Dienstag, 26. Februar 2008

EUROAVIA Symposium Hamburg ...

Was war das für eine Woche,

es gibt ja Momente, wo man sich wünscht, sie würden nie vergehen. Definitiv ist die vergangene Woche in Hamburg mit einigen dieser gespickt gewesen. Sicher aber auch, dass die Woche, ihre Begegnungen und Geschenisse auf lange Zeit in meinem Herzen getragen werden.
Gerne bemühe ich in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass mir bei den alltäglichsten Dingen oft ein Erinnerungsblitz an irgendetwas aus dieser wilden Woche durch den Kopf schießt und ich dann für einen guten Moment ein Grinsen nicht mehr aus meinem Gesicht lösen kann - das ist schön.

Nun aber zur etwas detaillierteren Wochenschilderung und anschließender Bildergallerie.

Montag
Nachdem die Teilnehmer des Symposiums gut in der ersten Nacht auf dem Stintfang über den Landungsbrücken erholen konnten, ging es für die circa 30 Männer und Frauen auf an die HAW in Hamburg. Einige Vorträge, Kaffeepausen und ein Abendessen später stieß dann auch ich zu Ihnen und in der Jugendherberge konnte der Schlachtplan für die NAcht ausgemacht werden. Der umfasste den Erwerb von gutem "Rotkäppchen Sekt" im Penny an der Reeperbahn mit dem sich die Deutschen und Spanier gleich mal ordentlich in Stimmung brachten. Dann ging es in den Kaiserkeller und dort wurde sich mit Sambuca, Jägermeister, Tequilla und Co ordentlich angeheitert - so konnte mann dann auch ruhigen Gewissens in die Karaoke Bar nebenan einkehren. Was für eine Feier. Da hatte sicher jeder seinen Spaß.

Dienstag
Der erste Tag nach wenig Schlaf - aber wer beschwert sich schon. Für mich hieß es wieder mal: Arbeiten und pünktlich versuchen aus dem Büro zu kommen. Abends ging es dann geschlossen mit allen Anderen in die Schanze ins Haus 73. Wieder kam gute Stimmung auf - dabei blieb dieser Abend vornehmlich auf den sprachlichen Austausch begrenzt ... was für mich ja das Beste ist ... Gossip. Nun ja ... ich seilte mich wegen eines bevorstehenden, langen Mittwochs gegen Mitternacht ab.

Mittwoch
Auf Arbeit einige Meetings bewältigt, dann Heim. Der Nachmittag lief aufgrund undefinierbarer Probleme recht schlecht, so war es gut, dass die Spirits-Night beim Symposium anstand. Auf ging es also in die Jugendherberge und es wurde reium getrunken was das Zeug hielt und die Flaschen hergaben. Mit der richtigen Musik tanzten dann spontan auch ALLE (!) den Macarena und dann hatte man kräftigst Spaß. Auch hier entstanden wieder angeheiterte Konversationen (die Finnischen Freunde finden Deutschland ja so sehr ähnlich ihrer Heimat und waren begeistert) und ich merkte, das mir Finnischer Salmiak Schnaps sehr gut schmeckt.

Donnerstag
Arbeit (ja, bla, bla) und Abends auf den Hamburger Berg. Zwischendrin doch noch ein mal was ernsthaftes für den Verein gemacht (Vorbereitungsgespräch zu einem zukünftigen Kongress). In der Bar trieben sich die Symposiumsteilnehmer dann zwischen einigen Bieren, einigen Sambuca und einigem Tanz ganz gut umher. Gegen Eins, Zwei verließ auch meine Wenigkeit mit dem Sebastian aus Bremen das Refugium und dann hieß es ... juhu ... in vier Stunden wieder aufstehen.

Freitag
Um sech aus den Federn ... den Schlafgast am Bahnhof raus gelassen und dann beschwingt zur Arbeit. Beim Airbus dann gehofft rechtzeitig aus dem Laden zu kommen und dann zu Hause schnell den Haushalt zu erledigen und vor dem Finalen Dinner wenigstens noch eine halbe Stunde Schlaf zu schaffen. Nach diesen 30 göttlichen Minuten warf man sich unter die Dusche, in den Anzug und dann raus in die Kälte.
Auf ging es über die Jugendherberge und an die Landungsbrücken wo unser Dinner-Saal, das Feuerschiff angelegt hatte.
Das ganze Schiff für uns, vom Vorschiff bis zum Maschinenraum. Buffet, Tanzfläche und alle Getränke für sechs Stunden inbegriffen - PHÄNOMENAL.
So tanzte man, unterhielt sich, freute sich, trank, genoss, und war gegen zwei einfach Froh und Beschwingt. Die U-Bahn brachte nahezu alle Leutchen nach St. Pauli und ab ging es in das Frida B.. Wie aufgeputscht wurde getanzt und das bis morgens um sechs. So nen Final Dinner gibt es nicht immer.

Samstag
Jeder hatte eine kurze Nacht, aber was soll es. Hamburg zeigt sich mit strahlendem Sonnenschein. Da beschwert sich keiner sondern man setzt sich ins Hafenboot und schippert ne Stunde durch Freihafen und Co. und lernt nen bisschen was oder versucht seinen Kater zu besänftigen. Dann Mittagessen in ruhiger (wenn alle müde sind, sagen so wenige was) Runde und danach mit dem Bus ein mal um die Alster und durch die City. Wieder vieles gesehen und neues gelernt.
Der Nachmittag gehörte dann der Selbstfindung und dem Schlaf.
Mir selbst war das zwar nicht vergönnt, denn wenn man seine Mitbewohnerin über eine Woche nicht sah, da muss man ja einfach schnaken.
Ohne wirkliche Rast ging es nach neun dann also zu den Freunden in die Herberge und von da auf den Kiez. In eine Bar, dann in die Große Freiheit 36. Zwischendrin gewann man die Katrin dazu (die sich spontan gemeldet hat) und verlor einige müde und abreiselustige Symposianten. Dennoch hielt sich ein Kern von 7 Leuten bis halb sechs beim Tanzen und machte dann über Umwege auf dem Kinderspielplatz den Fischmarkt unsicher. Dort aß man sich in den Morgen und entdeckte interessante Dinge. Außerdem lernte man die Finischen Worte für spezielle Backwaren und war am Ende einfach nur froh, wie toll dieser und jeder andere Abend verlief.
Am Sonntagmorgen rollte ich dann noch mit der Andre Richtung Flughafen und gegen zehn stieg sie in den Flieger und ich ins Bett.

Was für eine Woche. Ich werd sie so schnell nicht abschütteln. Und für alle, die nicht lesen wollen oder zusätzlich noch das Bild schätzen:



Es grüßt mit
Ciao und Shalom,
der Brezelbäcker

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