mal wieder ist die Zeit angerückt, über meine aktuellen Kinoerfahrungen Bericht zu erstatten.
Zwar war ich die letzten drei Wochen nicht in der Lage meine Stamm-Kinogruppe zu unterstützen, dennoch wurde mir der Segen zu Teil mit guten (sehr guten) Freundinnen in Leipzig mein Defizit, was das Filmeschauen angeht, wett zu machen.
Hier also meine aktuellen Anschauungen auf Großleinwänden:
Mr. Bean macht Ferien


Im Grunde hat man es mit der Slapstick seiner liebgewonnenen Kurzfilme zu tun, die kurzweilig durchaus über eine Kinofilmlänge tragen. Mehr als ein amüsanter Start in den Abend wird es aber nicht sein. Kurzum also unterhaltsam aber kein Must-See.

Wieder ein Film, bei dem mich der Trailer allein nicht ins Kino gelockt hätte, ich aber froh bin, doch im Kino gewesen zu sein. Wird im Trailer nämlich (so meine Meinung) vorrangig das "Gemezelwesen" beworben, ist man froh, dass der Film tatsächich doch auf vielen Strecken auch mit nahezu poetischer Anmut die Geschichte um die Schlachtereignisse darstellt.
Natürlich ist auch die Bildmalerei unzweifelhaft gut gelungen und alles in allem liegt hier ein Film vor, den man wohl nur im Kino wirklich in voller Größe genießen kann.

Nach dem Mord einer Freundin wird in der schmutzigen Wäsche eines NewYorker Werbemoguls geschnüffelt. Halle Berry verwickelt sich als Reporterin selbst in die Recherchen und hofft auf die große Story.
Der Film entwickelt zunächst den Hollywood-Standard-Plot und gipfelt in eine überraschende Finalszene (bei der sich der Cineast auch mal wieder weniger didaktische Leitung des Zuschauers durch den Regisseur gewünscht hätte), die auch den (immer wieder gern genommenen) psycho-historischen Background der Protagonisting nahtlos in das Geschen verwebt.
Gute Kinounterhaltung, die auch noch ein oder zwei Gespräche danach befruchten kann.
Zusätzlich zu diesen neueren Begutachungen kommt nun noch ein (zugegeben weitergereichter) Filmtipp aus dem schon fast klassischen Gebiet.
In diesem Werk von Michelangelo Antonioni wechselt ein Reporter (Jack Nicolson, der sich auch die Weltvermarktungsrechte an dem Fim sicherte) seine Identität mit einem Waffenhändler.
Während der langsam fortschreitenden Entwicklung der Handlung entfernt und entfremded sich der Protagonist immer mehr von seinem früheren Leben was schließlich in der filmgeschichtlich bedeutsamen Endsequenz endet, in der eine schnittlose Kammerafahrt aus einem Hotelzimmer, über den Vorhof und wieder zurück vollführt wird.
Allein dafür schon lohnt sich das Ansehen.
Ich kann den Film nur empfehlen, da er auch eine erfrischende Abwechslung vom momentanen Kinoalltag bietet.
In dem Sinne euch allen viel Spaß mit den Filmen eurer Wahl,
Ciao und Shalom,
der Brezelbäcker
Quellen der Bilder:
http://www.nordkurier.de/imag/film/bean.jpg
http://www.samchainsaw.de/poster/300movieposter01.jpg
www.sonypictures.com/movies/perfectstranger/
http://www.cinefacts.de/bild.php?id=28516&type=db&studio=SonyPictures
300

Wieder ein Film, bei dem mich der Trailer allein nicht ins Kino gelockt hätte, ich aber froh bin, doch im Kino gewesen zu sein. Wird im Trailer nämlich (so meine Meinung) vorrangig das "Gemezelwesen" beworben, ist man froh, dass der Film tatsächich doch auf vielen Strecken auch mit nahezu poetischer Anmut die Geschichte um die Schlachtereignisse darstellt.
Natürlich ist auch die Bildmalerei unzweifelhaft gut gelungen und alles in allem liegt hier ein Film vor, den man wohl nur im Kino wirklich in voller Größe genießen kann.
Verführung einer Fremden

Nach dem Mord einer Freundin wird in der schmutzigen Wäsche eines NewYorker Werbemoguls geschnüffelt. Halle Berry verwickelt sich als Reporterin selbst in die Recherchen und hofft auf die große Story.
Der Film entwickelt zunächst den Hollywood-Standard-Plot und gipfelt in eine überraschende Finalszene (bei der sich der Cineast auch mal wieder weniger didaktische Leitung des Zuschauers durch den Regisseur gewünscht hätte), die auch den (immer wieder gern genommenen) psycho-historischen Background der Protagonisting nahtlos in das Geschen verwebt.
Gute Kinounterhaltung, die auch noch ein oder zwei Gespräche danach befruchten kann.
Zusätzlich zu diesen neueren Begutachungen kommt nun noch ein (zugegeben weitergereichter) Filmtipp aus dem schon fast klassischen Gebiet.
Beruf: Reporter (the passenger)
In diesem Werk von Michelangelo Antonioni wechselt ein Reporter (Jack Nicolson, der sich auch die Weltvermarktungsrechte an dem Fim sicherte) seine Identität mit einem Waffenhändler.Während der langsam fortschreitenden Entwicklung der Handlung entfernt und entfremded sich der Protagonist immer mehr von seinem früheren Leben was schließlich in der filmgeschichtlich bedeutsamen Endsequenz endet, in der eine schnittlose Kammerafahrt aus einem Hotelzimmer, über den Vorhof und wieder zurück vollführt wird.
Allein dafür schon lohnt sich das Ansehen.
Ich kann den Film nur empfehlen, da er auch eine erfrischende Abwechslung vom momentanen Kinoalltag bietet.
In dem Sinne euch allen viel Spaß mit den Filmen eurer Wahl,
Ciao und Shalom,
der Brezelbäcker
Quellen der Bilder:
http://www.nordkurier.de/imag/film/bean.jpg
http://www.samchainsaw.de/poster/300movieposter01.jpg
www.sonypictures.com/movies/perfectstranger/
http://www.cinefacts.de/bild.php?id=28516&type=db&studio=SonyPictures
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen