Montag, 10. November 2008

Wieder Mal ein Kurzabriss ...

... diesesmal über die Tage vom letzten Freitag bis Montagabend.

Freitag
Nachdem mich ein Freund darauf hinwies, doch mal bezüglich Stipendiumszusage von der Fulbright-Komission den Briefkasten zu prüfen, hatte auch ich einen großen Umschlag in der Hand.
Wie man wohl anhand des vorigen Eintrags erahnen kann: Ich werde von Fulbright voraussichtlich ein fünfstelliges Stipendium bekommen, um im kommenden August meinen 9-monatigen USA Studienaufenthalt zu einem großen Anteil zu finanzieren.
Da sag ich mal: Glückwunsch.
Nachdem diese Nachricht sich dann auch gesetzt hatte, war es mit Lernvorhaben erst mal vorbei. Es ging Schwimmen und Abends dann munter Feiern in geselliger Runde, mit Freunden und dem Philipp. Zuerst ein paar Bierchen und Kaffee zu Hause und dann zur Party der Umweltschutztechniker. Die Nacht war sehr gemütlich, da sie nicht allein verbracht wurde.

Samstag + Sonntag
Nach einem ruhigen und gemütlichen Morgen ging es mit der Andrea zum Baumarkt, um endlich Dübel, Haken und Nägel zu besorgen. All das wurde gebraucht, um die IKEA Lampen der vorletzten Woche, sowie den erworbenen Vorhang fürs Wohnzimmer endlich anzubringen. Auch für den Zulauf der Waschmaschine kam noch ein neuer Schlauch dazu und ... das war der Vormittag. Unmotiviert, was das Lernen anging, vertrödelte sich der Nachmittag.
Am Abend dann ging es mit dem Liebsten zu einem seiner Freunde, Fernsehabend und dnach völlig müde ins Bett.
Der Sonntag war mau ... leider, was aber an meiner eigenen Einstellung zum Tag und den Dingen lag. Nach Schwimmen, Abendessen und ein paar klärenden Worten mit dem Freund, sowie Plänen mit dem Molle zum anstehenden Dienstagmorgen war die Welt dann schon wieder sonnig und man entschwand in die Nacht.

Montag
Der Tag im Zeichen des DAAD-Bewerbungsgesprächs. Auch hier hatte ich mich für ein Stipendium hinsichtlich meines USA-Studienaufenthaltes beworben. Da man die tollen Spartickets, die ich gekauft hatte, nicht mehr umtauschen konnte, zog es mich also nach Bonn.
Die drei Stunden Zugfahrt wusste man mittels Laptop, einer Folge Brothers & Sisters, sowie einem ZEIT_Magazin und dem Anfertigen einer Präsentation zu nutzen - man kann im Zug doch effektiv Arbeiten und so relativ diese Reise besser Nutzen, als in einem Flieger ... kann man nicht anders sagen.
Vor Ort ging es, da schon 13 Uhr, erst mal zum Subway, sich stärken. Anschließend über das Postamt (wo die Rückmeldung zur Fulbright-Komission versendet wurde) und die Innenstadt zum Ort der Auswahlgespräche.
Nette Kontakte zu anderen Studenten schmückten das Ereignis. Zum einen Bekannte von der Uni. Zum anderen ebenfalls bereits genommene Fulbright-Stipendiaten ... alles in allem konnte man sich gut unterhalten.
Nach 12 Minuten "D-Zug artigen" Befragungen vor einem achtköpfigen Auswahlgremium war der Spuk vorbei. Ein Satz noch gesagt zum bereits erworbenen Stipendium und dann ... ade. Insgesammt hat das DAAD doch einen gestressteren und insgesamt unrunderen Eindruck hinterlassen ... aber sei es drum ... wir fahren mit nem anderen Kahn in die neue Welt.
Bei Kaffee im Starbucks konnte ich dann einen Kommilitonen noch nen Tick besser kennen lernen und, nachdem der sich einen früheren Zug nahm, sogar noch meinen Roman bis auf Seite 580 zuende bringen.
Als das geschafft war ging es mit den Kindern und Laternen noch auf den Marktplatz. Auf dem Weg einen Salat sammt zwei Brötchen gekauft, für die Rückfahrt ... tja, und dann ... ab zum Gleis 3. Tschüss Bonn. Hallo Heimfahrt, auf der mir die "Desperate Housewives" gute Unterhaltung boten.
22:22 Uhr rollte der IC in Stuttgart ein und mit einem gemütlichen, resümierenden Gespräch mit dem Liebsten konnte dann auch die Nacht zum Dienstag begonnen werden.

Ciao und Shalom,
der Brezelbäcker

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