach ja ... mein Auto hatte sich, nachdem ich endlich einen Käufer fand, am vergangenen Montag noch mal entschlossen spontan auf der Hauptstraße abschleppreif stehen zu bleiben ... top Sache ... daher ging mein Wochenanfang dann stressfrei dafür drauf, die gebrochene Schaltflüssigkeitsleitung reparieren zu lassen und den guten Honda dann endlich und glücklich für 2000 USD wieder abzustossen ... es war dennoch eine schöne Zeit mit den Reisen in Amerika.
Nachdem nun auch die letzte Studiengebührenrate gezahlt ist, kann ich bald meine letzten Wochen hier verplanen und werde wohl noch ein, zwei Städte an der Westküste anschauen. Einen Freund in San Diego besuchen, wohl dann noch nach San Francisco und Seattle vielleicht ... wir werden sehen.
Hier in Columbus verbringt sich die doch ab und an noch verhandene Freizeit wie gehabt ... Joggen in der ABendsonne, meine Serien schauen, mal mit Freunden zur MedMex Happy Hour ... mal ins Kino (Iron Man 2 ist nicht so gut) ... und machmal gibt es an der Uni auch eine Weinprobe oder James Cameron oder Conan O'Brian kommen zu Besuch ... uns gehts also auch ganz passabel.
Das Wetter ist auch gut ... warm, warm, warm und feucht ... typisch Ohio.
Ja ... und ich hoffe bald wieder in meinen Schriebryhtmus reinzufinden, werde jetzt aber nach einem etwas deprimierenden Film (Precious), ins Bett schlendern.
Ciao & Shalom,
der Brezelbäcker
nach langer Funkstille bin ich wieder da ... ja ... es hat gedauert ... es war lang und es war schwer ohne meine Beiträge ... aber nun sind es keine 60 Tage mehr, bis ich zurück nach Deutschland komme und außerdem für mich keine vier Wochen mehr bis der ganze amerikanische Studienkram durch ist.
Die letzten Wochen waren "tight" wie der Amerikaner sagen würde. Viel Einsatz an der Uni um die Studienarbeit und andere Projekte voran zu bringen. Gleichzeitig Stress dabei das Auto endlich zu verkaufen und auch sonst alles einfach so am Laufen zu halten ...
Wie ist also der aktuelle Stand? ... Nun ja ... der Schubverstärker ist so gut wie einsatzbereit. Es fehlt nur noch die Einlaufkontur und dann können Daten gesammelt werden. Dann noch das ganze in Textform bingen und abrunden ... 3 Wochen ...!
Der Turbulenzkurs an der Uni läuft gut und macht Spaß ... dort ist am Montag die vierte und lette Hausaufgabe fällig (die schon erledigt ist) und dann bleiben noch zwei Wochen um eine Präsentation über Turbulenz bei Vulkanströmungen anzufertigen.
Im Fluent Kurs läuft das Projekt auch gut ... da führe ich ja CFD Rechnungen an dem Schubverstärker meiner Studienarbeit durch ...
Ansonsten ... ach ja ... mein Auto hatte sich, nachdem ich endlich einen Käufer fand, am vergangenen Montag noch mal entschlossen spontan auf der Hauptstraße abschleppreif stehen zu bleiben ... top Sache ... daher ging mein Wochenanfang dann stressfrei dafür drauf, die gebrochene Schaltflüssigkeitsleitung reparieren zu lassen und den guten Honda dann endlich und glücklich für 2000 USD wieder abzustossen ... es war dennoch eine schöne Zeit mit den Reisen in Amerika.
Nachdem nun auch die letzte Studiengebührenrate gezahlt ist, kann ich bald meine letzten Wochen hier verplanen und werde wohl noch ein, zwei Städte an der Westküste anschauen. Einen Freund in San Diego besuchen, wohl dann noch nach San Francisco und Seattle vielleicht ... wir werden sehen.
Hier in Columbus verbringt sich die doch ab und an noch verhandene Freizeit wie gehabt ... Joggen in der ABendsonne, meine Serien schauen, mal mit Freunden zur MedMex Happy Hour ... mal ins Kino (Iron Man 2 ist nicht so gut) ... und machmal gibt es an der Uni auch eine Weinprobe oder James Cameron oder Conan O'Brian kommen zu Besuch ... uns gehts also auch ganz passabel.
Das Wetter ist auch gut ... warm, warm, warm und feucht ... typisch Ohio.
Ja ... und ich hoffe bald wieder in meinen Schriebryhtmus reinzufinden, werde jetzt aber nach einem etwas deprimierenden Film (Precious), ins Bett schlendern.
Ciao & Shalom,
der Brezelbäcker
Samstag, 3. April 2010
... Bilder ....
Hallöchen,
wie gestern angekündigt kommen hier die Bilder zu den Geschehnissen der letzten Wochen und Monate ...
Viel Spaß beim Anschauen
Ciao & Shalom
der Brezelbäcker
wie gestern angekündigt kommen hier die Bilder zu den Geschehnissen der letzten Wochen und Monate ...
![]() |
| Spring-Break 2010 |
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| Fulbright Enrichment Seminar Providence 2010 |
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| New Ohio Union Opening |
Viel Spaß beim Anschauen
Ciao & Shalom
der Brezelbäcker
Freitag, 2. April 2010
... Neuigkeiten ...
Hallo,
gleich vorweg schicke ich mal die Entschuldigung für die 1,5 Monatige Sendepause ... aber irgendwie habe ich den Faden hier einfach verloren.
Wie dem auch sei ... mittlerweile ist einiges passiert:
Hier sind momentan jeden Tag um die 25 Grad, die Sonne brezelt und alle genießen das Leben.
Ich werde Ostern über versuchen ein bisschen was für Uni und Studienarbeit zu erledigen und am Sonntag plane ich mit Freunden aber auch entspannt Kaffee trinken zu gehen und anschließen zu grillen.
Da mittlerweile meien Kamera wieder repariert ist, gibt es auch Bilder aus Providence und von Philipps besuch, die ich alsbald hier noch hinzufügen werde.
In diesem Sinne alles Gute
Ciao & Shalom
Brezelbäcker
gleich vorweg schicke ich mal die Entschuldigung für die 1,5 Monatige Sendepause ... aber irgendwie habe ich den Faden hier einfach verloren.
Wie dem auch sei ... mittlerweile ist einiges passiert:
- Winter-Quarter is rum, zwei Kurse mit Note A beendet was doch entlohnt für die Anstrengungen und Projekte und Abgaben ...
- Philipp war hier, ganze zwei Wochen und dieses mal ohne großes Rumreisen ... Alltag in Columbus, gemeinsames Kochen, gemeinsames Bibliotheksrumsitzen, gemeinsames Schlafen ... einfach toll
- Unsere Frühlingsreise (denn Philipp brachte den Frühling mit) endete dann, über Outlet-Mall und Motelnacht in Chicago ... dieses mal etwas wärmer als beim letzten Besuch.
- In meinem einwöchigen Springbreak gab es dann ein Fulbright-Seminar in Providence, Rhode Island. Dabei waren 140 Studenten aus 60 Ländern ... gute Leute, gutes Essen, gutes Programm, gutes Hotel. (EInziger Nachteil, mein Rückflug über Chicago war Wartezeit- und Wartelisten-behaftet.)
- Nun hat hier das Spring-Quarter gegonnen: Photoshop Kurs, Fluent Kurs, Turbulenz Kurs
- 10 Wochen um meine Studienarbeit fertig zu bekommen
- 3 Wochen um mein Auto zu verkaufen
Hier sind momentan jeden Tag um die 25 Grad, die Sonne brezelt und alle genießen das Leben.
Ich werde Ostern über versuchen ein bisschen was für Uni und Studienarbeit zu erledigen und am Sonntag plane ich mit Freunden aber auch entspannt Kaffee trinken zu gehen und anschließen zu grillen.
Da mittlerweile meien Kamera wieder repariert ist, gibt es auch Bilder aus Providence und von Philipps besuch, die ich alsbald hier noch hinzufügen werde.
In diesem Sinne alles Gute
Ciao & Shalom
Brezelbäcker
Freitag, 19. Februar 2010
Ein Freitagabend ...
Halli, Hallo,
es ist also Freitag und ich reiße mal kurz ab, was so passierte die letzten Tage ...
Dienstag
Nach dem Duschen fand ich im E-Mail-Eingang die Nachricht von der Uni, dass wegen Schneefall keine Vorlesungen statt finden ... toll für mich, Dienstag habe ich sowieso nie Vorlesung.
Also ich, voll motiviert, auf dem Weg zur Thompson Library ... geschlossen ... und dann zur Science and Engineering Library ... die wenigstens geöffnet (als einziges Gebäude am Campus) ... und dann hat es aber natürlich nicht zur Motivation gereicht ... ein unproduktiver Vormittag der dann einfach kurzerhand beendet wurde und mit Hanna ging es dann bei mir zum Backen.
Dazu muss man wissen, dass in Schweden der "Fette Dienstag" gefeiert wird, als letzter Tag vor der Fastenzeit und deswegen backt man da Semla, eine Arte Hefebrötchen mit Mandel-Sahne-Füllung und lässt es sich gut gehen.
Also haben wir gebacken, waren zwischendurch im Garten und haben einen Schnee-würfel gebaut (schließlich sind wir Ingenieure) und dann haben wir gegessen, und einen Film geschaut ... also ein toller Nachmittag eines Schneetages :)
Mittwoch
Zwei Unikurse, Hausaufgaben in CFD schnell von der Hand, und dann der Entschluss Geld fließen zu lassen.
Wie ich ja hier mal schrieb, ging mir in New York meine Digitalkamera kaputt ... außerdem geht mein über fünfjähriger Rucksack langsam in die Binsen ... Nach rationeller und monetärer ANalyse gab es folgende Lösung: Ein günstiges LCD Display bei ebay, sowie einen North-Face-Rucksack, ebenfalls als günstigsten Preis bei ebay gefunden ... Freude und Spannung wann denn alles dann ankommt ... ebay ist toll und paypal so einfach zum bezahlen ...
Donnerstag
Wenig Produktives gab es zu vermelden ... den ganzen Tag in der Bibliothek, viel mit Hanna "verquatscht" ... und Abends gemeinsam Lebensmittel shoppen ... tja. Zwischendrin haben Hanna und ich dann noch Kurse fürs nächste Quarter gesucht (ja, in guten drei Wochen ist ja schon wieder Finals-Week und damit das Quarter vorbei). Dabei herausgekommen ist für mich, dass es eigentlich nur einen Kurs gibt (Turbulenz) der fachlich für mich relevant ist ... eher mau die Auswahl. Gleichzeitig habe ich mich aber für eine Photoshop-Einführung angemeldet (das wird Spaß!) und denke darüber nach auch noch Spanisch zu machen ... irgendwas muss ich ja für meine 8500 USD Gebühren bekommen ... und einen Ausgleich von Studienarbeit und Ingenieurskursen braucht man ja auch.
Freitag
Und schon ist heute ... ein bisschen meinen Fortran-Code für CFD vorangebracht. Hier muss ich als Projekt für meinen Kurs ja zwei Varianten der Flux-Berechnung in einen vorhandenen 2D-Euler-Solver einbauen, ein mal Roe- und ein mal AUSM-Schema. Hoffen wir mal das dass gut von der Hand gehen wird ... will ja in der Abgabe WOche (10. März), wenn Philipp da ist, damit nicht mehr so beschäftigt sein.
Nach meinem freitäglichen Treffen mit meinem Professor und anderen Studenten, die an einem Nachbrenner (also einem aktiven Schubverstärker, ich mache ja einen passiven) arbeiten, war ich dann noch mal in der Bibliothek um über meine Kurse (der Turbulenz Kurs ... will ich so viel methematisches Gedöns?) nach zu denken ... dann gings im Sonnenschein schwimmen und dann zum Wexner Center ... der Kunsthalle auf dem Campus, wo es eine Veranstalktung gab. Bei kostenlosem Essen udn Getränken konnte man die aktuelle Ausstellung "Hard Targets" ansehen, in der es rund um Sport geht. Ganz interessante Exponate ... zum Beispiel eine 14-Bildschirm Installation eines WM Fußballspiels bei der auf jedem Schirm eine andere Nebenhandlung (Stadionpolizei, Herschlag der Spieler, Kommentatorenkabiene) synchron abläuft. Außerdem konnte ich David Beckham schlafen sehen ... ein Video von Sam Taylor Wood dass sonst in der National Picture Gallery in London zu sehen ist ... sehr intim, sehr interessante Perspektive ...
Ja ... nun bin ich wegen unproduktiver Woche, 3 geschwommenen Kilometern und der Tatsache, dass ich das Wochenende endlich was voranbringen sollte also zuhause ... etwas enttäuscht dass kein Päckchen (kein Rucksack, kein LCD) im Briefkaten war und werde irgendwie den Abend mit ein paar Seiten im "Book Thieft" rum bringen.
Ciao & Shalom
der Brezelbäcker
es ist also Freitag und ich reiße mal kurz ab, was so passierte die letzten Tage ...
Dienstag
Nach dem Duschen fand ich im E-Mail-Eingang die Nachricht von der Uni, dass wegen Schneefall keine Vorlesungen statt finden ... toll für mich, Dienstag habe ich sowieso nie Vorlesung.
Also ich, voll motiviert, auf dem Weg zur Thompson Library ... geschlossen ... und dann zur Science and Engineering Library ... die wenigstens geöffnet (als einziges Gebäude am Campus) ... und dann hat es aber natürlich nicht zur Motivation gereicht ... ein unproduktiver Vormittag der dann einfach kurzerhand beendet wurde und mit Hanna ging es dann bei mir zum Backen.
Dazu muss man wissen, dass in Schweden der "Fette Dienstag" gefeiert wird, als letzter Tag vor der Fastenzeit und deswegen backt man da Semla, eine Arte Hefebrötchen mit Mandel-Sahne-Füllung und lässt es sich gut gehen.
Also haben wir gebacken, waren zwischendurch im Garten und haben einen Schnee-würfel gebaut (schließlich sind wir Ingenieure) und dann haben wir gegessen, und einen Film geschaut ... also ein toller Nachmittag eines Schneetages :)
Mittwoch
Zwei Unikurse, Hausaufgaben in CFD schnell von der Hand, und dann der Entschluss Geld fließen zu lassen.
Wie ich ja hier mal schrieb, ging mir in New York meine Digitalkamera kaputt ... außerdem geht mein über fünfjähriger Rucksack langsam in die Binsen ... Nach rationeller und monetärer ANalyse gab es folgende Lösung: Ein günstiges LCD Display bei ebay, sowie einen North-Face-Rucksack, ebenfalls als günstigsten Preis bei ebay gefunden ... Freude und Spannung wann denn alles dann ankommt ... ebay ist toll und paypal so einfach zum bezahlen ...
Donnerstag
Wenig Produktives gab es zu vermelden ... den ganzen Tag in der Bibliothek, viel mit Hanna "verquatscht" ... und Abends gemeinsam Lebensmittel shoppen ... tja. Zwischendrin haben Hanna und ich dann noch Kurse fürs nächste Quarter gesucht (ja, in guten drei Wochen ist ja schon wieder Finals-Week und damit das Quarter vorbei). Dabei herausgekommen ist für mich, dass es eigentlich nur einen Kurs gibt (Turbulenz) der fachlich für mich relevant ist ... eher mau die Auswahl. Gleichzeitig habe ich mich aber für eine Photoshop-Einführung angemeldet (das wird Spaß!) und denke darüber nach auch noch Spanisch zu machen ... irgendwas muss ich ja für meine 8500 USD Gebühren bekommen ... und einen Ausgleich von Studienarbeit und Ingenieurskursen braucht man ja auch.
Freitag
Und schon ist heute ... ein bisschen meinen Fortran-Code für CFD vorangebracht. Hier muss ich als Projekt für meinen Kurs ja zwei Varianten der Flux-Berechnung in einen vorhandenen 2D-Euler-Solver einbauen, ein mal Roe- und ein mal AUSM-Schema. Hoffen wir mal das dass gut von der Hand gehen wird ... will ja in der Abgabe WOche (10. März), wenn Philipp da ist, damit nicht mehr so beschäftigt sein.
Nach meinem freitäglichen Treffen mit meinem Professor und anderen Studenten, die an einem Nachbrenner (also einem aktiven Schubverstärker, ich mache ja einen passiven) arbeiten, war ich dann noch mal in der Bibliothek um über meine Kurse (der Turbulenz Kurs ... will ich so viel methematisches Gedöns?) nach zu denken ... dann gings im Sonnenschein schwimmen und dann zum Wexner Center ... der Kunsthalle auf dem Campus, wo es eine Veranstalktung gab. Bei kostenlosem Essen udn Getränken konnte man die aktuelle Ausstellung "Hard Targets" ansehen, in der es rund um Sport geht. Ganz interessante Exponate ... zum Beispiel eine 14-Bildschirm Installation eines WM Fußballspiels bei der auf jedem Schirm eine andere Nebenhandlung (Stadionpolizei, Herschlag der Spieler, Kommentatorenkabiene) synchron abläuft. Außerdem konnte ich David Beckham schlafen sehen ... ein Video von Sam Taylor Wood dass sonst in der National Picture Gallery in London zu sehen ist ... sehr intim, sehr interessante Perspektive ...
Ja ... nun bin ich wegen unproduktiver Woche, 3 geschwommenen Kilometern und der Tatsache, dass ich das Wochenende endlich was voranbringen sollte also zuhause ... etwas enttäuscht dass kein Päckchen (kein Rucksack, kein LCD) im Briefkaten war und werde irgendwie den Abend mit ein paar Seiten im "Book Thieft" rum bringen.
Ciao & Shalom
der Brezelbäcker
Montag, 15. Februar 2010
Ein 'nerdy-weekend' ...
Hallöchen,
mein Wochenende war der Hammer (an Nervenaufreibung und Freizeitarmut) ...
Alles began peux a peux ... nachdem ich die ganze Woche eher wenig Motivation fand für die Studienarbeit und auch die letzten Hausaufgaben im Kurs "Viscous Fluid FLow" nervig waren plätscherte die Woche so vor sich hin.
An meiner Turbine treten Ungereimtheiten bei den Messungen in geringem Umdrehungszahlbereich auf (Turbinenausgangstemperatur > Turbineneintrittstemperatur) ... toll! So richtig woran es liegt wissen wir nicht, aber jetzt wird mal munter Fehlersuche betrieben. Außerdem versuche ich zu begründen, wie genau der Schubgewinn theoretisch begründet ist ... da es mit reiner Impulsbilanz nicht geht ... auch spannend. Aber immerhin nutze ich alle Ressourcen die mir die OSU bietet ... Mikrofilme, Online-Journals, Artikelanfragen in alle Welt (die Kaufen sogar Papers für mich ... klasse).
Am Donnerstag gab es dann per "Carmen" (so heißt das Online Interface zu allen Unterrichtsfächern an der OSU, wo dann Dukumente und Co hochgeladen werden) die Hausaufgabe für den Kurs in "Advanced CFD" ... die kostete nur zwei Stunden und war, wie der Amerikaner sagt "straight forward" ... MAtrixmultiplikationen um zu beweisen das Eigenvektoren Eigenvektoren sind ...
Dann am Freitagnachmittag kam die angekündigte Zwischenprüfung im Kurs "Viscous Fluid Flow" ... also das Midterm zum nachhause nehmen ... klingt erstmal gut, aber die Midterms zum mitnehmen sind meist einfach umfangreicher und haben es in sich ... so auch dieses, dass mich dann Sa und So insgesammt 20 Stunden Arbeit und eine Menge Nerven kostete ... letztlich habe ich aber folgende vier Dinge erfolgreich bearbeitet (bzw. größtenteils, hoffe ich mal):
Tja ... das beschäftigte mich also Sa von 9 am - 8 pm (danach Sport und Film) und So von 11 am - 10 pm ... danach nur nach Hause ... Der Lichtblick war dabei wirklich, dass ich schöne Telefonate mit dem lieben Philipp hatte ... mein Goldstück :) ... und ich in der Bibliothek nicht alleine lernte (meist war Hanna auch am Tisch ... das lässt einem die letzte soziale Komponente noch spüren).
Joa ... nun ist Montag und die Hanna hat gesagt ich soll mich entspannen ... schließlich hab ich ja in letzter Zeit irgendwie immer Strom gegeben ... also hab ich heute gegen 7 meine Sachen in der Bibliothek gepackt und ging zum Sport und dann Einkaufen ... und nun habe ich frische Pfannkuchen mit viel Obst in meinem Magen :) ... Lecker ...
Außerdem habe ich auf dem Heimweg noch drei fremden geholfen ihr Auto aus der Parklücke zu schieben ... (so wie mir vor einer Woche geholfen wurde) ... denn hier in Ohio schneit es ... und schneit ... und schneit ... und plus gerade gab es schon seit mehr als einer Woche keine und es sind auch erstmal keine in Aussicht ... also heißt es hier bei jedem small talk: "so ... another two inches" ... oder " ... well, they said another three are falling" .... ja ja ... so ist das hier ...
Nun denke ich daran, dass ich mirgen mit Hanna eine Schwedische Köstlichkeit backen werde ... hoffe die Motivation erreicht mich wieder für die Studienarbeit und bin voller Vorfreude dass in knapp drei Wochen der Philipp da sein wird :)
Ciao und SHalom
der Brezelbäcker
Diese Woche sollte
mein Wochenende war der Hammer (an Nervenaufreibung und Freizeitarmut) ...
Alles began peux a peux ... nachdem ich die ganze Woche eher wenig Motivation fand für die Studienarbeit und auch die letzten Hausaufgaben im Kurs "Viscous Fluid FLow" nervig waren plätscherte die Woche so vor sich hin.
An meiner Turbine treten Ungereimtheiten bei den Messungen in geringem Umdrehungszahlbereich auf (Turbinenausgangstemperatur > Turbineneintrittstemperatur) ... toll! So richtig woran es liegt wissen wir nicht, aber jetzt wird mal munter Fehlersuche betrieben. Außerdem versuche ich zu begründen, wie genau der Schubgewinn theoretisch begründet ist ... da es mit reiner Impulsbilanz nicht geht ... auch spannend. Aber immerhin nutze ich alle Ressourcen die mir die OSU bietet ... Mikrofilme, Online-Journals, Artikelanfragen in alle Welt (die Kaufen sogar Papers für mich ... klasse).
Am Donnerstag gab es dann per "Carmen" (so heißt das Online Interface zu allen Unterrichtsfächern an der OSU, wo dann Dukumente und Co hochgeladen werden) die Hausaufgabe für den Kurs in "Advanced CFD" ... die kostete nur zwei Stunden und war, wie der Amerikaner sagt "straight forward" ... MAtrixmultiplikationen um zu beweisen das Eigenvektoren Eigenvektoren sind ...
Dann am Freitagnachmittag kam die angekündigte Zwischenprüfung im Kurs "Viscous Fluid Flow" ... also das Midterm zum nachhause nehmen ... klingt erstmal gut, aber die Midterms zum mitnehmen sind meist einfach umfangreicher und haben es in sich ... so auch dieses, dass mich dann Sa und So insgesammt 20 Stunden Arbeit und eine Menge Nerven kostete ... letztlich habe ich aber folgende vier Dinge erfolgreich bearbeitet (bzw. größtenteils, hoffe ich mal):
- Stokes-Strömung um eine Kugel (low Re, creeping flow) - Dimensionslose Navierstokes Gleichungen dafür und dann Stromlinien für diesen Fall und den Potentialströmungsfall
- Poiseulle Strömung in einem Rohr mit Kreisring-Querschnitt - dimensionslose Gleichung der Geschwindigkeit herleiten und Volumendurchsatz berechnen
- Prantl Grenzschichtgleichung - mittels Methode der "Matched Asymptotic Expansion" lösen und dann innere und äußere Lösung mit der exakten Lösung vergleichen
- Lamb-Oseen Wirbel (wunderschönes Beispiel für Wirbelstärke die durch Viskosität in einem Fluid wie Wärme diffundiert) - dominierende Gleichung herleiten, mittels "Similarity Variable" lösen und dann radiale Geschwindigkeitsverteilung für bestimmte Zeitpunkte plotten
Tja ... das beschäftigte mich also Sa von 9 am - 8 pm (danach Sport und Film) und So von 11 am - 10 pm ... danach nur nach Hause ... Der Lichtblick war dabei wirklich, dass ich schöne Telefonate mit dem lieben Philipp hatte ... mein Goldstück :) ... und ich in der Bibliothek nicht alleine lernte (meist war Hanna auch am Tisch ... das lässt einem die letzte soziale Komponente noch spüren).
Joa ... nun ist Montag und die Hanna hat gesagt ich soll mich entspannen ... schließlich hab ich ja in letzter Zeit irgendwie immer Strom gegeben ... also hab ich heute gegen 7 meine Sachen in der Bibliothek gepackt und ging zum Sport und dann Einkaufen ... und nun habe ich frische Pfannkuchen mit viel Obst in meinem Magen :) ... Lecker ...
Außerdem habe ich auf dem Heimweg noch drei fremden geholfen ihr Auto aus der Parklücke zu schieben ... (so wie mir vor einer Woche geholfen wurde) ... denn hier in Ohio schneit es ... und schneit ... und schneit ... und plus gerade gab es schon seit mehr als einer Woche keine und es sind auch erstmal keine in Aussicht ... also heißt es hier bei jedem small talk: "so ... another two inches" ... oder " ... well, they said another three are falling" .... ja ja ... so ist das hier ...
Nun denke ich daran, dass ich mirgen mit Hanna eine Schwedische Köstlichkeit backen werde ... hoffe die Motivation erreicht mich wieder für die Studienarbeit und bin voller Vorfreude dass in knapp drei Wochen der Philipp da sein wird :)
Ciao und SHalom
der Brezelbäcker
Diese Woche sollte
Dienstag, 9. Februar 2010
Toronto - Nachtrag ...
Hallo liebe Leute,
da hab ich es doch - Motivationsloch - heute schon direkt geschafft die Bilder hochzuladen von Ende Januar, als mich Rilana, eine Freundin, die in Boston studiert hatte, hier in Columbus besuchte. Nach einem Tag in Columbus ging es über die eisigen Niagara Fälle dann für ein Wochenende nach Toronto ... seht selbst (dieses Mal sogar mit Bildunterschriften!)
Noch ein paar interessante Dinge:
Also geh ich dann am besten wohl einfach Schwimmen und dann heim.
Einen schönen Abend euch
Ciao & Shalom
der Brezelbäcker
da hab ich es doch - Motivationsloch - heute schon direkt geschafft die Bilder hochzuladen von Ende Januar, als mich Rilana, eine Freundin, die in Boston studiert hatte, hier in Columbus besuchte. Nach einem Tag in Columbus ging es über die eisigen Niagara Fälle dann für ein Wochenende nach Toronto ... seht selbst (dieses Mal sogar mit Bildunterschriften!)
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| Toronto_Januar_2010 |
- Kanadier sind auch Amerikaner und von "Amerika" zu sprechen, wenn man die USA meint ist dort nicht sehr beliebt.
- 3/4 aller Kanadier leben innerhalb von 100 Meilen zur Stadt Toronto
- 90% der Bevölkerung Kanadas leben in einer Reichweite von 100 Meilen (160 km) zur US-Grenze.
- Die Kanadier essen genau so gerne wie alle Amerikaner.
Also geh ich dann am besten wohl einfach Schwimmen und dann heim.
Einen schönen Abend euch
Ciao & Shalom
der Brezelbäcker
Montag, 8. Februar 2010
Kleinigkeiten ...
Hallo Welt,
eigentlich sollte ich nach so langer Abwesenheit mal alles Zurückliegende (ich war Ende Januar in Toronto) aufarbeiten, aber ich geb lieber mal in Kürze den aktuellen Stand durch ... und den Rest füge ich dann irgendwann mal ein.
Also hier die Infos:
Ciao & Shalom
der Brezelbäcker
eigentlich sollte ich nach so langer Abwesenheit mal alles Zurückliegende (ich war Ende Januar in Toronto) aufarbeiten, aber ich geb lieber mal in Kürze den aktuellen Stand durch ... und den Rest füge ich dann irgendwann mal ein.
Also hier die Infos:- Da ich motiviert und ordentlich ans neue Quarter ging, hänge ich mich in meine Kurse und Studienarbeit ... also mache ich von morgens bis abends entweder Vorlesungen, Hausaufgaben oder irgendwelche Recherchen, Rechnungen, Entwürde oder Dokumentationen zu meiner Gasturbine (mein Theme ist ja der Entwurf eines passiven Schubverstärkers).
- Was meine Kurse angeht Folgendes: Advanced CFD - bisher 100% richtige Hausaufgaben und im Midterm auf das ich nicht lernte 88%, außerdem hab ich für das Projekt einen Zugang zum Ohio Super Computer. In Viscous Fluid Flow machen die Rechnungen sogar Spaß (man kann so viele Fluid-Flow Sachen berechnen ... atemberaubend) sind aber sehr aufwendig, viel Zeit geht drauf aber noch habe ich ungefähr 97% richtig - am Freitag kommt hier das erste Midterm.
- Hier in Ohio (und weiten Teilen des Nord-Ostens Amerikas) ist Schnee, Eis und Kälte angesagt ... gestern wollte ich Freunde vom Flughafen abholen und musste nach 10 Minuten Rumgewummse die Hilfe eines freundlichen Nachbarn annehmen der mich herausschubste ... Toll!
- Der Dollar wird stärker ... oder besser ... der Euro schwächelt, dank Griechenland ... das kann was werden ...
- Letztens wollte ich zum Arzt ... aber meine Versicherung konnte mir nicht sagen, ob Sie die Kosten der BEhandlung übernehmen wird, weil die Praxis nicht in ihrem Netzwerk ist ... ein prägendes Erlebnis ... mittlerweile habe ich einen Termin bei einem "Choice-Care-Netzwerk" Arzt ... Fortsetzung folgt.
- Die Angewohnheit der Uni-Profs eher an Büchern als Skripten zu lehren scheidet meinen Geist ... einerseits sind die Bücher gut und einige werde ich sicher mein Leben lang nutzen ... andererseits sind mir die Anschaffungskosten gerade einfach zu hoch weshalb ich die Bibliotheksfunktionen ausschöpfe und letztens gar ein Buch digitalisieren musste (Stundenarbeit ;-)).
- Ach ja ... meine Serienkrankheit (die wegen des Studienarbeits- und Unistress etwas abgenommen hat) wird wieder stark belebt seit mittlerweilse wieder alle Serien gleichzeitig laufen (Lost, 24, DH, B&S).
Ciao & Shalom
der Brezelbäcker
Sonntag, 24. Januar 2010
Die Winterreise ... Fortsetzung
Hallo noch mal,
da ich ja vorhin schon die ausgewählten (unterstrichen) Bilder aus der zurückliegenden Winterreise online gebracht habe, wollte ich nun auch noch versuchen kurz in Worten auszufüllen, wie es nach dem holprigen Start weiter ging.
New York
Okay, also aus Maryland heraus ging es durch Delaware, New Yersey und nach einigen Meilen und Gebühren für Straßen, Brücken und Tunnel entließ uns der Lincoln-Tunnel in das Herz New Yorks ... wir quälten usn durch den Verkehr in Manhatten und waren froh, in einer übefüllten Garage unseren Honda einem Mitarbeiter zu überlassen.
Kurz im Hostel eingecheckt (hmm, rauchiges, überhitztes Zimmer) und dann mit Hage am Flatiron Building getroffen - Catching up über einem leckeren Burger ... Hmm ...
Anschließend wurde durch die Häuserschluchten geschlendert, bis ich mich absetzte, um in der sich senkenden Sonne zum Flughafen JFK zu fahren und mein Herzblatt abzuholen.
Wie man die Gefühle ausdrücken soll, weiß ich nicht, aber es war mehr als schön, nach langer Zeit wieder Haut an Haut mit seinem Liebsten zu sein.
Der Abend wurde dann, nach kurzem Nachtspaziergang zum Time's Square ruhig bei Pizza verbracht und genossen.
Tags darauf, die Sonne strahlte, also stand Sight Seeing an: mit der Fähre an der Freiheitsstatue vorbei, im Finanzdistrict den Ground Zero und die Wallstreet bestaunt. Später noch auf's Rockefeller Center und dort einen atemberaubenden Ausblick genossen.
Auf dem Weg zum Time's Square habe ich es dann geschafft, irgendwie meine Kamera zu zerstören ... aber gut ... die gute Laune bleibt. Am Abend haben wir vier (Philipp, David, Hage, ich) dann in einem amerikanischen Restaurant ein kleines Weihnachtsessen gegönnt und so unser X-Mas verbacht.
Der nächste Tag bestand aus Sixth Avenue, Central Park und viel Spaziergang sowie dem Glück, zu fünft (eine Freundin von Hage stieß noch dazu) im Rahmen einer Lotterie an erschwingliche Tickets für das Broadwaymusical "In the Heights" zu kommen, das wir nach gutem Essen auch voller Begeisterung anschauten.
Am Abend trafen wir dann auch endlich Rilana, die aus Miami eingeflogen kam und tauschten uns über einem Schluck sehr schlechten Rotwein aus.
Der letzte Tag in New York war verregnet, kalt und nass ... die Gruppen trug es in verschiedene Richtungen, Philipp und mich durch die Christopher Street zum Stonewall Inn und anschließend über Südmanhatten zur Brocklyn Bridge, auf der es dann Philipps Schirm zerlegt hat. Naja ... danach mussten wir uns erstmal einige Zeit im Starbucks erwärmen und marschierten dann noch ein Mal weiter, besorgten eine Luftpumpe (die ich für die Matratze zuhause vergaß) und trafen dann alle wieder zusammen um den Big Apple gegen Abend zu verlassen.
Die Fahrt nach Boston begann dann mit zwei maligem Passieren der gleichen Brücke (2xMaut!) weil ich beim Regenstrom einfach die Ausfahrt verpasste ... und nach einigem weiteren Nass von oben, ein mal Tanken und viel Dunkelheit kamen wir dann in Rilanas Haus in Boston an ... ausgepackt, Auto geparkt, Wein geöffnet!
Boston
Nach einer Nacht, dem Kennenlernen von Jimmy (dem Freund einer Mitbewohnerin Rilanas, der, ich sage mal, speziell ist) und gutem Frühstück ging es hinaus in den Regen um die Schönheiten Bostons an einem Tag herunter zu reißen.
Freedom Trail deluxe ... mehr muss man nicht sagen ... es war ein schöner Tag von Stadtzentrum, über Hafen, Friedhöfe, Bunker Hill bis hin zu MIT, Harvard und Boston Burger Company (yummy).
Abends kamen dann noch zwei Freunde von Hage dazu und ich für meinen Teil hatte mit meinen und Philipps gefühlen den Abend gut zu füllen.
Am nächsten Tag ging es zum Ausflug nach Cape Cod, Leuchttürme, Stand, den Atlantik anschauen, den Wind genießen, Province Town durchschlendern und Abends in eine gehobenes Restaurant, wo Kennedy an der Wand hing ;-)
Hage und David gönnten sich dann auch den lang ersehnten Hummer und so ging es letztlich allen gut.
Am dritten Tag ging es dann am Vormittag auch, nach wieder mal sehr genüsslichem Frühstück auf gen Norden und mir blieb die Gewissheit, Rilana Ende Januar wieder zu sehen.
Montreal
Der Tag der Reise aus Boston nach Montreal war gut gebraucht ... schließlich war das Wetter eisig und zum teil auch rutschig ... und dass das Vorsicht heißt, weiß ja mittlerweile auch ich.
So passierten wir also die Staaten Neuenglands und setzten im Norden Vermonts dann über die Grenze, nach der schlagartig keine Wälder mehr zu sehen waren, sondern die eisigen Schneeverwehungen ihre Wege über die ewigen Felder suchten.
In eises Kälte und kurz nach Dämmerung setzten wir in Montreal dann David und Hage ab, und Philipp und ich gingen unseren Weg (tja, die beiden anderen sollten dann ja am nächsten Tag auch schon Richtung Kalifornien aufbrechen ... ein bisschen Neid war dabei).
Da bei guten -20°C keine Nacht schön ist, reichte es für Philipp und mich nur noch dazu, Devisen zu beschaffen, fest zu stellen, dass ich Winterschuhe benötige und dazu, uns eine Pizza zu kaufen und im Hotel gemütlich zusammen zu sein. (Unser Hotel übrigens ein guter Tipp, erschwinglich, gut gut gelegen und super Frühstück)
Am nächsten Tag, nach gekauften Winterstiefeln, ging es durch die Stadt, zur Touristen-Info (sehr empfehlenswert, man bekommt gratis eine Rundumberatung mit Karten, Reiseführern, etc.) und dann auf den Monte Royal, wo wir die Nacht erwarteten und anschließend nach dem Abstieg zum "Poutin" Essen gingen ... eine Montrealer Spezialität ... im original mit Pommes, BRatensoße und Käse und je nach Art, vielem anderen, von Fleisch bis Gemüse ... Lecker und Voll!
Der nächste Tag folgte unserem Reiseführer durch viele Teile der Altstadt und nach vielem Sight Seeing machten wir uns am Abend vom Hotel aus dann nur wenige Schritte (eisklat!) zum Silversteressen beim Mexikaner.
Sehr gutes Essen, gute Margerithas und ein Dank an die Rieggers, die die Rechnung übernahmen!
Was die Silvesternacht angeht, so muss ich gestehen, dass ich sie auf eine der schönsten Weisen verbracht habe, die mir in den Sinn kommt ... neben Philipp, schlafend!
Reise nach Chicago
Am ersten Tag des neuen Jahres packten wir dann unsere Koffer, genossen noch mal das hervorragende Frühstück (als die wenigen, die vor neun aus dem Bett kamen) und setzten uns Richtung Süden in Bewegung. Wir reisten aus Kanada aus, und einige hundert Meilen später wieder ein, um in der Dämmerung und im Schnee die Niagara Fälle zu bewundern.
Dazu zwei Dinge: 1) Niemals dem Navi trauen. 2) Eine Stunde ist zum schauen im Regen genug (wenn man nicht den ganzen restlichen Touri-Blödsinn machen muss).
Wieder im warmen Auto ging es noch einige Meilen weiter, bis kurz vor Ohio wo wir im "Telly-ho", einem Motel an einem Autobahnkreuz, umringt von zwei anderen Motels, drei Fastfood Ketten und zwie Tankstellen, unterkamen. Es sollte unsere günstigste und schönste gemeinsame Nacht auf der Reise werden.
Chicago
Gestärkt von Schlaf und Fast-Food-Frühstück ging die Reise weiter. Mal Schnee, mal strahlende Sonne, im Norden quer durch Ohio, Indiana und auf nach Chicago wo uns die Sky-Line im Sonnenschein begrüßte.
Schnell war das Auto und unsere Sachen im Hostel untergebracht und schon waren wir zur Dämmerung auf dem Hancock Tower ... was für ein Ausblick.
Ein Spaziergang durch die NAcht folgte und dann der Weg zum Hostel um eine typische Chcagoer Deep-Dish-Pizza zu bestellen und dann den Abend ausklingen zu lassen.
Tags darauf sprach wieder der Reiseführer: Millenium Park, Spaziergang durch die Innenstadt, Union Station, Buckingham Fountain (al Bundy lässt grüßen), Navy Pier ... ein schöner Tag.
Am nächsten, etwas düsteren Tag machten wir uns auf ins Naturkundemuseum (Field Museum), in dem Philipp und ich durch Glück eine einstündige Privatführung bekamen ... also wurde uns alles mit Hintergrundinfos gezeigt: von der 8.4 - Millionen-Dollar teuren Sue (größtes T-Rex Skelett), den präparierten Tieren, den Dokus zur Sklaverei, zur Evolution bis hin zu den Präparierten Pflanzen der Welt.
Amerikanische Museen sind doch sehr erlebnisorientiert.
Den Rest des Tages vertrieben wir uns noch damit, das Auto umzuparken, weil mir einfiel, dass es vor einem Hydranten stand, dann ging es wieder in die Innenstadt, zum Einkaufen von ein paar Levis und einem iPod für den Philipp und dann zum gemeinsamen Essen in die Cheesecake Factory.
Die letzte Nacht - merkwürdig.
Der letzte Tag ... Fahrt auf dem Loop mit der Hochbahn, nochmal spazieren, gemeinsam Kaffeetrinken, Karten schreiben und dann die Fahrt zum O'Hare Airport.
An einer der schlechtest einsehbaren Sicherheitsabfertigungen musste ich dann erstmal wieder Abschied von Philipp nehmen und unter rollenden Tränen erst Mal wieder die Fassung auf dem Parkplatz suchen.
War die gefunden und mir eine horrende Summe fürs Parken abgenommen, lief der Rückweg aus Illinois sehr rund. Freie und saubere Straßen, nur einen Pinkel-Tank-Cola-Stopp von 5 Minuten musste ich einlegen und mich spontan freuen, dass ein Liter Cola bei McDonalds einen Euro kostet.
Gegen 12 Uhr Nachts (Uhr wieder auf Eastern Standard Time) kam ich wieder in Columbus an und spührte es, allein einschlafen zu müssen.
Tja ... das war also die Reise in aller Kürze ... hoffe nicht gelangweilt zu haben ... aber so ist das Anschauen der Bilder (voriger BEitrag, unten) vielleicht etwas mehr mit Geschichte erüllt.
Ciao & Shalom
der Brezelbäcker
PS: Ich liebe meinen Philipp.
da ich ja vorhin schon die ausgewählten (unterstrichen) Bilder aus der zurückliegenden Winterreise online gebracht habe, wollte ich nun auch noch versuchen kurz in Worten auszufüllen, wie es nach dem holprigen Start weiter ging.
New York
Okay, also aus Maryland heraus ging es durch Delaware, New Yersey und nach einigen Meilen und Gebühren für Straßen, Brücken und Tunnel entließ uns der Lincoln-Tunnel in das Herz New Yorks ... wir quälten usn durch den Verkehr in Manhatten und waren froh, in einer übefüllten Garage unseren Honda einem Mitarbeiter zu überlassen.
Kurz im Hostel eingecheckt (hmm, rauchiges, überhitztes Zimmer) und dann mit Hage am Flatiron Building getroffen - Catching up über einem leckeren Burger ... Hmm ...
Anschließend wurde durch die Häuserschluchten geschlendert, bis ich mich absetzte, um in der sich senkenden Sonne zum Flughafen JFK zu fahren und mein Herzblatt abzuholen.
Wie man die Gefühle ausdrücken soll, weiß ich nicht, aber es war mehr als schön, nach langer Zeit wieder Haut an Haut mit seinem Liebsten zu sein.
Der Abend wurde dann, nach kurzem Nachtspaziergang zum Time's Square ruhig bei Pizza verbracht und genossen.
Tags darauf, die Sonne strahlte, also stand Sight Seeing an: mit der Fähre an der Freiheitsstatue vorbei, im Finanzdistrict den Ground Zero und die Wallstreet bestaunt. Später noch auf's Rockefeller Center und dort einen atemberaubenden Ausblick genossen.
Auf dem Weg zum Time's Square habe ich es dann geschafft, irgendwie meine Kamera zu zerstören ... aber gut ... die gute Laune bleibt. Am Abend haben wir vier (Philipp, David, Hage, ich) dann in einem amerikanischen Restaurant ein kleines Weihnachtsessen gegönnt und so unser X-Mas verbacht.
Der nächste Tag bestand aus Sixth Avenue, Central Park und viel Spaziergang sowie dem Glück, zu fünft (eine Freundin von Hage stieß noch dazu) im Rahmen einer Lotterie an erschwingliche Tickets für das Broadwaymusical "In the Heights" zu kommen, das wir nach gutem Essen auch voller Begeisterung anschauten.
Am Abend trafen wir dann auch endlich Rilana, die aus Miami eingeflogen kam und tauschten uns über einem Schluck sehr schlechten Rotwein aus.
Der letzte Tag in New York war verregnet, kalt und nass ... die Gruppen trug es in verschiedene Richtungen, Philipp und mich durch die Christopher Street zum Stonewall Inn und anschließend über Südmanhatten zur Brocklyn Bridge, auf der es dann Philipps Schirm zerlegt hat. Naja ... danach mussten wir uns erstmal einige Zeit im Starbucks erwärmen und marschierten dann noch ein Mal weiter, besorgten eine Luftpumpe (die ich für die Matratze zuhause vergaß) und trafen dann alle wieder zusammen um den Big Apple gegen Abend zu verlassen.
Die Fahrt nach Boston begann dann mit zwei maligem Passieren der gleichen Brücke (2xMaut!) weil ich beim Regenstrom einfach die Ausfahrt verpasste ... und nach einigem weiteren Nass von oben, ein mal Tanken und viel Dunkelheit kamen wir dann in Rilanas Haus in Boston an ... ausgepackt, Auto geparkt, Wein geöffnet!
Boston
Nach einer Nacht, dem Kennenlernen von Jimmy (dem Freund einer Mitbewohnerin Rilanas, der, ich sage mal, speziell ist) und gutem Frühstück ging es hinaus in den Regen um die Schönheiten Bostons an einem Tag herunter zu reißen.
Freedom Trail deluxe ... mehr muss man nicht sagen ... es war ein schöner Tag von Stadtzentrum, über Hafen, Friedhöfe, Bunker Hill bis hin zu MIT, Harvard und Boston Burger Company (yummy).
Abends kamen dann noch zwei Freunde von Hage dazu und ich für meinen Teil hatte mit meinen und Philipps gefühlen den Abend gut zu füllen.
Am nächsten Tag ging es zum Ausflug nach Cape Cod, Leuchttürme, Stand, den Atlantik anschauen, den Wind genießen, Province Town durchschlendern und Abends in eine gehobenes Restaurant, wo Kennedy an der Wand hing ;-)
Hage und David gönnten sich dann auch den lang ersehnten Hummer und so ging es letztlich allen gut.
Am dritten Tag ging es dann am Vormittag auch, nach wieder mal sehr genüsslichem Frühstück auf gen Norden und mir blieb die Gewissheit, Rilana Ende Januar wieder zu sehen.
Montreal
Der Tag der Reise aus Boston nach Montreal war gut gebraucht ... schließlich war das Wetter eisig und zum teil auch rutschig ... und dass das Vorsicht heißt, weiß ja mittlerweile auch ich.
So passierten wir also die Staaten Neuenglands und setzten im Norden Vermonts dann über die Grenze, nach der schlagartig keine Wälder mehr zu sehen waren, sondern die eisigen Schneeverwehungen ihre Wege über die ewigen Felder suchten.
In eises Kälte und kurz nach Dämmerung setzten wir in Montreal dann David und Hage ab, und Philipp und ich gingen unseren Weg (tja, die beiden anderen sollten dann ja am nächsten Tag auch schon Richtung Kalifornien aufbrechen ... ein bisschen Neid war dabei).
Da bei guten -20°C keine Nacht schön ist, reichte es für Philipp und mich nur noch dazu, Devisen zu beschaffen, fest zu stellen, dass ich Winterschuhe benötige und dazu, uns eine Pizza zu kaufen und im Hotel gemütlich zusammen zu sein. (Unser Hotel übrigens ein guter Tipp, erschwinglich, gut gut gelegen und super Frühstück)
Am nächsten Tag, nach gekauften Winterstiefeln, ging es durch die Stadt, zur Touristen-Info (sehr empfehlenswert, man bekommt gratis eine Rundumberatung mit Karten, Reiseführern, etc.) und dann auf den Monte Royal, wo wir die Nacht erwarteten und anschließend nach dem Abstieg zum "Poutin" Essen gingen ... eine Montrealer Spezialität ... im original mit Pommes, BRatensoße und Käse und je nach Art, vielem anderen, von Fleisch bis Gemüse ... Lecker und Voll!
Der nächste Tag folgte unserem Reiseführer durch viele Teile der Altstadt und nach vielem Sight Seeing machten wir uns am Abend vom Hotel aus dann nur wenige Schritte (eisklat!) zum Silversteressen beim Mexikaner.
Sehr gutes Essen, gute Margerithas und ein Dank an die Rieggers, die die Rechnung übernahmen!
Was die Silvesternacht angeht, so muss ich gestehen, dass ich sie auf eine der schönsten Weisen verbracht habe, die mir in den Sinn kommt ... neben Philipp, schlafend!
Reise nach Chicago
Am ersten Tag des neuen Jahres packten wir dann unsere Koffer, genossen noch mal das hervorragende Frühstück (als die wenigen, die vor neun aus dem Bett kamen) und setzten uns Richtung Süden in Bewegung. Wir reisten aus Kanada aus, und einige hundert Meilen später wieder ein, um in der Dämmerung und im Schnee die Niagara Fälle zu bewundern.
Dazu zwei Dinge: 1) Niemals dem Navi trauen. 2) Eine Stunde ist zum schauen im Regen genug (wenn man nicht den ganzen restlichen Touri-Blödsinn machen muss).
Wieder im warmen Auto ging es noch einige Meilen weiter, bis kurz vor Ohio wo wir im "Telly-ho", einem Motel an einem Autobahnkreuz, umringt von zwei anderen Motels, drei Fastfood Ketten und zwie Tankstellen, unterkamen. Es sollte unsere günstigste und schönste gemeinsame Nacht auf der Reise werden.
Chicago
Gestärkt von Schlaf und Fast-Food-Frühstück ging die Reise weiter. Mal Schnee, mal strahlende Sonne, im Norden quer durch Ohio, Indiana und auf nach Chicago wo uns die Sky-Line im Sonnenschein begrüßte.
Schnell war das Auto und unsere Sachen im Hostel untergebracht und schon waren wir zur Dämmerung auf dem Hancock Tower ... was für ein Ausblick.
Ein Spaziergang durch die NAcht folgte und dann der Weg zum Hostel um eine typische Chcagoer Deep-Dish-Pizza zu bestellen und dann den Abend ausklingen zu lassen.
Tags darauf sprach wieder der Reiseführer: Millenium Park, Spaziergang durch die Innenstadt, Union Station, Buckingham Fountain (al Bundy lässt grüßen), Navy Pier ... ein schöner Tag.
Am nächsten, etwas düsteren Tag machten wir uns auf ins Naturkundemuseum (Field Museum), in dem Philipp und ich durch Glück eine einstündige Privatführung bekamen ... also wurde uns alles mit Hintergrundinfos gezeigt: von der 8.4 - Millionen-Dollar teuren Sue (größtes T-Rex Skelett), den präparierten Tieren, den Dokus zur Sklaverei, zur Evolution bis hin zu den Präparierten Pflanzen der Welt.
Amerikanische Museen sind doch sehr erlebnisorientiert.
Den Rest des Tages vertrieben wir uns noch damit, das Auto umzuparken, weil mir einfiel, dass es vor einem Hydranten stand, dann ging es wieder in die Innenstadt, zum Einkaufen von ein paar Levis und einem iPod für den Philipp und dann zum gemeinsamen Essen in die Cheesecake Factory.
Die letzte Nacht - merkwürdig.
Der letzte Tag ... Fahrt auf dem Loop mit der Hochbahn, nochmal spazieren, gemeinsam Kaffeetrinken, Karten schreiben und dann die Fahrt zum O'Hare Airport.
An einer der schlechtest einsehbaren Sicherheitsabfertigungen musste ich dann erstmal wieder Abschied von Philipp nehmen und unter rollenden Tränen erst Mal wieder die Fassung auf dem Parkplatz suchen.
War die gefunden und mir eine horrende Summe fürs Parken abgenommen, lief der Rückweg aus Illinois sehr rund. Freie und saubere Straßen, nur einen Pinkel-Tank-Cola-Stopp von 5 Minuten musste ich einlegen und mich spontan freuen, dass ein Liter Cola bei McDonalds einen Euro kostet.
Gegen 12 Uhr Nachts (Uhr wieder auf Eastern Standard Time) kam ich wieder in Columbus an und spührte es, allein einschlafen zu müssen.
Tja ... das war also die Reise in aller Kürze ... hoffe nicht gelangweilt zu haben ... aber so ist das Anschauen der Bilder (voriger BEitrag, unten) vielleicht etwas mehr mit Geschichte erüllt.
Ciao & Shalom
der Brezelbäcker
PS: Ich liebe meinen Philipp.
Bilder von der Winterreise ...
Hallöchen,
Viel Spaß beim Durchschauen,
Ciao & Shalom,
der Brezelbäcker
da ich wohl noch nicht zum ausfühlrichen Beschreiben der Winterreise komme, die nun doch schon einige Wochen zurück liegt, kommen hier zumindest ein Mal die Bilder der Stationen:
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| New York (Donald) |
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| New York (Philipp) |
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| Boston (Rilana, Philipp) |
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| Montreal (Philipp) |
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| Chicago (Philipp) |
Ciao & Shalom,
der Brezelbäcker
Dienstag, 12. Januar 2010
(K)ein Neues Jahrzehnt ...
Hallo und ein herzliches Willkommen im neuen Jahr,
auch von meiner Seite erst mal noch alles erdenklich Gute, Gesundheit, Glück und Zufriedenheit.
Lange habe ich ja nichts von mir hören lassen, der Grund dafür ist aber schnell dargebracht: Die Winterreise mit Philipp und den anderen endete am 5. Januar und danach hieß es sich erstmal voll in die Seile schmeißen um hier an der OSU keine Zeit zu verschenken.
Schließlich ist bereits seit 4. Januar wieder Vorlesungszeit und diese, die des Winter-Quartals, endet auch bereits Mitte März wieder ... also gerade mal 10 Wochen.
In diesen Wochen muss also der Stoff meiner zwei dieses Mal gewählten Kuse in meinen Kopf finden:
Was die Uni angeht ist das Jahr also bereits für die ersten WOchen gut verplant, ich habe zumindest teilweise meine Motivation wieder gefunden und die Kurse interessieren mich, auch wenn Sie anspruchsvoll sind. Zusätzlich stehe ich wieder regelmäßig vor acht Uhr auf ... ich werde den Studienaufenthalt schon noch reißen ;-)
Aber nun zu den vergangenen Wochen ...
Winterchaos - Kein guter Start
Am Wochenende vor Weihnachten machte ich mich Richtung Washington auf. Der Schnee in Columbus fiel am frühen Samstagmorgen nur ein wenig und daher war ich guter Dinge und mit meinem Gepäck im Wagen zügig auf dem Highway. Nach einer knappen Stunde schlug dann allerdings die spiegelglatte Straße zu:
Beim Überholen driftete ich nach links, versuchte gegenzulenken, als ich schon die Leitplanke sah und als es wieder Gripp gab, drehte das Auto eifrig in Richtung rechter Fahrbahnbegrenzung ... ein paar harte Bremsversuche noch und ... bums ... verknautscht war die linke vordere Ecke des Autos.
Was mir da durch den Kopf ging, kann sich jeder denken ... aber da das Auto noch lief, war ich guter Dinge zumindest noch eine Weile voran zu kommen ...
So fuhr ich, und fuhr ich, langsamer und langsamer, weil der Schnee immer mehr zunahm ... so lange, bis auf den Highways nichts mehr ging und ich zu allem Übel auch noch mit überhitztem Motor stehen blieb.
Schwupps war der Sheriff da, sagt ich werde abgeschleppt ... und nach einer halben Stunde mit einem Hillbilly-Hinterwäldler und seiner Schnalle im Abschleppwagen fand ich mich, erleichtert um mein Bargeld ("I will not unhook you unless you give me the money") und erstmal "grounded" in Cumberland, MD wieder.
Nachdem dann nach einigem Herumirren in der Stadt die Enttäuschung, der Frust, die Unklarheit und alles aus mir raus war, ich mich halbwegs sammelte und mit Philipp und David telefoniert hatte, blieb mir nichts anderes übrig als die Nacht im Holliday Inn einzuchecken und zu hoffen, das am darauffolgenden Sonntag ein Mechaniker offen hat.
So geschah es dann auch, mit Ach und Krach schaffte mein Wagen die 5 Meilen in den nächsten Ort und drei Stunden nebst einigem Geld später hatte die Werkstadt im Nirgendwo meinen Wagen zumindest so geflickt, dass er Kühlwasser und Servoflüssigkeit hielt und bis auf sein Äußeres wieder rund lief.
Also machte ich mich dann, bei Sonnenschein und erstaunlich freigeräumten Highways auf nach Washington wo ich dem David freudig in die Arme fiel und dann mit einem Winterspaziergang im Hochschnee Washingtons und einem Dunkin Donut nebst Kaffee erstmal froh war, da zu sein.
Washington - Auto-Make-Up
Nachdem David und ich uns es dann am Abend noch in seinem Zimmer bei einem netten Filmchen haben gut gehen lassen, ging es am nächsten Morgen, von gesundem Frühstück genährt, auf zum nächsten Ersatzteilladen, der uns dann ganz klar sagte: "you need body work" ... also auf seine empfehlung zu einem "body-Shop" um die Karosserie im nötigen Umfang reparieren zu lassen und ... nachdem geklärt war, dass Farbe nicht nötig ist sondern das Auto nur wieder fahrtüchtig ("Oh, you just want me to do it legal") werden sollte, gingen wir, ohne Auto, aber mit dickem Kostenvoranschlag den Rest des Tages an.
Die Mall wurde besichtigt, zwei Museeen besichtigt (moderne Kunst, dann Amerikanische Geschichte), guter Burger gegessen und sich alles in allem versucht gut durch die Schneemassen zu kämpfen die Washington doch immernoch im Griff hatten.
Am nächsten Tag ging es nach Baltimore um dort die Stadt zu erkunden, David Austern essen zu lassen, am Hafen lang zu schlendern und die Cheesecake Factory zu besuchen.
Dort erreichte uns dann auch der Anruf, dass der Honda fertig repariert wäre und daher trugen uns die Füße und der Bus schnell zurück nach D.C. und mit Bargeld in der Tasche wurde das Auto ausgelöst ... daruaf folgte dann noch zweimaliges zurückfahren in die Werkstatt, weil ein Kabelkurzschluss und eine Dichtung übersehen wurde, aber dann war alles bereit um am Morgen des 23. mit gepackten Taschen Richtung New York City aufzubrechen.
... und wie es da weiter ging, das erzähle ich im nächsten Blogeintrag ...
Ciao & Shalom
der Brezelbäcker
auch von meiner Seite erst mal noch alles erdenklich Gute, Gesundheit, Glück und Zufriedenheit.
Lange habe ich ja nichts von mir hören lassen, der Grund dafür ist aber schnell dargebracht: Die Winterreise mit Philipp und den anderen endete am 5. Januar und danach hieß es sich erstmal voll in die Seile schmeißen um hier an der OSU keine Zeit zu verschenken.
Schließlich ist bereits seit 4. Januar wieder Vorlesungszeit und diese, die des Winter-Quartals, endet auch bereits Mitte März wieder ... also gerade mal 10 Wochen.
In diesen Wochen muss also der Stoff meiner zwei dieses Mal gewählten Kuse in meinen Kopf finden:
- Viscous Fluid Flow
- Advanced Computational Fluid Dynamics
Was die Uni angeht ist das Jahr also bereits für die ersten WOchen gut verplant, ich habe zumindest teilweise meine Motivation wieder gefunden und die Kurse interessieren mich, auch wenn Sie anspruchsvoll sind. Zusätzlich stehe ich wieder regelmäßig vor acht Uhr auf ... ich werde den Studienaufenthalt schon noch reißen ;-)
Aber nun zu den vergangenen Wochen ...
Winterchaos - Kein guter Start
Am Wochenende vor Weihnachten machte ich mich Richtung Washington auf. Der Schnee in Columbus fiel am frühen Samstagmorgen nur ein wenig und daher war ich guter Dinge und mit meinem Gepäck im Wagen zügig auf dem Highway. Nach einer knappen Stunde schlug dann allerdings die spiegelglatte Straße zu:
Beim Überholen driftete ich nach links, versuchte gegenzulenken, als ich schon die Leitplanke sah und als es wieder Gripp gab, drehte das Auto eifrig in Richtung rechter Fahrbahnbegrenzung ... ein paar harte Bremsversuche noch und ... bums ... verknautscht war die linke vordere Ecke des Autos.
Was mir da durch den Kopf ging, kann sich jeder denken ... aber da das Auto noch lief, war ich guter Dinge zumindest noch eine Weile voran zu kommen ...
So fuhr ich, und fuhr ich, langsamer und langsamer, weil der Schnee immer mehr zunahm ... so lange, bis auf den Highways nichts mehr ging und ich zu allem Übel auch noch mit überhitztem Motor stehen blieb.
Schwupps war der Sheriff da, sagt ich werde abgeschleppt ... und nach einer halben Stunde mit einem Hillbilly-Hinterwäldler und seiner Schnalle im Abschleppwagen fand ich mich, erleichtert um mein Bargeld ("I will not unhook you unless you give me the money") und erstmal "grounded" in Cumberland, MD wieder.
Nachdem dann nach einigem Herumirren in der Stadt die Enttäuschung, der Frust, die Unklarheit und alles aus mir raus war, ich mich halbwegs sammelte und mit Philipp und David telefoniert hatte, blieb mir nichts anderes übrig als die Nacht im Holliday Inn einzuchecken und zu hoffen, das am darauffolgenden Sonntag ein Mechaniker offen hat.
So geschah es dann auch, mit Ach und Krach schaffte mein Wagen die 5 Meilen in den nächsten Ort und drei Stunden nebst einigem Geld später hatte die Werkstadt im Nirgendwo meinen Wagen zumindest so geflickt, dass er Kühlwasser und Servoflüssigkeit hielt und bis auf sein Äußeres wieder rund lief.
Also machte ich mich dann, bei Sonnenschein und erstaunlich freigeräumten Highways auf nach Washington wo ich dem David freudig in die Arme fiel und dann mit einem Winterspaziergang im Hochschnee Washingtons und einem Dunkin Donut nebst Kaffee erstmal froh war, da zu sein.
Washington - Auto-Make-Up
Nachdem David und ich uns es dann am Abend noch in seinem Zimmer bei einem netten Filmchen haben gut gehen lassen, ging es am nächsten Morgen, von gesundem Frühstück genährt, auf zum nächsten Ersatzteilladen, der uns dann ganz klar sagte: "you need body work" ... also auf seine empfehlung zu einem "body-Shop" um die Karosserie im nötigen Umfang reparieren zu lassen und ... nachdem geklärt war, dass Farbe nicht nötig ist sondern das Auto nur wieder fahrtüchtig ("Oh, you just want me to do it legal") werden sollte, gingen wir, ohne Auto, aber mit dickem Kostenvoranschlag den Rest des Tages an.
Die Mall wurde besichtigt, zwei Museeen besichtigt (moderne Kunst, dann Amerikanische Geschichte), guter Burger gegessen und sich alles in allem versucht gut durch die Schneemassen zu kämpfen die Washington doch immernoch im Griff hatten.
Am nächsten Tag ging es nach Baltimore um dort die Stadt zu erkunden, David Austern essen zu lassen, am Hafen lang zu schlendern und die Cheesecake Factory zu besuchen.
Dort erreichte uns dann auch der Anruf, dass der Honda fertig repariert wäre und daher trugen uns die Füße und der Bus schnell zurück nach D.C. und mit Bargeld in der Tasche wurde das Auto ausgelöst ... daruaf folgte dann noch zweimaliges zurückfahren in die Werkstatt, weil ein Kabelkurzschluss und eine Dichtung übersehen wurde, aber dann war alles bereit um am Morgen des 23. mit gepackten Taschen Richtung New York City aufzubrechen.
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| Winterchaos - Dez 09 |
... und wie es da weiter ging, das erzähle ich im nächsten Blogeintrag ...
Ciao & Shalom
der Brezelbäcker
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