ja, das Jahr und damit auch das "Term" an der Uni neigen sich dem Ende zu.
Hier heißt es also noch drei Wochen lernen und dann eine Woche "final exams" schreiben und dann kann die Vorweihnachtszeit genossen werden und der Partner dann zu Weihnachten begrüßt werden.
Aber davor steht noch viel Stress an hier im Unileben und machmal, ganz ehrlich, tue ich mich schwer, diese ganzen Dinge hier zu handhaben. Sicher lerne ich dabei viel über mich, meine Grenzen, meine Sicht der Dinge und, wie die Welt so funktioniert ... das ist wohl gut, machmal ist es aber, zugegebener Maßen, einfach ein bisschen zu viel.
Damit sich hier jetzt keiner Sorgen macht, sage ich gleich auch mal, dass ich ja bisher schon viele Dinge bewältigt habe, da werde ich das amerikanische Unisystem auch packen ... und außerdem unterstützen mich ja alle ... die besten Freunde, der beste Partner, die besten Eltern ... was will ich mich also beschweren.
Nun ja, aber nun ein kurzer Rückblick, was die letzten Tage passierte:
- Di: Geburtstagsparty gegegeb mit Hawaii-Toast, Apfel-Streuselkuchen, Glühwein und lieben Gästen -> reingefeiert
- Mi: Ice-Hockey-Game angeschaut ... Columbus-Blue-Jackets waren schlecht
- Fr: Ausgegangen zum Margarita-Trinken mit Hanna und Melanie
- Sa: Ausflug ins "German-Village" zusammen mit Hanna gemacht ... All-You-Can-Eat bei "Schmidt's Sausage Haus" ... Suaerkraut, Würste und Co. ... abends in einem schlechten Club gewesen
- So: Kochen mit Melanie für unsere Gäste ... Flädle-Suppe, Arme Ritter, Linsen mit Spätzle, Apfelstrudel ... alle haben genossen
- Mo: Der Unialltag holt mich ein ... außerdem kaufe ich einen Rad-Mutter-Schlüssel und tanke Luft für meine Reifen
- Di: Frisör für umsonst, danach kaufe ich Schlafsacke und Luftmatratze für anstehende Ausflüge ... dann schaue ich meine Bremsbeläge an (top in Schuss!) danach stelle ich fest, dass mein Motor Öl braucht.
- Mi: Meine Kurse fordern viele Hausaufgaben ... mein Körper fordert, dass die Uni bald aus ist.
Tja ... das mal so der Kurzabriss.
Am Freitag kommt der Moritz in die USA und dann geht es für Sa/So nach Washington D.C., den David besuchen.
Ich freue mich schon sehr ... ich glaube den besten Freund im Land zu haben, kann meiner Stimmung nur gut tun ... und es gibt ja so viel zu erzählen und zu besprechen.
In dem Sinne mache ich mich jetzt mal kurz an meine zum verzweifeln ausschauenden Hausaufgaben und sage
Ciao & Shalom
der Brezelbäcker
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