Mittwoch, 15. Oktober 2008

Gebt mir Geld ... ich brauch es doch ...

Hand auf, Geld rein,

das verstehen Studenten, danach suchen sie jederzeit.

Der Autor hält sich, wie ziemlich viele andere, deutsche Studenten mit einem Einkommensmix über Wasser und an der Schwelle zum "Sich was leisten Können".
Eltern, Kindergeld, BAföG (seit Oktober aufgestockt), Institutsarbeit, ... damit kommt man zurecht und kann sich, wenn man vernünftig Lebt, nicht nur 'ne Warme WG im Stuttgaert Westen mit kurzem Weg in Stadt und zur Uni leisten, gutes Essen vom Lidl, sondern auch die Freuden des Alltags von Ausgehn, Kino, über Sport und ab und zu mal kleinere Highlights und Reisen.

Wenn dann allerdings der Plan besteht, im Herbst 2009 dem europäischen Kontinent für ein Akademisches Jahr (10 Monate) den Rücken zu kehren und in den USA zwei Semester zu absolvieren ... dann muss des Budget doch anderweitig gesichert werden.

Dazu hab ich mich bei der Fulbright Kommission, dem Deutschen Akademischen Austauschdienst, sowie einer Direktpartnerschaft der Uni-Stuttgart beworden.

Fulbright und DAAD haben sich in den vergangenen Wochen gemeldet und mich an zwei verschiedenen Tagen zur Vorstellung geladen. Damit ist man schon mal unter den letzten 180 bis 300 Leuten und kann sich Chancen ausmalen - in Farbe und Bunt.

Dennoch heißt es, der Konkurrenz ins Gesicht schauen, sich gut Präsentieren und seine ehrliche und förderungswürdige Haut zeigen.
Am 27. Oktober geht es dazu nach Berlin, zur Fulbright Auswahl mit Gruppendiskussion. Am 10. November nach Bonn, zum DAAD Einzelgespräch.

Die nächsten Tage und Wochen wird sicher noch einiges zu den Unis, den Staaten und der Allgemeinbildung in meinen Kopf wandern ... schauen wir mal, ob ich dann Mitte November positive oder kleinlaute Töne von mir gebe.

Die Daumen werden mir hoffentlich gedrückt.

Ciao und Shalom,
der Brezelbäcker

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