Freitag, 18. Dezember 2009

Noch 6 Tage bis Weihnachten ...

Halli, Hallo ...

"All my backs are packed, I'm ready to go" ... ja ... die warmen Wintersachen, Thermounterhose, Handschuhe und dazu noch Reiseproviant und Lebkuchen sowie Wein sind bereit um morgen früh ins Auto gepackt zu werden und somit eine 18 Tägige Rundreise von fast 3000 Meilen in Angriff zu nehmen.

Auch wenn der Wetterbericht einen Jahrhundertschneesturm für den morgigen Tag in Washington DC vorhersagt, werde ich morgen früh einfach mal schauen, was das Wetter hier sagt und wie weit ich dann voran komme ... immerhin sind es bis DC ja auch 400 Meilen ... da kann bis Mittag ja schon einiges gemildert sein ... lassen wir uns überraschen.

Ansonsten habe ich heute versucht, neben dem Packen, Waschen und Pie, Pa, Po ein bisschen Abstand vom Unileben zu bekommen ... und einfach, auch wenn das letzte Quarter garnicht lief, wie ich es mir von mir gewünscht hätte, das Jahr hinter mir zu lassen und mit guten Vorsätzen erst nach dem schönen Urlaub wieder daran zu denken, dass ich meinen Podex hoch bekomme und an der, nun bei der Uni Stuttgart auch angemeldeten, Studienarbeit schaffe.

Nun ja ... es sind also nur noch vier Tage und wenige Stunden, bis ich meinen Philipp am Flughafen JFK in New York abholen darf ... ich freue mich ... mein Herz hüpft!

Falls ich nicht noch mal dazu komme, zu schreiben (was auf so einer Reise ja schnell passieren kann) wünsche ich euch allen besinnliche Festtage und ein gesundes, neues Jahr.

Ciao und Shalom
der Brezelbäcker

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Noch 8 Tage bis Weihnachten ...

Hallöchen,

hier in Columbus wird es kälter, der Campus leerer, meine Motivation (die ich glaubte gefunden zu haben) wird doch geringer und ich freue mich einfach nur noch unbändig auf meinen Philipp ... unsere gemeinsame Reise und auch, die anderen lieben Freunde dabei wiederzusehen.

Nachdem ich also die letzten Tage, und wohl auch noch morgen, regelmäßig vor neun in der Thompson Library saß ... den Gedanken die diversen Dokumente zur Schubsteigerung durchzuarbeiten ... und doch nicht so viel schaffte, freue ich mich doch, dass der Sport im RPAC, oder Schwimmbad, oder wo auch immer nach wie vor Spaß macht und mir Kraft und Lebensfreude gibt.
Außerdem ist ja übermorgen Freitag ... und diesen Freitag habe ich bereits zum FREI-Tag erklärt. Da wird gepackt, geplant, entspannt um dann am Samstagmorgen in meinem nach wie vor zuverlässigen Honda zum David nach Washington D.C. aufzubrechen.

Ja, das wird schön ... irgendwie sollte ich, spätestens in New York dann noch warme Unterhosen und eine neue Jeans, sowie Handschuhe kaufen, da es in Montreal momentan schon -15 Grad sind ... brrrrrr.

Sicherlich werde ich nochmal vor Weihnachten was schreiben .. daher momentan nur warme Grüße an euch alle.

Ciao & Shalom
der Brezelbäcker

Montag, 14. Dezember 2009

10 Tage bis Weihnachten ...

Hallöchen alle zusammen,

die Finals-Week, also die Woche der Abschlussprüfungen liegt hinter uns und nun ist es an der Ohio State University ... leer.
Die Bibliothek schließt nicht mehr zwei Uhr nachts sondern sechs Uhr abends, das Sportzentrum hat nicht bis Mitternacht offen sondern nur noch bis 22 Uhr ... es wird Weihnachten.
Außerdem verabschieden sich einige der Internationalen Studenten mit dem scheidenden Quarter auch ganz nach Hause ... das ist schon schade und mal wieder kann man sagen ... wie schnell verging die Zeit?!

Nun ja .. aber mal etwas geordnet ...

Finals Week @ OSU
Die letzte Woche des Quarters ist an amerikanischen Unis immer etwas spezielles. In vier Tagen stehen für die meisten Studenten unzählige Abschlussarbeiten an, die wenigsten schlafen noch genügend und alle laufen irgendwie zwischen Uni-Cafeterien und Bibiothek wie Zombies umher und hoffen, den Stoff zur Prüfung irgendwie in ihren Kopf zu trichtern.
Nachdem für mich ja keine wirklichen Abschlussprüfungen anstanden, sondern nur ein Projekt und ein "Take-Home-Exam" zu bewältigen waren, befasste ich mich vergangene Woche mit der Formulierung meines Studienarbeitsthemas (endlich!). Außerdem stand ich ordnungsgemäß früh auf und fand mich in der Bibliothek ein um dort u.A. auch in einem Einleitungsbuch zur CFD zu lesen. Computational Fluid Dynamics, also Strömungslehre von der numerischen Seite her, das möchte ich ja ab Januar als Kurs belegen und deshalb lese ich im Buch von Anderson mal schon alles, was mich darauf vorbereitet ... es macht sogar Spaß und ich verstehe sogar, wie man die Navier-Stokes und Euler-Gleichungen herleitet ... faszinierend - vielleicht finde ich ja für das Winter-Quarter doch noch zur Motivation.

Als Ergebnisse der Uni-Woche kann man zusammenfassen:
  • Thema Studienarbeit: "design, implementation and evaluation of a passive thrust augmentation device for the SR-30 Turbo Jet"
  • Studienarbeit am ILA in Stuttgart akzeptiert - die Arbeit kann beginnen
  • Im Kurs Hypersonic Flows, den ich mir in Stuttgart anerkennen möchte ein Grade A bekommen (Bestnote ... scheint in Amerika also echt nicht schwer zu sein, solang man sich disziplinieren kann an den Homeworks dran zu bleiben).
  • Im Kurs Advanced Analytical Methods ein B+ kassiert (was ich definitiv nicht nachvollziehen kann ... ich war schelcht und könnte keinem etwas fundiertes darüber erklären) ... strange!
  • Mein GPA (Grade point average) ist somit 3.7 ... ganz akzeptabel.
  • Erkenntnis: Literaturrecherche ist ein langwieriger Prozess
  • Erkenntnis: Bibliotheken sind Lebensräume moderner Studenten
Chicago Ausflug
Nach einer Geburtstagsfeier einer Hongkong-Chinesin, einer verrückten Party in meinem Haus (das 100 Jährigen Geburtstag feierte) und dem erfolgreichen Versuch mit Ohrstöpseln wenigstens ein paar Stunden Schlaf zu bekommen, ging es am vergangenen Freitag um fünf in der Frühe Richtung Chicago.
Zusammen mit Hanna, Sandra und Jos wollten wir dort nach dem endenden Quarter zwei schöne Tage verbringen und ... so geschah es auch.
Anders als wenige Tage zuvor (in denen Illinois dem Schneechaos erlag) hatten wir freie Straßen, freie Sicht und wunderbaren Sonnenschein und konnten (mit der Zeitverschiebung um eine Stunde) um 11 Uhr, nach kurzem Frühstück in der Jugendherberge, beginnen die Stadt zu erkunden.
Mit dem zweitgrößten Nahverkehrsnetz in den USA (nach New York) ging es "downtown", in das Häuserschluchten-Meer (ERLEBNIS!) und dann ins Museum ... anschließend durch die Parks, an den Lake Michigan und dann wieder in das Viertel unserer Herberge, um dort zu Abend zu essen und den Abend in geselliger Vierrerrunde über etwas Wein gut ausklingen zu lassen.
Am zweiten Tag ging es dann noch mal durch die Innenstadt, auf den Hankock Tower (nun, nicht für mich, das mache ich in drei Wochen mit Philipp lieber zu zweit) und durch die Großstadt ... einfach so genießen, dass man in Chicago ist.
Auch ein Schneemann wurde gebaut und nach rund 31 Stunden in der "Windy City" ging es dann im Honda zurück nach Columbus ... und auch die Fahrt noch ein mal durch die ganze Skyline war ein schöner Abschiedsanblick ... und zu wissen im Januar mit Philipp nochmal dort zu sein ... ein schöner Ausblick.
Chicago Wochenende Dezember 2009

Abschied und letzte Woche in Columbus
Nach Ankunft aus Chicago zwei Uhr morgens am Sonntag bestand der Tagesplan dann aus Ausschlafen, Wäsche waschen und Sport, bevor es am Abend dann mit dem Hiep und seiner Freundin - die ihn aus Deutschland besuchte, damit Sie zusammen nach New York und dann nach Hause fliegen können - in die Cheesecake Factory ging.
Das gemeinsame Essenw ar toll und es ist schön, dass die Amerikaerfahrung auch mit dem Kennenlernen solch interessanter Menschen verbunden bleiben wird.
Anschließend ging es mit den anderen internationalen Studenten noch ins "Out-r-Inn" (Bier ab einem Dollar) und dann spät Nachts ins Bett.

Für die letzte Woche, bevor ich mich am Samstag dann zum David nach Washington und somit auf meine Weihnachtstour begebe, steht nun eigentlich nicht mehr so viel an.
Zum einen verabschiede ich die Urlauber, die über Weihnachten weg fliegen und sage "Auf Wiedersehen" zu den irgendwie lieb gewonnenen Menschen, die man so schnell dann doch nicht wieder sieht.
Ansonsten sollte ich zumindest ein, zwei Tage in meine Studienarbeit investieren, das Jahr an der Uni dann auch geistig irgendwie abhaken und dann mal die Unterlagen und alles andere für die Rundreise zusammen suchen.

Und wenn die Zeit auch einfach so vorranschreitet ... ab Samstag ist Urlaub angesagt und die Reise über DC, New York, Boston, Montreal, Chicago mit Freunden und MEINEM MANN, wird eine wunderschöne Zeit bringen ...

Freuen wir uns mit einem
Ciao & Shalom
euer Brezelbäcker

Dienstag, 8. Dezember 2009

Noch 16 Tage bis Weihnachten ...

Hallo mal wieder,

einige Zeit ist ins Land gegangen und nun muss mal wieder berichtet werden, was seitem passierte.

Moritz zu Besuch / Washington / Boston
Ja, die letzten Tage im November kam der liebe Moritz aus Stuttgart zu Besuch - das gab Kraft und hat Spaß gemacht.
Nach einer langen Reise wurden ein paar Bierchen getrunken und mir schöne Andenken der lieben Freunde aus Stuttgart überreicht. Auch ein warmer Pullover von Philipp war dabei und viele schöne Worte ... das zeigt einem, welch schöne Menschen man schon lieb gewinnen konnte über die vergangenen Studienjahre.

Am Wochenende des 21./22.11. ging es dann mit sechs stündiger Autofahrt, die ohne Pinkelpause und mit einer Tankfüllung bewältigt wurde, zum David nach Washington D.C., wo wir drei (Sandra, Moritz, ich) erst mal mit Kaffee und Kuchen begrüt wurden - top!
Mit der U-Bahn ging es dann in die Stadt und zu den Standard-Touri-Geschichten rund um die "Mall" ... also Weißes Haus, Washington Monument (der Obelisk), Kriegsdenkmal, Lincoln Memorial, Kennedy Center, Watergate Hotel und schließlich nach China Town zum Abendessen.
Am Abend ging es dann auf eine nahezu rein deutsche Studentenparty ... das war schon abgefahren und irgendwie einseitig ... aber auch gut zu sehen, dass Landsmänner und -frauen immer irgendwie zueinander finden.
Nach Bettruhe und super gemütlichem und guten Frühstück ging es dann auf die Museums-Meile, ins National Space Museum, ins Smithsonian und noch zur Aussicht auf die alte Post.
Mit den letzten Stückchen Apfelkuchen verabschiedeten wir uns dann von David und seinem Vermieter (Michael ... sehr zuvorkommend) und machten uns zurück nach Columbus.

Washington_DC_Donald 2009-11-23

Die folgenden zwei Tage zeigte ich dem Moritz dann ein wenig den Campus, eine Vorlesung und wie ich so in der Stadt lebe. Wir hatten Zeit um auch gemütlich mal einen schönen Film zu schauen und uns mental wieder zu finden ... Außerdem waren wir ein bisschen Klettern und in der Shopping Mall.

Am Mittwoch Morgen konnte es dann, gegen acht Uhr zu viert auf die Reise nach Boston gehen. Moritz und ich wurden wieder um Sandra und Hanna ergänzt und unsere 13-stündige Autofahrt verlief mit einigen Stops relativ reibungslos (viel Regen, nur kurz Stau), so dass wir gegen neun Uhr Abends bei Rilana ankamen, die uns ihre Gastfreundschaft eröffnete.
Am Abend stieß man dann mit Wein an, erzählte Geschichtchen und kam auch Geistig wirklich an.
Am Thanksgiving Donnerstag (immer der letzte Donnerstag im November) schlenderten wir dann durch die Stadt, an den Hafen und genossen die Leere, da alle Geschäfte geschlossen waren.
Am Nachmittag dann begannen wir unseren dicken Truthan und alles andere rund um das Festmahl zuzubereiten und konnten nach schönen gemeinsamen Stunden in der Küche ein herrliches Essen genießen - definitv ist so ein gemeinsames, auf Essen ausgerichtetes Fest genau das Richtige für mich ;-)
Am Freitag danach - Black Friday - boomen die Geschäfte mit satten Rabatten und nach einem Trip zu Cambridge, Harvard und MIT ging es auch für uns ans Einkaufen und zum Abend in bessinlicher Runde wieder an die Reste des Vortages.
Am Samstag gab es einen Ausflug an das "Cape Cod", das direkt am Atlantik, schönen Stränden und elitären Plätzen die Reichen Amerikas beheimatet und wirklich ein paar schöne Aussichten und Möglichkeiten zum Spazieren und Abschalten bietet.
Der letzte gemeinsame Abend wurde dann noch mal feucht fröhlich begangen und am nächsten Morgen konnte man, bei herrlichem Wetter und (wie die Tage zuvor) nach reichlichem und guten Frühstück die Heimreise nach Columbus antreten.
Anders als auf dem Hinweg leitete uns das Navi dieses Mal über 8 Stunden durch den Bundesstaat New York, was unsere Autobahngebühren etwas erhöhte ... aber immerhin kamen wir heil und mit vielen schönen Erinnerungen zurück.

Thanks Giving

Für Moritz und mich blieb dann noch der letzte gemeinsame Morgen in Columbus zum ruhigen Frühstück und um fest zu stellen, dass wir nicht genug Zeit hatten um als gute Freunde viele nötige Dinge auszutauschen ... das muss ich mir zu Herzen nehmen und in Zukunft bei solchen Gelegenheiten stark bedenken.
Ansonsten kann ich sagen dass Boston und Washington sehr schöne Städte sind und definitv schön zum darin leben. Zwar scheint Milch in Ohio (sooo viele Kühe) sowie Benzin und Lebenshaltung in Columbus sehr erschwinglich zu sein ... aber vom Lebensqualitätsfaktor sind die anderen Städte wohl weit mehr vorn.

Nun ja ... der Moritz wurde noch mit ein paar hiesigen Medikamenten und Campell's Tomato Soup in den Flieger gesetzt und für mich blieb die Wehmut sowie die Vorfreude, dass zu Weihnachten der nächste Besucher kommt :)

Die letzten Uni-Wochen
Nach den Thanksgiving-Feiertagen stand wieder die Realität an und um ehrlich zu sein riss diese mich gehörig nach unten. Dank viel Zeit zum Nachdenken (die ich mir nahm), gute Gespräche mit Freunden hier und zuhause, realisierte ich, was im vergangenen Semester nicht wie gedacht lief, womit ich mich abfinden muss und was ich an meinen Anforderungen ändern muss, um die noch folgenden Monate hier erfolgreich und vor allem glücklich zu überstehen.

Für meinen falsch gewählten "Advanced Analytical Methods" Kurs, der einfach über meine Fähigkeiten ging und mich nicht interessierte, stellte ich meine letzte Projektarbeit ohne großen Anspruch fertig - Resüme: das nächste mal besser Auswählen.

Für meinen Kurs in "Hypersonic Flows" waren die letzten Hausaufgaben und das Final teilweise sehr hart, hoffentlich kommt aber eine Note heraus, die gut genug ist, dass ich mir den Kurs wie gewollt in Stuttgart anrechnen lassen kann.

Was meine Studienarbeit angeht, so zeigt sich hier mein wirkliches Defizit des letzten Terms ... meine Motivation war teilweise nicht vorhanden und daher erfolgten einige wegweisende Gespräche mit meinem hiesigen Betreuer. Zusammengefasst unterstützt er mich sehr und weiß, dass meine Situation schwer sein kann, gibt mir aber auch eine arbeitsreiche Perspektive und mittlerweile bin ich auch wieder zuversichtlich und willens diese für die kommenden zwei Terms hier an der OSU zu bewältigen.
Deshalb bin ich in der Finals-Week, in der eigentlich alle hier wie verrückt auf ihre letzten Prüfungen lernen, ich aber ja eigentlich keine Verpflichtungen mehr habe, sowie in der nächsten Woche, wo wohl schon alle Studenten nach hause gehen werden, guter Dinge, mich in meine Studienarbeit einzuarbeiten, einzulesen und vielleicht schon mal erste Schritte aufs Papier zu bringen.

Vorweihnachtswochen - abseits der Uni
Was die Themen außerhalb der Uni angeht, so standen neben den bereits angesprochenen, großen Nachdenke-Stunden, auch andere Dinge an.

Ein Ausflug zum Zoo, der hier jeden Winter mit abertausenden von Lichtern geschmückt wird (atemberaubend) sowie eine Einladung zum Brunch bei einem Schweizer Design Professor waren schöne Ausgleichspole.

Des weiteren wird diesen Freitag/ Samstag ein Zweitages-Trip nach Chicago unternommen, bei dem Hanna, Sandra, Jos und ich ein bisschen die Stadt kennen lernen und uns vom Quarter erholen werden.

Außerdem traf ich weitere Reisepläne, um die bereits vorhandene Wintertour mit meinem Philipp noch zu erweitern.
Am Samstag vor Weihnachten wird es zum David nach D.C. gehen, und über Baltimore und Philadelphia finden wir uns dann in New York ein, wo am 23. zum einen der Hage zu der Truppe stößt, insbesondere aber auch nach über 100 Tagen wieder das schönste Päärchen der Welt vereinigt wird ;-) ... nach vier Tagen New York nehmen wir dann Rilana (die aus Miami nach New York kommt) mit und fahren nach Boston, wo wieder ihre Gastfreundschaft genossen wird. Kurz vor Silvester geht es dann richtig in den Norden, nach Kanada, Montreal, wo sich die Gruppe dann auflösen wird und Hage und David nach Kalifornien fliegen und für Philipp und mich in Montreal, den Niagara Fällen und schließlich Chicago noch ein mal schöne, zweisame Tage bevorstehen.
Am 5. Januar, wenn das Quarter an der Uni schon wieder zwei Tage läuft, geht es dann - hoffentlich hoch motiviert - ans Werk in Columbus und wir hoffen mal das aller Beste.

Alltägliches
Tja ... ansonsten bleibt zu sagen:
  • Heizkosten steigen, aber wirklich teuer ist Energie halt nicht hier. Momentaner Mietpreis: 300,- (rent) + 48,- (utilities) + 12 (internet) = 360 USD = 243 EUR
  • Unser Haus ist dieses Jahr 100 Jahre alt geworden.
  • Mein Auto hat einen Ölwechsel bekommen - rund 50 USD und viele Hinweise, was ich doch wechseln sollte ... aber mein Honda läuft gut ... das passt! Außerdem stellte ich fest, dass ich bereits Winterreifen fahre - top!
  • Die alljährlichen Weihnachtskarten sind in Produktion.
  • Mein Nike+ Running-Chip gab den Geist auf - ich plane keinen Ersatz, momentan unterstützen mich ohnehin all die Geräte im RPAC zum Einschätzen meiner Fitnessleistung.
  • Einige der hiesigen Bekanntschaften verabschieden sich mit dem Ende des Quarters zurück in ihre Heimat - mal gespannt, wie das dann wird mit dem Rest, der hier bleibt :)
Das wäre dann erstmal alles, was mir einfällt. Zusammen mit der Bilderauswahl werde ich wohl zwei Stunden hier in der Bib auf diesen Eintrag verwendet haben - also hoffe ich er gefällt allen ...

In dem Sinne schon mal weiße, besinnliche und warme Weihnachtszeit

Ciao & Shalom
der Brezelbäcker

PS: Die Rivalität zwischen der Ohio State University und der Michigan State University, die sich insbesondere im Football austrägt, wird stets vor dem finalen Spiel gegeneinander mit einen Traditonellen "Mirror-Lake-Jump" begangen ... wer mag schaue -> hier <- .