Montag, 9. April 2007

Weeds ... eine Meinung vom Serienjunkie

Hallo mal wieder,

da mich einige Zeitgenossen ja durchaus auch dafür kennen, dass ich einen manchmal nicht so gesunden Hang zum Konsum amerikanischer TV-Serien habe, wollte ich mich heete auch mal wieder zu diesem Gebiet äußern.

Nachdem mir dieser Tage im deutschen Fernsehen Werbung für die Ausstrahlung der Serie "Weeds - Kleine Deals unter Nachbarn" zu Aug und Ohr gekommen ist, habe ich mich mal aktiv mit dieser Serie auseinander gesetzt ... heißt, einige Folgen im amerikanischen Original geschaut.


In Zusammenfassung kann ich sagen, dass sie relativ kurzweilige Unterhaltung bietet. Sie setzt von der Struktur auf die zuletzt aufgekommene Dramedy-Welle (vgl. Desperate Housewives), und stellt das Leben einer jungen Witwe in einer fiktiven Vorortidylle dar. Grundsätzlich also "Every-Day-Life", wäre da nicht der Umstand, das die Protagonistin an ihre Freunde Haschisch verhökert um sich über Wasser zu halten.

Diese nicht ganz gewöhnliche Tätigkeit der zweifachen Mutter sorgt dann auch für die nötige, humorvolle Grundstimmung der Serie (zum Beispiel mit den immer wieder lustigen Besuchen bei der sie versorgenden afroamerikanischen Familie, deren weibliches Oberhaupt ein sehr loses Mundwerk hat) und trägt durchaus über die 30-minütigen Folgen in denen immer wieder einige kleine Nebenpfade der Storyline beschritten werden ... man kennt ja das Schema.

Alles in Allem kann man also sagen dass diese Serie, die mitlerweile in den Staaten schon zwei Staffeln (mit 10 und 12 Folgen) hinter sich hat und fortgesezt wird durchaus unterhaltsam ist, aber nun nicht unbedingt ein Must-See ist.

In dem Sinne, einen schönen Abend noch.

Ciao und Shalom

euer Brezebäcker


Quelle: http://accel16.mettre-put-idata.over-blog.com/0/36/53/55/weeds_3-1.jpg

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